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Formel 1

FIA: Ward fordert Todt mit Reformplänen heraus

SID
Jean Todt kriegt es bei der FIA-Präsidentenwahl mit dem Briten David Ward zu tun
© getty

Mit einem 20 Punkte umfassenden Reformprogramm fordert David Ward FIA-Boss Jean Todt (67) bei der Wahl zum neuen Präsidenten des Automobil-Weltverbandes heraus.

Der Brite Ward wolle im Falle eines Wahlsieges für ein professionelleres Management, mehr Effizienz und Transparenz in der FIA sorgen. Das teilte der 56-Jährige eine Woche nach Bekanntgabe seiner Kandidatur um den höchsten Posten im Motorsport auf seiner Homepage mit.

"Die FIA erweckt den Eindruck antiquiert und autokratisch zu sein", schrieb Ward, "die Befugnisse des Präsidenten sind zu weit gefasst, als dass sie wirksam sein können. In einigen Bereichen hat sich der Trend für Reformen umgekehrt." Sein Programm nennt Ward "Agenda des Wandels".

Die rechte Hand von Mosley

Die Präsidentschaftswahlen der FIA finden am 6. Dezember in Paris statt. Ward werden bei der Wahl gute Chancen eingeräumt. Der Brite gilt als hervorragend vernetzt und als rechte Hand des ehemaligen FIA-Präsidenten Max Mosley. Zudem ist Todt, der als Ferrari-Teamchef mit Rekordweltmeister Michael Schumacher fünf Titel holte, in der FIA angeblich längst nicht mehr unumstritten. Offiziell bekannt gegeben hat der Franzose seine Bereitschaft zur Wiederwahl noch nicht.

Von den Formel-1-Teams bekam Todt allerdings Rückendeckung im Wahlkampf. "Die Formel 1 braucht Kontinuität, die haben wir zuletzt oft vermisst", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. McLaren-Boss Martin Whitmarsh meinte: "Todt hat stets im Sinne des Motorsports gehandelt, er hat einen guten Job gemacht." Auch Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn sprach sich für Todt aus: "Es kommen große Herausforderungen auf uns zu. Da ist Stabilität sehr wichtig, um Lösungen für die Probleme zu finden."

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