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Formel 1

"Vettel und Webber werden aneinandergeraten"

Von Marco Nehmer
In den Augen von John Watson ist Red Bull mit Sebastian Vettels Manöver falsch umgegangen
© getty

Der frühere Formel-1-Fahrer John Watson ist sich sicher, dass es im weiteren Saisonverlauf erneut zu einem Eklat zwischen den Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber kommen wird. Der Rennstall habe einen großen Fehler begangen.

"Die Malaysia-Geschichte wurde unter den Teppich gekehrt", klagte Watson gegenüber der "BBC" und sagte:

"Ich weiß nicht, wie lang sie dort noch bleiben kann." Vettel widersetzte sich während des Malaysia-GP der Teamorder und überholte seinen das Feld anführenden Teamkollegen Webber. "Ich erwarte, dass sie im Laufe des Jahres wieder im Rennen aneinandergeraten."

Dass Red Bull Vettel danach nicht sanktionierte, hält Watson für eine große Gefahr. "Ich denke, das Team hat mit der Nicht-Bestrafung eine unglaubliche Schwäche offenbart. Das haben sie sich selber zuzuschreiben", so der Brite, der zwischen 1973 und 1985 in 152 Formel-1-Rennen fünf Siege einfuhr.

"Red Bull hat Büchse der Pandora geöffnet"

"Red Bull hat die Büchse der Pandora geöffnet. Wie soll irgendjemand jetzt noch Vettel kontrollieren können?", warnte der 67-Jährige und stellte hinsichtlich der Fehde zwischen den beiden Fahrern in Aussicht: "Es wird Rennsituationen geben, in denen Webber und Vettel wieder auf 1 und 2 fahren."

"Ich kann mir vorstellen, dass Webber sich denkt: Ich habe das richtige getan, wurde um den Sieg gebracht und habe jetzt einen Teamkollegen, der den Anweisungen nicht gehorcht und dafür nicht geradestehen muss. Also warum hat mich eigentlich die Teamorder zu kümmern?", strich Watson die Gefahr der Fahrer-Anarchie heraus.

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