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Formel 1

Lewis Hamilton startet mit Bestzeit in Yeongam

Von SPOX
Lewis Hamilton hatte nach seinem guten Start ins Korea-Wochenende allen Grund zur Freude
© spox

Zum Auftakt des Korea-GP testen die Teams viele neue Teile. Fernando Alonso darf einen neuen Ferrari-Heckflügel spazieren fahren und McLarens Motor klingt wie in den vergangenen Jahren. Zudem durften vier Testfahrer Formel-1-Kilometer sammeln. Am Ende sichert sich Lewis Hamilton im McLaren die Bestzeit vor Alonso und Mark Webber.

Hamilton setzte sich in 1:39,148 Minuten an die Spitze des Klassements. Der WM-Führende Alonso brauchte für einen Umlauf 0,302 Sekunden mehr. Da die Ferrari nicht dafür bekannt sind, am Freitag auf Zeitenjagd zu gehen, beeindruckt die Zeit zusätzlich.

Dritter wurde Mark Webber im Red Bull vor Felipe Massa im Ferrari. Die Deutschen sebastian Vettel, Michael Schumacher und Nico Rosberg platzierten sich auf Rang fünf bis sieben. Allerdings hatte Vettel über sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Hamilton.

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Alonso probierte zu Beginn der Session zudem einige neue Teile aus. Der Großteil des Ferrari leuchtete in gelber Flowviz-Farbe, mit der die Luftströmung sichtbar gemacht wird. Nach ein paar Runden fuhr Alonso zurück in die Box, wo sein Heckflügel vom Team wieder ausgetauscht wurde.

McLaren fauchen bei Halbgas

Besonders auffällig war der veränderte Sound der McLaren. Sobald Hamilton und Button nicht voll auf dem Gaspedal standen, fauchte der Motor regelrecht. Der Klang erinnerte an die Boliden des letzten Jahres, als die Arbeit der Diffusoren per Off-throttle-Blowing im Schiebebetrieb verbessert wurden, was mittlerweile verboten ist. Der Grund könnten Änderungen am Engine Mapping oder am Auspuff sein. Äußerlich wirkten die britischen Chrompfeile allerdings unverändert.

Änderungen am Auspuff gab es auch bei Lotus. Der britisch-französisch Rennstall setzte am Auto von Kimi Räikkönen erstmals einen Auspuff mit Coanda-System ein. Um Vergleichswerte zu erzeugen startete sein Teamkollege Romain Grosjean mit den altbekannten Teilen. Dennoch lag der Franzose als Achter am Ende vor dem WM-Dritten aus Finnland, der Elfter wurde.

Kein Gummi auf der Strecke

Weil der Kurs in Yeongam nur unregelmäßig genutzt wird, kämpften einige Fahrer mit fehlendem Grip. Die Folge: An mehreren Autos trat am rechten Vorderreifen Graining auf. Dabei sich Blasen auf dem Reifen bilden, weil die Pneus aufgrund der fehlenden Haftung über den Asphalt rutschen.

Insgesamt kamen vier Testfahrer zum Einsatz. Jules Bianchi aus Frankreich fuhr statt Nico Hülkenberg im Force India auf Rang 13. Der Finne Valtteri Bottas (18.) ersetzte Bruno Senna bei Williams. Bei Caterham bekam der Niederländer Giedo van der Garde (22.) seinen zweiten Einsatz in Folge. Außerdem startete Dani Clo (24.)s aus Spanien statt Narain Karthikeyan für HRT.

Die Fahrerpaarungen der Saison 2012

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