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Formel 1

Chaos-Massa ist zurück - Vettel dominiert wieder

Von SPOX
Felipe Massa zerstörte mit seinen Ausritten im 2. Freien Training zwei Reifensätze
© Getty

Während Sebastian Vettel und Mark Webber für Red Bull fast sechs Zehntelsekunden vor dem Drittplatzierten Fernando Alonso liegen, leistet sich Felipe Massa altbekannte Fehler. Nico Rosberg überrrascht unterdessen im Mercedes mit der viertschnellsten Zeit.

Das Bild der letzten Grands Prix setzt sich auch beim zweiten Gastspiel der Formel 1 im indischen Noida fort. Die Red Bull liegen mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz. Dennoch stapelte Vettel wie gewohnt tief.

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"Es ist hier immer schwierig, wirklich viel hineinzulesen. Die Strecke verändert sich halt ständig. Übers Jahr wird hier nicht so viel gefahren, jede Runde fühlt sich fast ein bisschen anders an", sagte der Doppelweltmeister: "Wir müssen erst einmal genau schauen, was passiert ist."

Alonso hatte als Dritter in den Freitagstrainings 0,599 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Vettel. Für F1-Verhältnisse eine halbe Ewigkeit, wobei der Spanier seine schnellste Zeit fuhr, als er schon einige Runden auf seinem Reifensatz absolivert hatte.

Überraschend gut kam Rosberg mit seinem Silberpfeil zurecht. Am Ende reichte es trotz einiger Probleme beim Kurvenverhalten des Autos zu Rang vier vor Kimi Räikkönen im Lotus und den beiden McLaren vor Lewis Hamilton und Jenson Button.

"Der vierte Platz ist für uns nicht realistisch, aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier besser aufgestellt sind als in den letzten Rennen", dämpfte Rosberg anschließend die Euphorie.

Hamilton sorgt sich um Pace

"Unser Rennspeed ist im Vergleich okay, aber in Sachen Qualifying sind wir definitiv nicht schnell genug", sorgte sich Hamilton: "Das Auto fühlte sich eigentlich gut an, aber es ist für uns schwierig, aus den Reifen das Beste herauszuholen. Red Bull und Ferrari sind wohl zu schnell, wir können höchstens Dritter oder Vierter sein im Moment."

Dagegen kam Michael Schumacher im zweiten Mercedes mit 1,2 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen nur auf den 13. Rang. "Mit den weichen Reifen habe ich keine richtige Runde zusammenbekommen, aber wir konnten eine Basis für den Rest des Wochenendes legen", machte sich der Rekordweltmeister Mut.

Nico Hülkenberg wurde beim Force-India-Heimspiel Achter. "Das waren heute meine ersten Erfahrungen auf dem Buddh Circuit", sagte Hülkenberg, der im letzten Jahr als Testfahrer nicht eingesetzt wurde: "Ich denke, wir sind ganz gut auf morgen vorbereitet."

Massa macht Abflug-Stunden

Den schlechtesten Eindruck in den beiden Sessions hinterließ aber Massa. Der Brasilianer drehte sich in der zweiten Trainingssession zweimal von der Strecke und moserte danach über eine komische Balance.

Sein Team hatte ihn anscheinend nicht informiert, dass die Einstellung des Frontflügels verändert wurde. Trotzdem: Beide Abflüge resultierten aus Fahrfehlern, außerdem leistete sich der 32-Jährige weitere Patzer.

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Nachdem sein Auto umgebaut wurde, fuhr Massa noch eine Installationsrunde und stellte seinen F2012 dann endgültig in der Box ab. Platz 15 dürfte kein Beweis für die Bosse sein, dass seine Vertragsverlängerung richtig war.

Massa war jedoch nicht der einzige Fahrer, der zwischenzeitlich sein Auto nicht kontrollieren konnte. Auch Hülkenberg, Bruno Senna und Romain Grosjean leisteten sich Dreher.

Der WM-Stand bei Fahrern und Konstrukteuren im Überblick

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