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Formel 1

Hülkenberg kämpft um Rückkehr ins Cockpit

SID
Nico Hülkenberg möchte sich bei Force India für eine Rückkehr in ein Stammcockpit empfehlen
© Getty

Trotz der Pole Position in Sao Paulo trennte sich Williams von Formel-1 Pilot Nico Hülkenberg. Bei Force India kämpft er nun im Training für die Rückkehr in ein Stammcockpit.

Pole-Position, arbeitslos und jetzt Ersatzmann: Nico Hülkenberg hat in drei Monaten Höhen und Tiefen in der Formel 1 erlebt.

Nach der Trennung von Williams will er sich jetzt bei Force India mit guten Leistungen im freien Training für eine Rückkehr in ein Stammcockpit empfehlen.

"Ich versuche das hinter mir zu lassen"

Es tut sehr weh, und es ist kein Geheimnis, dass ich sehr enttäuscht bin. Aber ich hatte ja mehrere Wochen Zeit, darüber hinwegzukommen. Ich versuche, das hinter mir zu lassen und positiv in die Zukunft zu gucken", sagte Hülkenberg bei den ersten Testfahrten der neuen Saison in Valencia.

Dabei durfte der 23-Jährige aus Emmerich für sein neues Team sogar vor den Stammpiloten Adrian Sutil und Paul di Resta die ersten Testrunden drehen.

"Es war schon schön, nach zwei Monaten ohne Formel 1 wieder zu fahren. Es hat Spaß gemacht, war auch sehr produktiv", sagte Hülkenberg, der bei Williams trotz starker Leistungen in seiner Debüt-Saison mit der Pole-Position in Sao Paulo als Höhepunkt Platz für den mit Sponsoren-Millionen ausgestatteten Venezolaner Pastor Maldonado machen musste.

Heidfeld eventuell wieder Ersatzfahrer bei Mercedes

2011 sind damit fünf Deutsche als Stammpiloten unterwegs: neben Weltmeister Sebastian Vettel bei Red Bull noch Michael Schumacher und Nico Rosberg bei Mercedes sowie Sutil und Timo Glock bei Virgin.

Neben Hülkenberg musste auch Nick Heidfeld bei Sauber gehen, er hat noch keinen Platz für die neue Saison gefunden und könnte eventuell wie vor Jahresfrist wieder als Ersatzfahrer bei Mercedes anheuern.

Nach der Unterschrift unter einen mehrjährigen Vertrag bei Force India hat Hülkenberg seine neue Herausforderung angenommen.

"Ich bin immer noch in der Formel 1, werde immer freitags im Freien Training fahren. Das ist das Gute daran, dass ich mich weiterhin zeigen kann", sagte Hülkenberg: "Wir müssen jetzt das Beste daraus machen. Ich habe ein Jahr Zeit, die Leute bei Force India von mir zu überzeugen."

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