Cookie-Einstellungen
Formel 1

Renault präsentiert Petrow als Kubica-Kollegen

SID
Gelbschwarze Power: Der neue Formel-1-Bolide von Renault hat sich optisch stark verändert
© Getty

Renault hat sein Fahrer-Duo für die Formel-1-Saison 2010 präsentiert. Neben Robert Kubica sitzt im zweiten Cockpit Witali Petrow. Er wird der erste Russe in der Königsklasse sein.

Witali Petrow wird als erster Russe in der Formel 1 an den Start gehen. Bei der Präsentation des Renault-Teams am Sonntag in Valencia wurde der 25 Jahre alte Vize-Meister der GP2-Serie als Teamkollege des Polen Robert Kubica bestätigt.

Gemeinsam mit dem neuen Teamchef Eric Boullier enthüllten die beiden Ost-Europäer ihr neues Auto für die Saison 2010, das in Erinnerung an die Anfänge von Renault in der Königsklasse in den 70er Jahren wieder klassisch in gelb und schwarz lackiert ist.

Petrow: "Großartige Gelegenheit"

"Das ist eine großartige Gelegenheit für mich. Ich habe immer von der Formel 1 geträumt", sagte Petrow. "Wir wissen, dass Witali als Neuling in dieser Saison viel zu lernen hat, aber seine Leistungen in der GP2 im vorigen Jahr waren außergewöhnlich und bestätigen, dass er bereit für den Schritt in die Formel 1 ist", meinte Boullier.

Dritter Fahrer und damit erster Ersatzpilot wird der Chinese Ho-Pin Tung. Als weitere Reservefahrer benannte Renault Jerome d'Ambrosio (Belgien) und Jan Charouz (Tschechien).

Kontinuität als Ziel

Der Luxemburger Finanz-Investor Gerard Lopez hatte im Dezember mit seiner Firma Genii die Mehrheit am Renault-Rennstall übernommen. 2010 wird das Team aber weiterhin unter dem Namen Renault in der Königsklasse antreten.

Für Lopez ist das Team alles andere als ein Spekulationsobjekt. "Es ist nicht das Ziel, das Team wieder zu verkaufen oder daraus Profit zu ziehen", sagte er in Valencia.

Vielmehr will er das Formel-1-Team als Plattform für Geschäftskontakte ausbauen und nutzen: "Wenn wir und Renault in zehn Jahren beide noch in der Formel 1 sind, dann wären wir glücklich", sagte Lopez.

Erstes Ost-Europa-Duo

Gemeinsam mit dem von BMW verpflichteten Kubica bildet Petrow, der in der GP2 dem Champion und künftigen Williams-Piloten Nico Hülkenberg lang Widerstand geleistet hatte, jetzt das erste ost-europäische Fahrerduo der Formel-1-Geschichte.

Nach Medieninformationen bringt Petrow angeblich 15 Millionen Euro Sponsorengelder mit, was Lopez nicht bestätigen wollte. "Wir hätten Fahrer bekommen können, die doppelt so viel Geld mitgebracht hätten wie Witali", sagte Lopez.

Sauber präsentiert den neuen Boliden in Valencia

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung