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Formel 1

Teams planen gemeinsame Präsentation

SID
Bruno Senna geht in der Formel 1 2010 für das spanische Campos-Team an der Start
© Getty

Die Formel-1-Rennställe planen einen gemeinsame Saison-Präsentation schon für die Saison 2010. Eine endgültige Entscheidung darüber soll möglicherweise schon am Donnerstag fallen.

Die Formel 1 steht vor einem Novum: Die Teams denken für 2010 konkret darüber nach, erstmals eine gemeinsame Saison-Präsentation abzuhalten.

"Wir sind uns über eine gemeinsame Vorstellung einig", sagte der Brite Nick Fry, Geschäftsführer des bisherigen Brawn- und künftigen Mercedes-Teams, am Donnerstag bei einer Motorsport-Konferenz in Monte Carlo.

Tony Fernandes, Chef des Formel-1-Rückkehrers Lotus, teilte mit, dass diese Präsentation Ende Januar in Valencia stattfinden könnte.

Entscheidung vielleicht schon bis Donnerstag

"Wir würden daraus gerne ein schönes Event machen und würden auch viel Hilfe von den Gastgebern erhalten, was Kommunikation und Marketing angeht", sagte Fry, der eine endgültige Entscheidung möglicherweise schon für den Donnerstagabend ankündigte.

Eine gemeinsame Präsentation wäre ein Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen den künftig 13 Rennställen und zudem kundenfreundlicher, meinte der Brite.

Fernandes kündigte allerdings an, dass Lotus bis zu diesem Zeitpunkt sein Auto noch nicht fertig haben wird. Die Fertigstellung des ersten rennfähigen Autos ist dort erst für Anfang Februar vorgesehen. "Ich könnte mit einem Matchbox-Auto kommen", sagte der Chef von Air Asia.

Saisonstart in Bahrain

Die Formel-1-Saison 2010 beginnt am 14. März in Bahrain mit dem ersten von insgesamt 19 Rennen. Neben Lotus sind als Neulinge das spanische Campos-Team mit dem Brasilianer Bruno Senna, der US-Rennstall USF1 sowie das britische Manor-Team mit Timo Glock erstmals am Start.

Manor wird vom Automobil-Weltverband bereits unter dem Namen Virgin geführt, obwohl die Details des Engagements der Firmengruppe des britischen Milliardärs Sir Richard Branson noch verhandelt werden müssen.

Zurück in der Formel 1 ist das Schweizer Sauber-Team, nachdem BMW den Rennstall an den früheren Besitzer Peter Sauber zurückverkauft hat. Ausgestiegen ist neben BMW auch Toyota.

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