Formel 1

Medien: Button musste Schumi weichen!

Von SPOX
Kehrt Michael Schumacher für Mercedes GP in die Formel 1 zurück?
© xpb

Michael Schumacher soll als Nummer-1-Fahrer in die Formel 1 zurückkehren: für Mercedes GP! Das berichtet die "BBC" und bezieht sich dabei auf Informationen von Eddie Jordan. Laut der britischen "Sun" fehle "nur noch die Zustimmung von Ferrari", um den Deal perfekt zu machen. Mercedes spricht bisher nur von einem "Traum" und verspricht den Fans aber eine Fahrerpaarung, die ihnen gefallen wird. Erste Gespräche zwischen Schumi und Mercedes hat es schon gegeben.

UPDATE Nachdem am Donnerstag bereits die italienische "Gazzetta dello Sport" getitelt hatte: "Mercedes lockt Schumacher", ist sich nun auch Schumis ehemaliger Formel-1-Teamchef sicher, dass der Rekordweltmeister zurückkommt.

Laut Eddie Jordan soll Schumacher bei Mercedes GP Jenson Button ersetzen und so lange dort fahren, bis das Team Sebastian Vettel von Red Bull abwerben kann.

Button rausgeschmissen?

"Die Möglichkeit wird von Mercedes aktiv verfolgt und ich bin davon überzeugt, dass es klappt", so Jordan. Demnach hat sich Schumacher bereits in Abu Dhabi mit Teamchef Ross Brawn und Daimler-Vorstand Dieter Zetsche getroffen, um über eine Rückkehr zu reden.

Das bestätigt auch Schumi-Manager Willi Weber in der "Bild": "Ich weiß, dass Michael am Rande des Großen Preises von Abu Dhabi mit Herrn Zetsche und Mercedes gesprochen hat. Und natürlich spricht er des Öfteren mit Ross Brawn, das ist doch aber ganz klar."

Dieses Treffen sei auch der wahre Grund für den Absprung von Jenson Button. "Er wurde rausgeworfen, um den Weg für Schumacher frei zu machen", schreibt die "Sun".

Vertrag mit Ferrari aufgelöst?

"Ich glaube, dass sich Michael und Ross in den letzten Wochen häufig unterhalten haben. Michael gefällt die Idee, für ein von Ross geleitetes Mercedes-Team zu fahren. Beim Gedanken daran läuft ihm das Wasser im Mund zusammen", sagt Jordan.

Der Rekordweltmeister sei noch immer schwer enttäuscht, dass sein Comeback als Massa-Ersatz geplatz ist. Sein angeschlagener Nacken soll mittlerweile verheilt sein.

Das Problem: Schumacher hat einen Vertrag mit Ferrari, darf für kein anderes Team fahren. Doch Jordan weiß: "Er soll sich mit Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo treffen, um aus dem Vertrag entlassen zu werden. Und das wird er - im Interesse der Formel 1."

Management: "Sag niemals nie"

Von Schumachers Management heißt es allerdings, ein solches Szenario wäre "höchst unwahrscheinlich" - doch Sprecherin Sabine Kehm schob umgehend hinterher: "Sag niemals nie." Und auch Weber räumt ein, dass er bisher nichts von konkreten Gesprächen über Fahrerverträge mit Mercedes wisse.

Auch Mercedes dementiert die Gerüchte um einen Schumi-Wechsel. "Natürlich gibt es immer Spekulationen, solange nicht beide Cockpits besetzt sind", erklärte ein Konzern-Sprecher der Nachrichtenagentur "Reuters". "Doch manche Spekulationen werden einfach immer Träume bleiben."

Team Deutschland perfekt?

Dennoch: Schumacher und Mercedes, "das ist für beide Seiten ein Traum", so Jordan. "Schließlich ist er in seiner Jugend für sie gefahren - und hat ihnen den Einstieg in die F1 zu verdanken." Und: Mercedes hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass man Schumacher 1998 gerne verpflichtet hätte.

In der "Bild am Sonntag" sagt Mercedes-Sportchef Norbert Haug zum Thema Fahrerpaarung: "Es gibt Träume, und das ist auch gut so. In Erfüllung gehen diese Träume deshalb noch lange nicht. Aber lassen Sie sich einfach überraschen. Ich bin ziemlich sicher, dass unsere Wahl Ihren Lesern und Ihnen gefallen wird."

Sollte der Traum Realität werden, wäre nach dem rein britischen Team bei McLaren (mit Lewis Hamilton und Jenson Button) auch das Team Deutschland mit Michael Schumacher und Nico Rosberg perfekt.

Sollte der Schumacher-Deal nicht klappen, so wird Nick Heidfeld als heißester Kandidat auf das zweite Cockpit gehandelt - aber  auch der Name Adrian Sutil ist schon gefallen. "Alle, die fähig sind, stehen auf dem Zettel", sagte Haug. Man habe jedoch mit allen Gesprächspartnern Vertraulichkeit vereinbart.

Ein neues Gesicht bei der Scuderia

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