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Formel 1

Hamilton startet in Monza vor Sutil und Räikkönen

SID
Lewis Hamilton und Adrian Sutil sind in der Formel 3 im gleichen Team gefahren
© Getty

McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat sich im Qualifying zum Großen Preis von Italien die Pole Position gesichert. Von Platz zwei geht Adrian Sutil im Force India ins Rennen. Sebastian Vettel erlitt im Titelkampf einen Rückschlag. Er startet nur von Platz neun, Jenson Button ist Sechster.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton steht beim Großen Preis von Italien auf dem ersten Startplatz. Der Brite fuhr im Qualifying im McLaren-Mercedes in 1:24,066 Minuten Bestzeit für den 13. von 17 WM-Läufen am Sonntag in Monza. Neben Hamilton steht überraschend Adrian Sutil im Force India in der ersten Reihe.

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"Das war sehr eng. Ich freue mich sehr zu sehen, dass mein Freund Adrian neben mir steht. Es ist schon lange her, dass wir einmal zusammen in einer Pressekonferenz saßen", sagte Hamilton. "Das Auto hat sich gut angefühlt und ich habe die Runde perfekt zusammen bekommen. Es ist ein erhebendes Gefühl, auf der Pole zu stehen. Wir sind da, wo wir sein sollten, für das Rennen habe ich ein gutes Gefühl."

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Sutil: "Das gute Gefühl ist zurück"

Sutil ergänzte: "Das ist ein großartiger Tag für mich. Das ganze Wochenende lief klasse. Wir schreiben unsere Erfolgsgeschichte fort. Das gute Gefühl, dass ein Rennfahrer in einem guten Auto haben muss, ist bei mir zurück."

Drittschnellster war Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari. Damit gewann er das Duell mit seinem neuen Teamkollegen Giancarlo Fisichella klar. Der Italiener steht bei seinem ersten Rennen für Ferrari auf dem 14. Platz.

Vettel nur auf Platz neun

Zweitbester Deutscher war Sebastian Vettel, der im Red Bull allerdings nur Rang neun belegte. Damit dürfte es für den Hessen schwer werden, den Vorjahreserfolg in Monza zu wiederholen. WM-Spitzenreiter Jenson Button steht im Brawn auf Position sechs. "Das war keine gute Session für uns. Auf den Plätzen neun und zehn wollten wir nicht stehen", ärgerte sich Vettel.

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Nick Heidfeld wurde von einem Motorschaden am BMW-Sauber gestoppt und musste mit Position 16 zufrieden sein. Das ghleiche Schicksal ereilt nur wenige Minuten später seinen Teamkollegen Robert Kubica.

"Das war eine Premiere im Team, so etwas ist uns in zehn Jahren noch nie passiert. Wir hatten zwei Motorschäden, und beides waren neue Motoren. Mit zu großer Laufleistung kann das also nichts zu tun haben", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen im SKY-Interview. "Ich gehe nicht davon aus, dass das reparabel ist. Wir werden die Motoren wohl auswechseln müssen."

Timo Glock blieb im Toyota auf Rang 16 hinter den Erwartungen zurück. Eine Pleite erlebte Nico Rosberg, der im Williams nicht über Platz 18 hinauskam und damit deutsches Schlusslicht an diesem Tag war.

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