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Formel 1

Sutil Schnellster im Freien Training in Monza

SID
Adrian Sutil fuhr im Training im Force India konstant schnelle Zeiten
© Getty

Im Freien Training zum Großen Preis von Italien fuhr Adrian Sutil die schnellste, Sebastian Vettel die langsamste Zeit aller Fahrer. Der Red-Bull-Pilot schonte dabei seinen Motor.

Der deutsche Hoffnungsträger Sebastian Vettel war im Freien Training zum Großen Preis von Italien in Monza der langsamste aller 20 Fahrer. Allerdings schonte der Red-Bull-Pilot, der vor einem Jahr in Monza den ersten seiner bislang drei Formel-1-Siege gefeiert hatte, wie zuletzt schon in Spa den Motor seines Autos.

LIVE-TICKER: Das Training in Monza zum Nachlesen

Schnellster war etwas überraschend Adrian Sutil im Force India vor Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes. "Man steigt in das Auto und ist vorne dabei. Die Leistung des Autos ist unglaublich gestiegen, das macht richtig Spaß. Ich habe lange darauf gewartet. Jetzt scheint es so zu sein, dass ich meine Chance habe", freute sich Sutil im SKY-Interview.

Sein Ziel für das Qualifying ist sehr ehrgeizig: "Die ersten Fünf können wir schon anstreben. Aber auch mit dem dritten Qualifying-Segment müssten wir zufrieden sein. Das ist das Minimalziel, aber man spekuliert schon ein wenig weiter nach vorne."

Haug glaubt, dass Hamilton schneller ist als Sutil

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug bezweifelte, dass Sutil wirklich so schnell ist, wie das Ergebnis ausgesagt hat. "Ich glaube nicht, dass Sutil genauso viel Benzin an Bord hatte wie Lewis", sagte er. Die Silberpfeile bleiben nach den Eindrücken des Trainings Favoriten auf die Pole-Position.

Timo Glock war als Siebter im Toyota zweitbester Deutscher an diesem Tag vor Nick Heidfeld, der im BMW-Sauber auf Position acht landete. Nico Rosberg kam im Williams-Toyota nicht über den 17. Platz hinaus.

Schneckenrennen zwischen Button und Vettel

WM-Spitzenreiter Jenson Button begnügte sich im Brawn-Mercedes mit Rang zehn und lieferte sich vor allem im zweiten Training ein kurioses Schneckenrennen mit Vettel um die letzten Plätze. "Es ist schon ziemlich überraschend zu sehen, wer heute an der Spitze und wer im Mittelfeld war", sagte Vettel und beruhigte. "Bei uns ist aber nichts falsch gelaufen, alles ging nach Plan."

Giancarlo Fisichella fuhr bei seiner Ferrari-Premiere auf Platz elf und war damit zwei Ränge besser als Teamkollege Kimi Räikkönen, der Ferrari vor zwei Wochen in Spa den ersten Saisonsieg beschert hatte.

Trotz der guten Vorstellung musste Fisichella einen kleinen Seitenhieb seines Ex-Teamkollegen Sutil einstecken: "Ich fühle mich hier ganz wohl. Ich glaube auch, dass Force India im Moment das bessere Auto hat als Ferrari."

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