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Formel 1

Kein Duell Schumi vs. Hamilton

Von SPOX
Das Wembley-Stadion war schon 2007 Schauplatz des Race of Champions
© Getty

Das Duell zwischen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und Rekordchampion Michael Schumacher beim Race of Champions im Londoner Wembley Stadion ist geplatzt. Hamilton wird zwar am 14. Dezember am Motorsport-Spektakel teilnehmen, allerdings nur im Rahmen eines Showrennens - und zwar gegen Bahnrad-Olympiasieger Chris Hoy.

Es wäre so schön gewesen. Aktueller Weltmeister gegen Rekordweltmeister - und das auch noch vor einem Wembley-Stadion voller enthusiastischer britischer Motorsportfans.

Es wird leider nicht dazu kommen. Denn während schon seit längerem feststeht, dass Schumi wie im vergangenen Jahr zusammen mit Shootingstar Sebastian Vettel das Team Germany bilden wird, musste Hamilton seine Teilnahme am Hauptevent absagen.

Er muss am Abend noch nach Liverpool, um an der Wahl zu Großbritanniens Sportler des Jahres teilzunehmen. Da bleibt nur Zeit für ein kurzes Gastspiel in Wembley.

Hamilton tritt gegen Radfahrer Hoy an

Aber für ein zumindest bei den  Briten Aufsehen erregendes. Denn Hamilton wird auf dem engen Kurs des Race of Champions in einem Straßen-Mercedes gegen den dreifachen Goldmedaillengewinner von Peking, Bahnrad-Star Chris Hoy antreten.

Mensch gegen Maschine, lautet die martialische Überschrift über dem Duell. Hoy will auf einem Rennrad den engen Kurs schneller absolvieren als Hamilton in einem PS-starken Mercedes.

Die Briten wird es begeistern, der Rest der Welt würde wohl lieber Schumi vs. Hamilton sehen. Als Entschädigung für die Nicht-Radsport-Fans gibt es noch ein paar Demorunden von Hamilton in seinem Weltmeister-McLaren. Allerdings nicht im Stadion sondern davor.

Motorsport-Größen fordern Schumi und Vettel

Drinnen wird sich auch ohne Hamilton ein illustrer Kreis von Motorsport-Größen um die Titel in Nationen- und Einzelwertung streiten.

Neben Schumi und Vettel, die den Nationen-Titel verteidigen wollen, haben folgende Piloten bereits zugesagt:

Jenson Button und Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (Team Autosport Great Britain), Mark Webber und Motorrad-Pilot Troy Bayliss (Team Australia), Titelverteidiger Mattias Ekström und DTM-Kollege Tom Kristensen (Team Scandinavia), NASCAR-Pilot Carl Edwards und X-Games-Legende Travis Pastrana (Team USA). David Coulthard (Team F1 Racing Great Britain) und Rallye-Weltmeister Sebasien Loeb (Team France) haben noch keine Teamkollegen.

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