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Eishockey

NHL: Historischer Abend für Draisaitl

SID
Leon Draisaitl erzielte sein 50. Saisontor.

An einem historischen Abend hat Deutschlands Eishockey-Superstar Leon Draisaitl sein 50. Tor und seine 51. Vorlage in der laufenden Saison der NHL erzielt. Beim 6:1 der Edmonton Oilers bei den Anaheim Ducks legte der gebürtige Kölner erst Brett Kulak das 5:1 auf, kurz darauf traf er zum Endstand.

An einem historischen Abend genoss Leon Draisaitl "stolz und sehr glücklich" die Lobeshymnen, doch schnell blickte Deutschlands Eishockey-Superstar wieder nach vorne. "Es sieht so aus, als ob wir uns in die richtige Richtung bewegen", sagte der 26-Jährige, nachdem er erneut die Marken von 50 Toren und 100 Scorerpunkten erreicht hatte: "Ab jetzt ist jedes Spiel wichtig."

Nach dem 6:1 seiner Edmonton Oilers bei den Anaheim Ducks wird der Kölner wieder in einem Atemzug mit der NHL-Legende Wayne Gretzky genannt: Zum dritten Mal knackte er die 100-Punkte-Marke, zum zweiten Mal traf er in einer Saison 50-mal. Besser war im Trikot der Oilers nur "The Great One" Gretzky, dem in acht Spielzeiten beides gelang, und dessen kongenialer Partner Jari Kurri (viermal).

Doch die beiden Helden der Vergangenheit haben Draisaitl vor allem eines voraus: Sie gewannen in den 80er Jahren gemeinsam viermal den Stanley Cup für Edmonton. Draisaitl schaffte es hingegen zusammen mit dem kanadischen Superstar Connor McDavid, der mit 105 Punkten vor dem Deutschen (101) die Scorerliste anführt, in sieben Jahren nur einmal in die zweite Play-off-Runde. Die persönlichen Bestmarken machen ihn stolz, doch wirklich glücklich würden ihn nur Teamerfolge machen.

"Leon ist getrieben von dem Willen, unser Team auf 100 Punkte zu bringen", sagte Trainer Jay Woodcroft, "das motiviert ihn." Zwölf Spiele vor Schluss der Hauptrunde stehen die Oilers nach zuletzt zehn Siegen aus 13 Partien bei 85 Zählern und sind als Dritter der Pacific Division auf Play-off-Kurs. Das vorzeitige Aus, der erste Platz außerhalb der Meisterrunde, ist aber auch nur vier Punkte entfernt.

Diesmal, glaubt Draisaitl, kann der große Wurf endlich gelingen: "Wir alle werden älter, wir alle kommen an einen Punkt, an dem wir alle dasselbe wollen." Denn: "Diese Gruppe ist durch eine Menge negativer Sachen gegangen. Wir wachsen, weil wir die Fehler der Vergangenheit erkennen."

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