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Eishockey

Pleite in Mannheim: Krefeld aus der DEL abgestiegen

SID
Der zweimalige Meister Krefeld Pinguine ist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgestiegen.

Der zweimalige Meister Krefeld Pinguine ist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgestiegen. Nach einem 1:6 (0:1, 1:3, 0:2) bei Adler Mannheim hat das DEL-Gründungsmitglied keine Chance mehr, in den ausstehenden Spielen den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Damit sind die ebenfalls gefährdeten Iserlohn Roosters und Schwenninger Wild Wings gerettet.

"In so einer Corona-Saison darf es keinen Absteiger geben. In einer normalen Saison haben wir keine Probleme mit Auf- und Abstieg. Das war alles nicht sportlich", sagte Krefelds Co-Trainer Boris Blank bei MagentaSport und verwies auf viele kranke oder verletzte Spieler: "Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, wenn wir komplett gespielt hätten und alle alle Spiele gemacht hätten, würden wir nicht absteigen."

Krefeld ist der erste DEL-Absteiger seit 2006, damals mussten die Kassel Huskies runter. Im Vorjahr waren die Bietigheim Steelers aufgestiegen und sind in dieser Saison als 15. Team dabei, wegen der Corona-Pandemie hatte aber kein Klub in die DEL2 gemusst. Eigentlich hatten sich die DEL und die DEL2 zur Saison 2020/21 auf eine Abstiegsregelung geeinigt.

Sergey Saveljev, Klubboss beim Meister von 1952 und 2003, hatte zuletzt wiederholt betont, juristisch gegen den Abstieg der Krefelder vorgehen zu wollen. Der 25-Jährige kündigte eine "Klage wegen Wettbewerbsverzerrung" an.

Für Mannheim um Übergangslösung Bill Stewart, der am Montag Meistertrainer Pavel Gross ersetzt hatte, trafen Ruslan Ischakow (3./23.), Nigel Dawes (24.), Markus Eisenschmid (31.), David Wolf (45.) und Tim Wohlgemuth (59.), Mike Hoeffel (26.) verkürzte zwischenzeitlich für Krefeld. Stewart hatte den Klub 2001 zum Titel geführt, von Dezember 2017 bis Sommer 2018 war der Kanadier erneut Trainer der Mannheimer.

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