Eishockey

DEL: Pleitenserie der Kölner Haie geht auch gegen Red Bull München weiter

SID
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Die historische Krise der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) findet kein Ende. Die Rheinländer verloren vor heimischer Kulisse trotz ansprechender Leistung und zwischenzeitlicher Führung mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) gegen Spitzenreiter Red Bull München und bauten den Vereinsnegativrekord auf 13 Pleiten in Serie aus.

München baute damit seinen Vorsprung auf sechs Punkte gegenüber Meister Adler Mannheim aus, der bereits am Nachmittag erfolgreich war. Die Kurpfälzer siegten im Spitzenspiel beim Tabellenvierten Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (1:0, 0:2, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Borna Rendulic war mit drei verwandelten Penaltys Matchwinner der Adler.

"Nachdem wir das Spiel im Schlussabschnitt gedreht hatten, müssen wir die Führung eigentlich über die Zeit bringen", sagte Adler-Trainer Pavel Gross: "Letzten Endes nehmen wir aber auch die zwei Punkte gerne mit." Gegen den Mannheimer Nationalspieler Matthias Plachta leitete die DEL nach der Partie ein Verfahren wegen grob unsportlichen Verhaltens ein.

Straubing Tigers weiterhin in der Spitzengruppe

Die Straubing Tigers bleiben dem Spitzenduo dank eines nie gefährdeten 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)-Erfolgs gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings weiter dicht auf den Fersen. Neben dem Eis sorgte zusätzlich Tigers-Kapitän Sandro Schönberger, der sein 500. DEL-Spiel bestritt, mit seiner Vertragsverlängerung bis 2021 für gute Nachrichten.

Die Augsburger Panther festigten unterdessen im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Play-offs den zehnten Rang. Durch ihren 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)-Erfolg gegen die Krefeld Pinguine vergrößerten die Schwaben ihren Vorsprung auf Köln zumindest vorübergehend auf sieben Zähler.

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