Eishockey

DEL: Dritte Pleite in Folge! EHC Red Bull München unterliegt Adler Mannheim

SID
Frust pur beim Shakehands: Patrick Hager verliert mit dem EHC Red Bull München das dritte Spiel in Folge.
© imago images

Tabellenführer Red Bull München lässt in der DEL weiter Federn. In der Neuauflage des Vorjahresendspiels verlor der Vizemeister gegen Titelverteidiger Adler Mannheim auf eigenem Eis 2:4 (1:1, 1:3, 0:0) und kassierte bereits die zweite Ligapleite gegen die Adler binnen einer Woche. Am vergangenen Sonntag hatte Red Bull nach Verlängerung den Kürzeren gezogen.

"Wir sind froh, dass wir hier wieder einen Sieg einfahren konnten", sagte Mannheims Cheftrainer Pavel Gross: "Das waren erneut zwei starke Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten. Wir haben aus der letzten Woche gelernt, dass ein Eishockeyspiel 60 Minuten dauert."

Für München war es die dritte Ligapleite in Folge, am Dienstag war das Team von Trainer Don Jackson außerdem in der Champions Hockey League gescheitert. In der Tabelle rückten die Straubing Tigers bis auf drei Punkte an Red Bull heran. Die Tigers gewannen bei den Krefeld Pinguinen mit 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Mannheim findet nach schwächerem Saisonstart immer mehr zur Meisterform des Vorjahres. Der Sieg in der bayrischen Landeshauptstadt war bereits der neunte Erfolg in der DEL nacheinander. Als Tabellendritter rückte Mannheim bis auf sechs Punkte an München heran.

Einen spektakulären Sieg feierte der siebenmalige deutsche Meister Eisbären Berlin. Bei den Grizzlys Wolfsburg gewannen die Berliner nach katastrophalem ersten Drittel und einer starken Aufholjagd 6:5 (1:4, 2:0, 2:1, 1:0) nach Verlängerung. Maxim Lapierre (61.) traf bereits nach 41 Sekunden in der Overtime zum Sieg. Die Eisbären festigten damit Rang vier, Wolfsburg ist Zehnter.

Christopher Bourque (10.) hatte München früh in der Partie in Führung gebracht, Nicolas Krämer (16.) glich noch im ersten Drittel für Mannheim aus. Im zweiten Drittel gelang Red Bull durch Robert Sanguinetti (22.) erneut ein Traumstart. Doch Björn Krupp (34.), Matthias Plachta (36.) und David Wolf (40.) sorgten noch vor dem Schlussdrittel binnen weniger Minuten für den Endstand.

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