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Eishockey

Stadionsprecher: Ansage mit Konsequenzen

SID
Im Eishockey geht es lautstark her

Zweitligist Löwen Frankfurt muss kurzzeitig auf seinen Stadionsprecher verzichten. Die Ligaleitung hat Sprecher Rüdiger Storch wegen unsportlichen und respektlosen Verhaltens für ein Heimspiel gesperrt. Vier weitere Partien sind zur Bewährung ausgesetzt.

Zudem müssen die Löwen eine Geldstrafe in nicht näher genannter Höhe zahlen.

Storch hatte im dritten Play-off-Halbfinale zwischen den Löwen Frankfurt und den Kassel Huskies den Gäste-Torhüter Markus Keller bei der Mannschaftsvorstellung bewusst in Zusammenhang mit einem privat gedrehten intimen Video gebracht. Nach Ansicht der DEL2 verletzte Storch damit die Richtlinie der Neutralität und Sachlichkeit.

Außerdem belegte die Ligaleitung Huskies-Trainer Rico Rossi mit einer Geldstrafe. Der Gästecoach hatte Storch in der Drittelpause verbal angegriffen. Frankfurt braucht beim Stand von 3:0 noch einen Sieg, um sich für das Finale der DEL2 zu qualifizieren.

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