Spitzenreiter München fertigt auch die DEG ab

SID
Red Bull München gewann deutlich gegen Düsseldorf
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Der deutsche Meister Red Bull München zieht an der Tabellenspitze der DEL weiter einsam seine Kreise. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson ließ sich am Freitagabend auch von der Düsseldorfer EG nicht vom Erfolgsweg abbringen und schickte den achtmaligen Titelträger mit einer klaren 1:7 (1:3, 0:2, 0:2)-Niederlage im Gepäck zurück an den Rhein.

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Mit 57 Punkten bauten die Münchner ihren Vorsprung vor dem ersten Verfolger Grizzlys Wolfsburg (49) auf acht Punkte aus. Die Niedersachsen setzten sich bei den Eisbären Berlin mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung durch.

Dahinter ist die Tabellenlage eng. Dritter mit 47 Punkten sind die Nürnberg Ice Tigers, die bei Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Verlängerung verloren. Den entscheidenden Treffer in der Overtime erzielte Mike Moore nach 2:33 Minuten.

Ebenfalls 47 Zähler weisen die Augsburger Panther nach dem vierten Sieg nacheinander auf. Die Schwaben entschieden das Duell der Tabellennachbarn gegen die Kölner Haie mit 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) für sich. Die Haie gingen damit zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Eis.

Schwenningen siegt

Als Tabellensechster mit 43 Punkten hinter Adler Mannheim (45) belegt Köln aber weiterhin den letzten direkten Play-off-Platz. Mannheim kassierte eine 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)-Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt, für den Thomas Oppenheimer (19.) traf. Seinen sechsten Saisonsieg feierte Schlusslicht Schwenninger Wild Wings mit dem 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) gegen die Straubing Tigers. Das Westduell gegen die Krefeld Pinguine entschieden die Iserlohn Roosters mit 4:1 (1:0, 3:1, 0:0) für sich.

In München legten die roten Bullen vor 4180 Zuschauern schon früh den Grundstein zum Erfolg. Andreas Eder, Yannick Seidenberg und Mads Christensen sorgten für eine 3:0-Führung. Nach dem Anschlusstreffer des Tabellenvorletzten DEG durch Drayson Bowman machten erneut Seidenberg und Keith Aucoin im Mittelabschnitt bereits alles klar. Nationalspieler Michael Wolf und Derek Joslin sorgten für den Endstand.

Spannender ging es in Berlin zu. Nach den Wolfsburger Treffern durch Robert Bina und Brent Aubin verkürzte Berlins Florian Busch in der 46. Minute zum 1:2. Nicholas Petersen erzwang mit seinem Ausgleichstreffer (52.) die Verlängerung. Dort traf Jeremy Dehner nach 4:32 Minuten für die Gäste.

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