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Eishockey

Adduono verlässt die Krefeld Pinguine

SID
Rick Adduono bleibt den Pinguinen als Berater des Aufsichtsrates erhalten
© getty

Der kanadische Trainer Rick Adduono hat trotz des 4:0-Erfolgs beim bisherigen Tabellenführer Eisbären Berlin am Sonntag nach sechs Jahren bei den Krefeld Pinguinen seinen Rücktritt erklärt. Das teilte der Tabellenvorletzte der DEL am Dienstag mit.

"Die zunehmende Kritik auch und besonders von Seiten der sogenannten 'Edelfans' rund um den Businessbereich, nebst Gesängen im Stadion und teils sehr harter Kommentare in sozialen Medien sowie der Presse, hatten dem Trainer sichtlich zugesetzt", hieß es in der Stellungnahme.

Adduonos Nachfolge werde "aktuell geregelt", für Mittwoch (14.30 Uhr) hat der Klub eine Pressekonferenz angekündigt. Der Kölner Express und die Rheinische Post meldeten, dass Ex-Pinguin Franz Fritzmeier das Amt übernehmen wird. Fritzmeier war bislang Co-Trainer bei den Kölner Haien.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Schulz bedauert Adduonos Entscheidung. "Rick Adduono ist für mich der beste Trainer in der Geschichte der Pinguine. Ich zolle ihm für seine Arbeit, aber auch für seine jetzige Entscheidung den allerhöchsten Respekt", sagte Schulz: "Auch und besonders menschlich gesehen, ist sein Abgang ein großer Verlust, und die Situation betrübt mich zutiefst. Er hinterlässt in jeder Hinsicht große Fußstapfen in Krefeld."

Adduono bleibt den Pinguinen als Berater des Aufsichtsrates zunächst erhalten. "Sollte Rick Adduono ein Trainerjob angeboten werden, stehen die Krefeld Pinguine ihm nicht im Wege", hieß es in der Mitteilung.

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