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Eishockey

Petermann: "Wir sind jetzt schon der Hassverein"

SID
Felix Petermann bezichtigt die Fans anderer Vereine des Neides
© getty

Der EHC Red Bull München ist sich bewusst, dass die Übernahme durch den österreichischen Getränkehersteller bei Fans anderer DEL-Klubs Abneigung ausgelöst hat. Kapitän Felix Petermann ist das egal. Für Erfolg ist der Verteidiger gern unbeliebt.

"Wir müssen uns nichts vormachen: Wir sind doch jetzt schon der Hassverein der Liga! Sympathiewertungen werden wir nie gewinnen", sagte Kapitän Petermann der Münchener Tageszeitung "AZ". Allerdings versteht der 29-Jährige auch die Abneigung der gegnerischen Fans.

"Plötzlich kommt da ein Sponsor, rettet den EHC. Und der Verein, der immer am Boden der Liga mit seinem Etat war, zieht an manch anderem Verein vorbei. Dass das den Fans nicht gefällt, ist klar", sagte Petermann: "Die sehen nur ihren Klub und nicht das große Ganze und wie wichtig es für die Liga ist, dass ein Weltkonzern hier richtig im Eishockey in Deutschland reinhängt."

EHC jetzt Titelkandidat?

Red Bull war vor der abgelaufenen Saison beim EHC München als Kooperationspartner und Namenssponsor eingestiegen. Mittlerweile hat der österreichische Getränkehersteller alle Gesellschafteranteile übernommen und massiv in den Kader investiert. Das Team aus München gilt deshalb als Titelkandidat der neuen DEL-Saison.

Für Petermann entsteht aus diesen gesteigerten Ansprüchen die Eifersucht der Fans anderer Klubs. "Neid entsteht fast immer daraus, dass einer was hat, was ein anderer unbedingt haben will", erklärte der 29-Jährige: "Wenn wir Erfolg haben, dann ist es uns egal, ob wir unbeliebt sind."

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