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Eishockey

RB München Manager gibt sich Redeverbot

Von Marco Heibel
Coach Pierre Page muss sich in München künftig alleine um die Medien kümmern
© getty

Nach der 1:3-Niederlage gegen die Grizzly Adams Wolfsburg am 3. Spieltag der DEL-Saison hat Manager Christian Winkler vom EHC Red Bull München angekündigt, sich künftig in der Öffentlichkeit zurücknehmen zu wollen. Die Medienarbeit soll fortan komplett von Trainer Pierre Page geschultert werden.

"Wir haben beschlossen, dass nur noch einer sprechen wird. Man hat bei einem prominenten Beispiel, dem FC Bayern, gesehen, was passiert, wenn mit vielen Stimmen gesprochen wird", sagte Winkler der "Abendzeitung".

Die Kommunikation mit den Medien soll künftig allein vom Headcoach übernommen werden: "Wir haben mit Pierre Page einen Fachmann, der für uns alle spricht. Er sagt ja auch das, was ich sehe."

Winkler bestreitet Einflussnahme von Red Bull

Der 39-Jährige wies Gerüchte zurück, wonach die neue Marschroute eine Vorgabe des Team-Eigentümers Red Bull sei: "Die Initiative dafür ging auch von mir aus. Ob das für immer so bleibt, werden wir sehen."

Der österreichische Energy-Drink-Hersteller Red Bull hat beim Klub aus der bayerischen Landeshauptstadt seit 2012 das Sagen. Der EHC belegt in der Deutschen Eishockey Liga nach drei Spieltagen mit fünf Punkten den siebten Tabellenplatz.

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