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Eishockey

NHL will nach Todesfällen Programm verbessern

SID
Nach drei tragischen Todesfällen will die NHL reagieren
© Getty

Nach dem dritten toten Spieler innerhalb weniger Monate will die NHL ihre Arbeit am Programm für psychische gefährdete Akteure intensivieren und verbessern.

"Diese tragischen Ereignisse können nicht ignoriert werden. Wir sind verpflichtet, jeden einzelnen Fall genau zu untersuchen und konkrete Schritte zu unternehmen, um das Gemeinwohl der Spieler zu gewährleisten. Wir werden alles tun, um mögliche Lücken im Programm sofort zu verbessern", sagte NHL-Boss Gary Bettman.

Die Liga hat mit der Spielergewerkschaft NHLPA bereits ein Förderprogramm für psychisch angeschlagene Spieler installiert, das unter anderem den Zugang zu Beratern und einer 24-Stunden-Hotline umfasst.

Drei tragische Todesfälle

Am Mittwoch wurde Wade Belak, Verteidiger der Nashville Predators, tot in einem Hotel in Toronto/Kanada gefunden. Die Todesursache des Kanadiers ist noch ungeklärt, die Polizei geht aber nicht von einem Verbrechen aus.

Vor Belak waren bereits seine kanadischen Landsleute Rick Rypien (Winnipeg Jets) und Derek Boogaard (New York Rangers) tot aufgefunden worden. Während Rypien an Depressionen litt, starb Boogaard an einem tödlichen Cocktail aus Drogen, Medikamenten und Alkohol. Beide Spieler hatten mit persönlichen Problemen zu kämpfen.

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