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Eishockey

Massenschlägerei in Augsburg: 153 Strafminuten!

SID
In der Neuauflage des letzten DEL-Finales ging zwischen Augsburg und Hannover die Post ab
© Getty

Der EHC Wolfsburg ist mit einem 2:0-Sieg im Spitzenspiel gegen die Düsseldorfer EG an die Tabellenspitze der DEL zurückgekehrt. Die Kölner Haie haben die rote Laterne abgegeben.

Der EHC Wolfsburg hat die Siegesserie der Düsseldorfer EG gestoppt und wieder die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) übernommen.

Die Niedersachsen gewannen beim achtmaligen deutschen Meister mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und liegen jetzt wieder einen Punkt vor den Rheinländern. Zudem hat Wolfsburg zwei Spiele weniger ausgetragen.

Beste Abwehr der Liga

Düsseldorf hatte zuletzt neun Spiele in Folge gewonnen. Die letzte Niederlage hatte es am 19. November gegeben - beim 1:4 in Wolfsburg. Jason Ulmer (29.) und John Laliberte (46.) sorgten mit ihren Toren für den Auswärtssieg.

Der EHC stellte dabei erneut unter Beweis, dass er die beste Abwehr der Liga hat. Gegen den besten Angriff der DEL ließen die Wolfsburger nur wenige Torchancen zu.

Laporte-Einstand missglückt

Der Aufwärtstrend von DEL-Rekordmeister Adler Mannheim wurde durch ein 0:3 (0:0, 0:1, 0:2) gegen den ERC Ingolstadt gestoppt. Mit 46 Punkten rutschte Mannheim auf Platz sieben ab. Aufsteiger EHC München rückte nach einem 6:1 (3:0, 1:0, 2:1)-Erfolg bei den Iserlohn Roosters mit 48 Zählern auf den fünften Rang vor.

Ebenfalls gut im Rennen um einen Platz in den Play-offs liegen die Nürnberg Ice Tigers (48) nach einem 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) bei den Hamburg Freezers. Bei den Hanseaten missglückte damit der Einstand des neuen Trainers Benoit Laporte.

Haie verlassen letzten Platz

Die Kölner Haie (35) verließen nach einem 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) gegen die Straubing Tigers den letzten Platz.

Auf Rang zehn verbesserte sich der punktgleiche Vizemeister Augsburger Panther, der in einer Neuauflage des Vorjahresfinals Titelverteidiger Hannover Scorpions (45) überraschend deutlich mit 7:2 (2:0, 4:0, 1:2) bezwang.

Einen Tag vor Heiligabend war in Augsburg nichts von Weihnachtsstimmung zu spüren. Die Partie musste im zweiten Drittel wegen einer Massenschlägerei für 15 Minuten unterbrochen werden. Schiedsrichter Daniel Piechaczek verhängte insgesamt 153 Strafminuten.

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