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Eishockey

DEL will neue Verhandlungen mit der NHL

SID

Genf - Sechs europäische Eishockey-Topligen, darunter die DEL, wollen die Bedingungen für Spielerwechsel in die nordamerikanische Profiliga NHL neu aushandeln.

Das gab der Präsident des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF), René Fasel, nach einem Treffen in Genf bekannt. 

Der Schweizer erklärte, auch die NHL habe am Dienstag bekundet, erneut über das Abkommen sprechen zu wollen. Es war ohne die Beteiligung Russlands erst für die laufende Saison geschlossen worden und sollte noch bis 2011 gelten.

Beteiligt sind unter Federführung der IIHF neben Deutschland Ligen und Verbände aus der Schweiz, Schweden, Finnland, Tschechien und der Slowakei.

Verlust vieler Talente

Die Europäer fürchten unter anderem den Verlust vieler Talente, die dann doch nicht den Sprung in die NHL schaffen. Von 59 europäischen Profis, die vor der Saison Verträge bei NHL-Clubs unterschrieben, würden nur sechs in der Eliteliga spielen.

Sieben seien zurückgekehrt, 46 in unteren nordamerikanischen Ligen gelandet. Dazu gehört der frühere Düsseldorfer Alexander Sulzer, der von den Nashville Predators verpflichtet worden war, aber beim Farmteam Milwaukee Admirals in der AHL aktiv ist.

Höhere Entschädigungen gefordert

Die Europäer fordern zudem einen früheren Transferschluss und angesichts der Dollar-Schwäche höhere Entschädigungszahlungen als die bisherigen 200.000 Dollar pro Spieler.

Russlands Clubs sind vor allem wegen der aus ihrer Sicht zu geringen Kompensation gegen ein Abkommen und fordern mindestens eine Million Dollar pro Akteur.

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