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Basketball

Bamberg glänzt mit Teambasketball

Von SPOX
Bamberg zeigte bestes Teambasketball
© getty

Gruppe B

Anadolu Efes Istanbul (2-3) - Olympiacos Piräus (4-1) 87:91 OT (BOXSCORE)

Es war ein Hin und Her in Istanbul - mit einem packenden Finish. Aber der Reihe nach. Im zweiten Viertel konnte sich Piräus eine 15-Punkte-Führung erspielen und schien auf dem besten Weg zu Sieg Nummer vier zu sein. Doch Jayson Granger leistete erbitterten Widerstand und zog seine Mannen mit.

Nach der Pause drehte Efes das Spiel und hielt bis spät ins vierte Viertel einen zweistelligen Vorsprung. Doch dann kam die Zeit von - richtig - Georgios Printezis. Der Clutch-Player vor dem Herrn startete die Aufholjagd und nach einem wichtigen Dreier von Daniel Hackett und einem Freiwurf von D.J Strawberry glich Piräus zur Verlängerung aus.

In der Overtime trafen beiden Mannschaften zunächst drei Dreier, bis Ioannis Papapetrou und Strawberry den Sieg für die Gäste perfekt machen konnten. Printezis kam auf 17 Zähler, Matt Lojeski erzielte 11 Punkte, 7 Rebounds und 5 Assists. Auf Seiten der Hausherren konnte sich neben Granger (26 Punkte) Dario Saric mit 11 Punkten, 10 Rebounds und 5 Assists auszeichnen.

Limoges CSP (2-3) Olimpia Milano (1-4) 74:65 (BOXSCORE)

Plums. Da liegt EA7 auf dem Boden der Tatsachen. Die Italiener kassierten in Frankreich die vierte Pleite und finden sich nun am Ende der Tabelle von Gruppe B wieder.

Schuld daran war das katastrophale zweite Viertel, in dem Milano nur 9 Punkte gelangen. Davon erholten sich Alessandro Gentile und Co. nicht mehr. Von Downtown traf der Gast kein Scheunentor (16 Prozent) und hatte so letztlich keine Chance, das Spiel noch einmal eng zu gestalten.

Gentile kam auf 19 Zähler und 5 Rebounds, Jamel McLean auf 10 Punkte und 5 Rebounds. Für Limoges, bei denen Heiko Schaffartzik (14 Punkte, 3 Rebounds, 5 Assists) dieses Mal von der Bank kam, war Nobel Boungo-Colo Topscorer mit 18 Punkten (4/6 Dreier). Ali Traore kam bei perfekten 7/7 Versuchen aus dem Feld auf 15 Punkte und 7 Boards.

Cedevita Zagreb (3-2) - Laboral Kutxa Vitoria (3-2) 76:67 (BOXSCORE)

Zagreb wird heißer und heißer. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt markierte das Team aus der kroatischen Hauptstadt denn dritten Sieg in Serie und steht nun auf Platz zwei der Gruppe B. Wichtigster Name an diesem Abend in der Drazen-Petrovic-Halle: Jacob Pullen. Mit 26 Punkten trug der Guard die Scoring-Hauptlast und setzte eine neue persönliche Bestmarke.

Dazu kamen 17 Punkte und 10 wichtige Rebounds von Miro Bilan, der dabei half, dass die Balljagd unter dem Korb mit 49:30 an die Gastgeber ging. Das kam Cedevita ganz gelegen, denn beide Teams warfen von außen ordentlich Backsteine. Zudem lagen die Spanier bis zum dritten Viertel in Führung und konnten sich dabei auf Bank-Spieler Jaka Blazic verlassen (20 Punkte, 4/7).

Schließlich fanden die Kroaten immer besser in die Partie und ließen sich auch nicht von der beeindruckenden Physis von Ioannis Bourousis einschüchtern. Der Grieche kämpfte unermüdlich, konnte aber den zwischenzeitlichen 9:0-Lauf der Heimmannschaft nicht mehr abfedern. Zagreb gewann mit jeder Spielminute an Selbstvertrauen und profitierte immer wieder von dem unnachahmlichen Zug von Pullen. Dazu leistet Miro Bilan seinen Beitrag und führte sein Team schließlich zum verdienten Sieg.

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