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Skispringen

Einzel Skifliegen, Planica, Saison 2016/2017

Skispringen Live-Ticker

Planica, Slowenien 26.03.2017, 10:00 Uhr
Einzel Skifliegen
1. DG 2. DG Gesamt Beendet
Pos.
Name
Weite Sprung 1
Punkte Sprung 1
1.
Stefan Kraft
250.0 m
244.3
2.
Andreas Wellinger
238.5 m
236.2
3.
Noriaki Kasai
239.0 m
223.9
4.
Markus Eisenbichler
243.0 m
223.2
5.
Kamil Stoch
222.5 m
216.8
6.
Peter Prevc
229.0 m
211.9
7.
Robert Johansson
232.0 m
211.8
8.
Jurij Tepes
234.5 m
209.9
9.
Johann Andre Forfang
225.0 m
209.6
10.
Anders Fannemel
224.0 m
207.9
11.
Piotr Zyla
228.5 m
206.7
12.
Michael Hayböck
225.5 m
204.0
13.
Andreas Stjernen
224.0 m
203.9
14.
Maciej Kot
220.5 m
200.9
15.
Dawid Kubacki
223.0 m
197.6
16.
Richard Freitag
217.5 m
194.9
17.
Domen Prevc
226.5 m
193.8
18.
Manuel Fettner
218.5 m
191.9
19.
Evgeniy Klimov
218.0 m
191.6
20.
Roman Koudelka
216.5 m
191.3
21.
Simon Ammann
220.0 m
190.3
22.
Daiki Ito
213.0 m
190.1
23.
Karl Geiger
213.0 m
190.0
24.
Jernej Damjan
212.0 m
189.5
25.
Anze Lanisek
212.5 m
185.0
26.
Vincent Descombes
213.5 m
183.8
27.
Taku Takeuchi
210.0 m
183.6
28.
Jan Ziobro
210.5 m
179.3
29.
Stephan Leyhe
193.0 m
165.6
Letzte Aktualisierung: 11:42:16
Ende
 
Nicht nur die Skisprungsaison ist beendet, sondern die gesamte Wintersportsaison. Kraft und Co. können die Latten jetzt einmotten, auf Schnee geht es dann am 23.11.2017 im finnischen Kuusamo wieder los. Im Namen der gesamten Wintersportredaktion bedankt sich Mario Balda für Ihr geneigtes Interesse an unseren Livetickern, genießen Sie den Sommer und steigern dabei langsam die Vorfreude auf die kommende Olympiasaison.
Tagesfazit
 
Wir wollen natürlich nicht den erneuten Podiumsplatz von Noriaki Kasai unterschlagen, Eisenbichler wird sich freilich ein wenig ärgern, dass er nicht die Chance bekommen hat, die 0,7 Punkte noch aufzuholen. Aber das Podium mit Kraft, Wellinger und Kasai ist andererseits definitiv eines, das das aktuelle Leistungsniveau im Skifliegen adäquat widerspiegelt.
Saisonfazit
 
Stefan Kraft gewinnt also das letzte Saisonspringen, den Weltcup und auch den Skiflugweltcup. Und das völlig verdient, keine Frage. Andreas Wellinger blickt ebenfalls auf eine tolle Saison zurück, Kamil Stoch, den vor Saisonbeginn keiner auf dem Zettel hatte, freut sich sowieso auch Monate später noch über seinen Triumph bei der Vierschanzentournee.
Wind
 
Andererseits kann man es auch gut sein lassen, bevor noch was passiert in den letzten Minuten einer langen Saison. Wir haben ja einen höchst spektakulären Durchgang gesehen und alle Fragen in Sachen Weltcup waren schon beantwortet durch den Megaflug von Stefan Kraft.
ABBRUCH
 
Das ist ein Hammer! Der Finaldurchgang wird nach nur sechs Springern direkt abgesagt. Und das obwohl bisher keiner Probleme hatte, auch Karl Geiger als letzter Springer nicht. Da muss die Windprognose aber ganz katastrophal aussehen.
Ito
 
Die Windpfeile zeigen in alle Richtungen, Daiki Ito darf warten.
Geiger
 
Karl Geiger kommt da mit 220,0 Metern nicht ganz mit, verliert aber natürlich nur einen Rang.
Damjan
 
Jetzt aber fliegt Jernej Damjan in neue Dimensionen. Ich höre Musikanten in ihre Instrumente blasen, 226,0 Meter stehen zu Buche.
Lanisek
 
Anze Lanisek landet auf der grünen Linie, reichen 206,5 Meter für Platz 1? Nein, der Franzose bleibt vorne und macht einen Rang gut.
Descombes
 
Vincent Descombes beendet seine bisher mit Abstand beste Saison mit einem Flug auf 209,0 Meter.
Takeuchi
 
Nur kurz, denn Taku Takeuchi springt mit 205,0 Metern etwas weiter und hatte ohnehin Vorsprung auf den Polen.
Ziobro
 
Auch nur 200 Meter glatt für Jan Ziobro, aber für die Führung reicht das.
Leyhe
 
Stephan Leyhe hat jetzt auch einen 200er, aber mit 200,5 Metern kann er natürlich nicht zufrieden sein. Und das gibt auch kein Planica-Lied für ihn, dafür benötigt es mittlerweile ja 225 Meter.
Tande
Das ist ja lustig, der disqualifizierte Tande darf jetzt auch mitmachen. Er hat einen korrekten Anzug gefunden und springt auf 224,0 Meter. Damit auch ein Weltcuppünktchen für ihn.
 
 
Wie üblich nur schlanke 15 Minuten Pause, gleich geht es weiter mit den letzten 29 Flügen der Saison.
Zwischenfazit
 
Natürlich war die Landung von Kraft bei dieser Weite eher grenzwertig, daher ist sein Vorsprung auch nicht ganz so groß. Aber 8,1 Punkte auf Wellinger lässt er sich wohl kaum noch nehmen. Dieser wiederum hat Platz 2 so gut wie sicher, Noriaki Kasai ist erster Anwärter auf den noch freien Platz auf dem Podium, aber Markus Eisenbichler liegt praktisch gleichauf mit dem Japaner.
Kraft
 
Stefan Kraft wäre nicht Stefan Kraft, wenn er nicht wieder eine Antwort finden würde. 250 Meter glatt, falls irgendein vorlauter Mensch noch eine Frage hatte, so ist diese jetzt beantwortet.
Wellinger
 
Ein echter Wellinger wieder. Unwiderstehlich segelt er auf 238,5 Meter und setzt den Telemark. Dank der Bonifikation für den verkürzten Anlauf natürlich deutlich Platz 1.
Stoch
 
Nur mehr die großen Drei! Aber Kamil Stoch verpatzt seinen Sprung und landet schon bei 222,5 Metern. Der Wind war nicht Schuld, aber er hatte eine Luke weniger Anlauf.
Kasai
 
Noriaki Kasai springt wohl extrem gerne in Planica, wieder ein toller Satz auf 239,0 Meter. Damit verdrängt er auch Eisenbichler aus der Leaders Lounge.
Hayböck
 
Michael Hayböck kann mit 225,5 Metern nicht zufrieden sein, nur Domen Prevc hatte bessere Bedingungen als er.
P. Prevc
 
Sein älterer Bruder Peter zeigt ihm, wie es geht. 229,0 Meter mit deutlich weniger Aufwind bedeuten sogar Rang 2.
D. Prevc
 
Es folgt die Prevc-Show. Domen kann die Massen mit 226,5 Metern nicht wirklich begeistern, denn er hätte bisher den besten Aufwind aller Springer gehabt.
Tande
 
Falscher Anzug bei Daniel-Andre Tande, er darf nicht springen. Das ist bitter im letzten Wettkampf.
Tepes
 
Jurij Tepes hat ein wenig Aufwind unter den Latten und kitzelt so 234,5 Meter raus. Macht Platz 3 hinter Eisenbichler und Johansson.
Zyla
 
Wir sind schon bei den Top 10, der Anlauf bleibt bei Luke 10. Piotr Zyla nutzt dies für 228,5 Meter plus Telemark, das bedeutet erst einmal Rang 5.
Eisenbichler
 
Aber Markus Eisenbichler wird jetzt wohl dazwischenhauen. Aufwind hat er keinen, aber er macht mit 243,0 Metern einen Bombensprung. Die Landung ist noch ausbaufähig.
Kot
 
Maciej Kot muss sich mit 220,5 Metern hinter den Norwegern einreihen.
Johansson
 
Und jetzt liegen vier Norweger vorne, denn Robert Johansson beweist mit 232,0 Metern, dass er derzeit der beste Flieger seines Teams ist.
Stjernen
 
Die Norweger springen bei gleichen Bedingungen einfach weiter. Andreas Stjernen jetzt auf 224,0 Meter, er reiht sich hinter Forfang und Fannemel ein.
Freitag
 
Mitten im Norweger- und Rückenwindpaket muss jetzt Richard Freitag ran. 217,5 Meter, hätte schlimmer kommen können, ist aber natürlich frustrierend für ihn.
Forfang
 
Fannemel somit klar vorne, aber nur kurz. Denn Johann Andre Forfang schafft sogar noch einen Meter mehr, auch mit dem Wind von der falschen Seite.
Fannemel
 
Und nun zwei der norwegischen Überflieger. Anders Fannemel schafft mit Rückenwind (!) 224,0 Meter, das ist viel mehr wert, als es auf den ersten Blick scheint.
Damjan
 
Jernej Damjan ergeht es nicht besser, bei 212,0 Meter ist für den Slowenen Schluss.
Geiger
 
Haut er wieder einen raus wie gestern im Team? Nicht ohne einen Funken Aufwind, Karl Geiger müht sich auf 213,0 Meter wie Ito.
Ito
 
Daiki Ito sollte nach den Erfahrungen der letzten Tage etwas weiter springen. Aber fast Windstille bei ihm, so ist bei 213,0 Metern Schluss.
Fettner
 
Manuel Fettner ist nicht mehr so gut wie zu Beginn der Saison, aber 218,5 Meter sind bei diesen Bedingungen durchaus passabel.
Kubacki
 
Dawid Kubacki geht mit 223,0 Metern klar in Führung. Denn anders als Ammann setzt er den Telemark.
Klimov
 
Für Evgeniy Klimov sind 218,0 Meter in Ordnung, der Russe ist kein Überflieger und mag die kleineren Schanzen lieber.
Ammann
 
Wie immer eine ordentliche Weite von Simon Ammann mit 220,0, aber keine ordentliche Landung. Und so bleibt Koudelka vorne.
Ziobro
 
Schöner Aufwind für Jan Ziobro, dennoch sechs Meter weniger als der Tscheche.
Koudelka
 
Die holt sich jetzt aber Roman Koudelka mit 216,5 Metern.
Descombes
 
Vincent Descombes darf kurz warten, das lohnt sich gleich. Bessere Bedingungen als die Springer zuvor, dafür sind dann 213,5 Meter eigentlich zu wenig. Reicht auch nicht für die Führung.
Lanisek
 
So wie auch Anze Lanisek, der noch zweieinhalb Meter mehr schafft.
Takeuchi
 
Taku Takeuchi liefert immerhin den ersten 200er mit 210,0 Metern. Allerdings hatte er im Gegensatz zu Leyhe wenigstens die leichte Brise von vorne.
Leyhe
Kaum Wind, daher auch Anlauf von Luke 10. Aber mehr als 193,0 Meter sind damit für Stephan Leyhe nicht drin.
Startliste
 
Denn da nur die besten 30 Skiflieger zum Abschluss mitmachen dürfen, gab es keine Qualifikation und auch niemand muss nach dem 1. Durchgang ausscheiden. Was uns natürlich von Anfang an tolle Leistung garantiert, schon mit Nummer 1 kommt Leyhe, kurz danach Koudelka (5) und Ammann (7). Den Abschluss macht dann natürlich wieder Kraft höchstpersönlich.
Weltcup
 
So spannend wie am Freitag ist es in Sachen Kugeln aber nicht mehr, mit seinem Sieg konnte sich Stefan Kraft entscheidend absetzen, Stoch und Wellinger haben nur mehr eine Chance auf die große bzw. kleine Kristallkugel, wenn der Österreicher den Wettkampf wirklich total verhaut. Und davon ist nicht auszugehen.
Planica
 
Letzter Tag der Wintersportsaison, letztes Skispringen. Pardon, Fliegen natürlich, wir wollen heute ja auf der Letalnica wieder die 250 Meter angreifen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Planica zum Skifliegen.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Punkte