Ski Alpin

Slalom (Herren), Madonna di Campiglio, Saison 2019/2020

Ski Alpin Liveticker

Madonna di Campiglio, Italien08. Januar 2020, 17:45 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Daniel Yule
1:35.60
2.
Henrik Kristoffersen
1:35.75
+ 0.15
3.
Clement Noel
1:35.85
+ 0.25
4.
Sebastian Foss-Solevaag
1:35.90
+ 0.30
5.
Alexis Pinturault
1:36.20
+ 0.60
6.
Tanguy Nef
1:36.45
+ 0.85
7.
Stefan Hadalin
1:36.94
+ 1.34
 
Dave Ryding
1:36.94
+ 1.34
9.
Manfred Mölgg
1:36.99
+ 1.39
10.
Johannes Strolz
1:37.00
+ 1.40
11.
Erik Read
1:37.05
+ 1.45
12.
Sandro Simonet
1:37.06
+ 1.46
13.
Alex Vinatzer
1:37.09
+ 1.49
14.
Alexander Khoroshilov
1:37.25
+ 1.65
15.
Marco Schwarz
1:37.28
+ 1.68
16.
Simon Maurberger
1:37.40
+ 1.80
17.
Jean-Baptiste Grange
1:37.41
+ 1.81
18.
Albert Popov
1:37.45
+ 1.85
19.
Marc Rochat
1:37.47
+ 1.87
 
Loic Meillard
1:37.47
+ 1.87
21.
Jonathan Nordbotten
1:37.48
+ 1.88
22.
Linus Straßer
1:37.60
+ 2.00
23.
Armand Marchant
1:37.63
+ 2.03
24.
Riccardo Tonetti
1:37.73
+ 2.13
25.
Istok Rodes
1:37.77
+ 2.17
26.
Giuliano Razzoli
1:37.78
+ 2.18
27.
Stefano Gross
1:38.20
+ 2.60
28.
Dominik Stehle
1:38.56
+ 2.96
 
Andre Myhrer
DNF
 
Ramon Zenhäusern
DNF
Letzte Aktualisierung: 22:14:57
Verabschiedung
 
Das soll es aus Madonna di Campiglio gewesen sein! Doch es geht Schlag auf Schlag weiter, denn am Samstag steht in Adelboden ein Riesenslalom und am Sonntag ein weiterer Slalom auf dem Programm. Wir freuen uns darauf und wünschen Ihnen bis dahin eine schöne Woche!
Fazit II
 
Aus Sicht des ÖSV kann man mit der Leistung von Johannes Strolz auf Platz 10 sehr zufrieden sein. Für Marco Schwarz war eigentlich mehr als nur Rang 15 drin. Bei den Deutschen sahen wir leider schlechte zweite Läufe. Dominik Stehle landet auf Rang 28, Linus Straßer auf der 22. Nach seiner Verletzung ist das aber natürlich in Ordnung.
Fazit I
 
Es ist überhaupt erst sein zweiter Weltcupsieg in seiner Karriere und zum zweiten Mal hier in Trentino! Der Sieg ist natürlich verdient, denn die Verfolger machten den ein oder anderen Fehler zu viel. Zenhäusern und Myhrer sahen die Zieleinfahrt erst gar nicht, Kristoffersen fehlte am Ende das Tempo. Lediglich Noel machte das stark, muss sich aber aufgrund eines schwächeren ersten Laufs mit Platz 3 begnügen.
Yule
19 Hundertstel nimmt er in diesen Lauf mit, reicht das für Daniel Yule? Optimal war die Fahrt von Kristoffersen nicht, also stehen die Chancen gut. An einigen Stellen fehlt der Druck auf den Ski, doch der Vorsprung bleibt. Jetzt durchziehen! Und es reicht! Mit 15 Hundertstel Vorsprung gewinnt er zum zweiten Mal in Folge den Weltcup von Madonna di Campiglio!
Kristoffersen
 
So steigen natürlich die Chancen für Henrik Kristoffersen. Sehr guter Beginn des Norwegers, er baut den Vorsprung aus. Noel war tatsächlich einen Tick besser, doch es sollte für die Führung reichen. Und das tut es auch mit einem Zehntel!
Myhrer
 
Drei Fahrer haben wir noch. Andre Myhrer macht den Anfang, fährt oben ziemlich wild. Souverän sieht das nicht aus und tatsächlich fädelt auch er ein. Das ist ein Konzentrationsfehler, der auf diesem Niveau nicht passieren darf.
Khoroshilov
 
Die Überraschung des 1. Laufs, Alexander Khoroshilov kommt nun. Oben rutscht er etwas weg und das kostet Zeit. Auch das Tempo wird nicht für eine Spitzenposition reichen, er rutscht auf den 12. Platz ab.
Foss-Solevaag
 
Überrascht vielleicht ein Sebastian Foss-Solevaag? Auch er fährt sehr rund und ruhig, dennoch fehlt es ihm nicht an Geschwindigkeit. Noel war im Schlussabschnitt aber etwas besser und so bleibt der Norweger auf Rang 2. Die Freude ist bei ihm dennoch riesig.
Zenhäusern
 
Ramon Zenhäusern hat Chancen auf den Tagessieg. Und das beweist er auch bei den Zwischenzeiten. Das sieht zwar sehr wild aus, doch das Tempo und die Technik spricht für ihn. Und dann fädelt er ein! Das gibt es doch nicht! Er hatte eine halbe Sekunde Vorsprung. Das wird ihm weh tun ...
Schwarz
 
Kann Marco Schwarz wie im vergangenen Jahr aufs Podium fahren? Wohl eher nicht, das ist dann doch eine Spur zu vorsichtig. Da wird er deutlich zurückfallen, sogar hinter seinen Landsmann Strolz. Platz 11 steht am Ende.
Noel
Jetzt kommt Clement Noel, der sich hier eigentlich viel vorgenommen hatte. Und das zeigt er in diesem 2. Lauf endlich, er baut seinen Vorsprung im Anfangsabschnitt aus. Wie sieht es im Steilen aus? Den Schwung nimmt er gut mit, die Geschwindigkeit passt und so übernimmt er die Führung! Die beste Zeit im 2. Durchgang bisher.
Nef
 
Mit der Startnummer 34 ist Tanguy Nef auf Rang 9 gefahren, das war schon stark. Kann er das bestätigen? Durchaus, denn er ist nur wenige Hundertstel hinter Pinturault. Im Steilhang war der Franzose stark, doch auch Nef lässt sich nicht bitten. An Pinturault kommt er dennoch nicht vorbei.
Pinturault
 
Wir sind bei den letzten zehn Fahrern angekommen. Alexis Pinturault macht den Anfang und hier zeigt er seine Cleverness. Oben etwas vorsichtig, doch der Steilhang liegt ihm. Da baut er seinen Vorsprung ordentlich aus! Mit über sieben Zehnteln Vorsprung übernimmt er die Führung. Damit könnte er noch Plätze gutmachen.
Vinatzer
 
Alex Vinatzer lässt die Menge nochmal beben. Er kämpft sich trotz eines Fehlers zu Beginn gut durch, kann den Rückstand aber nur etwas aufholen. Mit 15 Hundertstel Rückstand landet er auf Platz 7. Ist das eng!
Straßer
 
Jetzt kommt Linus Straßer, da ist durchaus was drin für ihn! Zu Beginn kommt er souverän durch, doch im Übergang ins Steile macht er den Fehler, der ihn eine Sekunde kostet. Er holt zwar am Ende etwas auf, muss sich dennoch mit Rang 13 begnügen. Schade!
Ryding
 
Dave Ryding muss aufpassen, denn er macht zu Beginn einen Fehler, der ihn drei Zehntel kostet. Danach macht er das aber stark, holt den Rückstand wieder auf und landet am Ende zeitgleich mit Hadalin auf Platz 1!
Strolz
 
Auch Johannes Strolz hat eigentlich einen guten Vorsprung, macht das auch besser als Meillard. Kurz vor dem Steilen rutscht er leicht weg, doch er fährt weich und das erhöht das Tempo. Sechs Hundertstel fehlen dennoch, es wird Platz 3. Schauen Sie sich die Differenzen an, das ist in diesem Bereich denkbar knapp!
Meillard
 
Loic Meillard nimmt fast drei Zehntel Vorsprung mit, hält diese aber nicht lange. Das Timing stimmt nicht ganz und so verliert er mehr und mehr. Auch er muss sich hinten einreihen, landet auf Platz 8.
Mölgg
 
Zwei Italiener haben wir noch, Manfred Mölgg ist einer davon. Und er macht das deutlich besser als seine Landsmänner zuvor. Das ist zwar teilweise zu vorsichtig, Fehler macht er aber nicht. Es wird ganz knapp und es reicht nicht für die Führung. Da fehlen fünf Hundertstel.
Read
 
Erik Read, der im Slalom immer stärker wird und lediglich noch an seiner hohen Ausfallquote arbeiten muss. Heute macht er das aber richtig gut und fährt souverän runter. Von einer Stange bekommt er einen kleinen Schlag auf den Ski, doch das ist nur ein kleiner Zeitverlust. Er reiht sich hinter Hadalin auf Platz 2 ein.
Razzoli
 
Zur Abwechslung mal wieder ein Italiener. Giuliano Razzoli kommt mit der Strecke eigentlich gut zurecht, doch das ist ein Stück weit zu brav. Auch er muss einige Starter vorbeiziehen lassen und wird Elfter.
Rodes
 
Kann dies Istok Rodes nachmachen? Eher nicht, bereits nach dem Start hat er einen Rückstand. Er zeigt eine kontrollierte Fahrt, die aber letztendlich nicht gefährlich für die vorderen Plätze wird. Er fällt auf Platz 10 zurück.
Hadalin
 
Reichen drei Zehntel? Stefan Hadalin beginnt vorsichtiger und das ist tatsächlich gut so. Er kann sogar den Vorsprung ausbauen, erst im Schlussabschnitt fehlt etwas das Tempo. Es reicht dennoch zur Führung!
Maurberger
 
Simon Maurberger macht das im oberen Abschnitt schon besser. Das könnte reichen, doch es leuchten wieder rote Zahlen auf. Er bleibt aber dran, löst aber zu spät seine Ski. Das Tempo fehlt und er bleibt auf Platz 2. Unglaublich, Simonet hat bereits neun Plätze gutgemacht.
Nordbotten
 
Man muss natürlich auch festhalten, dass die Vorsprünge aus dem 1. Lauf in diesem Bereich der Top 30 sehr gering sind. So auch für Jonathan Nordbotten, der knapp zwei Zehntel mitnimmt. Die sind schnell weg, doch allzu viel verliert er nicht. Eine Bestzeit wird dies nicht, zu welchem Platz reicht es? Rang 5.
Marchant
 
Armand Marchant zeigt eine überraschend starke Saison. Er kommt risikoreich aus dem Startblock und das ist vielleicht nicht die beste Entscheidung gewesen, denn so häufen sich die kleineren Fehler. Der Vorsprung ist dann doch schnell weg und es reicht "nur" zu Platz 5.
Grange
 
Kann Jean-Baptiste Grange seinen Vorsprung verteidigen? In den ersten Abschnitten sehen die Zeiten noch gut aus, doch es ist mal wieder der Steilhang, der Probleme bereitet. So bleibt Simonet weiterhin in Front, Grange direkt dahinter.
Gross
 
Und es geht gleich weiter mit Stefano Gross. Oben ist das gut, aber dann steht er quer. Da verliert er doch viel, auch danach sieht das nicht ganz so flüssig aus. Er muss sich sogar hinter Tonetti einreihen. Lediglich Stehle war bisher langsamer.
Tonetti
 
Es wird wieder laut in der Zieleinfahrt, denn Riccardo Tonetti ist der erste von einigen Italienern. Oben fährt er etwas vorsichtig und kann so nicht genügend Tempo mitnehmen. Ein kleiner Fehler im Steilen kommt noch oben drauf. Platz 4 für Tonetti.
Rochat
 
Marc Rochat, der nach dem 1. Lauf nur drei Zehntel vor Simonet lag, wird ebenfalls nicht an seinem Landsmann vorbeikommen. Rochat wird dennoch zufrieden sein, denn Fehler sind hier nicht zu erkennen. Er muss aber auch Popov an sich vorbeiziehen lassen.
Popov
 
Albert Popov, der ja aufgrund eines deutschen Trainers mit dem DSV-Team trainiert, kommt nun. Er fährt da flüssiger durch, dennoch kommt er nicht an die Zeit von Simonet heran. Kurz vor dem Ende holt er nochmal auf, er bleibt dennoch auf Platz 2.
Stehle
 
Dominik Stehle ist einer von zwei Deutschen im 2. Durchgang. Er verliert aber deutlich im Vergleich zu Simonet. Der Schweizer hat hier tatsächlich sehr gut vorgelegt, denn Stehle ist bereits über eine Sekunde zurück. Am Ende sind es sogar eineinhalb.
Simonet
Los geht es also mit dem 2. Lauf. Sandro Simonet beginnt nicht optimal, dann passt aber der Rhythmus besser. So kommt er besser in den Steilhang und auch zum Ende hin macht er keine Fehler mehr. Das ist eine sehr gute Zeit.
Bis gleich
 
Das verspricht also einen spannenden 2. Durchgang, der um 20:45 Uhr starten wird. Nach einer kleinen Pause sind wir wieder für Sie da!
Zwischenfazit
 
Daniel Yule führt also nach diesem 1. Lauf, doch es ist immer noch alles offen. Der Vorsprung auf Henrik Kristoffersen und Andre Myhrer ist nicht allzu groß. Eine große Überraschung ist Alexander Khoroshilov, der mit der Startnummer 25 auf Rang 4 fuhr. Bester Österreicher ist Marco Schwarz als Siebter und Linus Straßer ist als bester Deutscher auf Platz 12. Mit knapp einer Sekunde Rückstand auf Yule.
Simari Birkner
Es schafft wohl keiner mehr, Stehle und Simonet sind also im 2. Lauf dabei. Auch der letzte Fahrer, Cristian Javier Simari Birkner kann dem Schweizer nicht gefährlich werden, da er von einem Vorläufer irritiert wird. Ärgerlich, aber er hätte es wohl sowieso nicht geschafft.
Pertl
 
Kann Adrian Pertl vielleicht Simonet noch aus den Top 30 schmeißen? Auch beim Österreicher fehlt es aktuell, er kommt aber besser als Rauchfuss durch. So fehlen am Ende nur zwei Zehntel auf den Schweizer, schade.
Rauchfuss
 
Mit Julian Rauchfuss steht noch ein Deutscher oben. Der 25-Jährige ist aber leider deutlich von der Weltspitze entfernt und das sieht man auch heute wieder. Die Rückstände sind zu groß und Platz 51 reicht das nun mal nicht.
Holzmann
 
Nicht mehr viele Fahrer stehen oben, wir gucken auf Sebastian Holzmann, der aber leider einen Fehler gleich zu Beginn macht. Er fährt auch etwas zu hart, das ist noch nicht der richtige Rhythmus. Er landet auf Platz 37.
Rochat
 
So ist es, denn der nächste Schweizer schmeißt ihn gleich wieder raus. Das macht Marc Rochat durchaus gut, zeigt nur wenige Fehler. Rang 27 dürfte reichen. Neuer 30. ist jetzt Simonet mit 49.21.
del Campo
 
Der Spanier Juan del Campo schafft es gerade so in die Top 30, doch ob er da stehen bleiben wird? Auf Rang 30 eher unwahrscheinlich.
Gstrein
 
Was macht Fabio Gstrein? Der Österreicher könnte es ebenfalls schaffen, ist ordentlich unterwegs. Doch dann schleichen sich zu viele Fehler ein, er verliert leider wieder Zeit. Und so reicht es dann doch nicht.
Tonetti
 
Aus Sicht der Italiener ist das aber ein guter Tag, denn Riccardo Tonetti reiht sich ebenfalls in die Top 30 ein. Auf Platz 26 sollte er sich auch eigentlich sicher fühlen.
Dopfer
 
Jetzt muss das Fritz Dopfer nur noch nachmachen, doch er hat Probleme. Bereits oben wächst der Rückstand, das wird wohl nicht reichen. Nein, denn er kann das nicht mehr aufholen und so wird er nur 41.
Stehle
 
Dominik Stehle kommt jetzt, auf geht's! Auch er kommt wie Ketterer gut aus dem Startblock und zeigt nur kleinere Fehler. Und tatsächlich verliert er weniger Zeit im Steilen und es reicht! Er steht jetzt auf Rang 27.
Read
 
Erik Read macht hier nochmal auf sich aufmerksam, fährt bis auf Platz 17 vor. Da zeigte der Kanadier eine sehr enge Linie und wird belohnt. Sala ist damit wieder raus und Kranjec jetzt auf der 30.
Ketterer
 
Sehen wir David Ketterer im zweiten Durchgang nochmal? Das sieht zu Beginn gut aus, da ist der Rückstand an die Spitze nicht allzu groß. Erst danach verliert er deutlich, das wird eng. Jetzt bloß keine Fehler machen. Es reicht aber nicht, er wird auf Platz 35 durchgereicht.
Strolz
 
Dass hier aber immer noch vieles möglich ist, zeigt Johannes Strolz! Ganz stark vom Österreicher, der hier souverän und mit dem richtigen Risiko in den Schlussabschnitt kommt und dort sogar knapp an der Top 10 vorbeirauscht. Platz 14 am Ende!
Sala
 
Gefordert sind übrigens gerade die 49.44 von Lizeroux und die knackt Tommaso Sala, erneut werden die Fans laut. Auf Platz 29 muss der Italiener dennoch zittern.
Schmidiger
 
Das kann man von Reto Schmidiger aber nicht behaupten. Der Schweizer hat Probleme mit dem glatten Abschnitt, rutscht hier beinahe weg. Auch er wird heute Abend nicht mehr dabei sein.
Nordbotten
 
Auch Digruber muss sich leider verabschieden, denn Jonathan Nordbotten zeigt eine ähnlich starke Leistung und landet auf Platz 20.
Maurberger
 
Auch bei Simon Maurberger könnte das etwas werden, das merkt auch das Publikum. Das Anfeuern zahlt sich aus, er wird 19. und schmeißt so Feller aus den Top 30.
Nef
 
Das Schweizer Trio wird von Tanguy Nef komplettiert und das ist eine ganz starke Fahrt! Er kommt gut aus den Startlöchern, bleibt fehlerfrei und kommt auch souverän in den Schlussabschnitt. Das könnte ein sehr guter Platz werden und so ist es auch, Rang 9!
Simonet
 
Gleich der nächste Schweizer hinterher, Sandro Simonet macht das besser. Der Rückstand bleibt passabel, Platz 22 wird im Normalfall reichen.
Aerni
 
Das sieht bei Luca Aerni nicht sonderlich gut aus. Ein grober Fehler am Anfang bringt ihn aus dem Konzept, er bleibt aber auf der Strecke. Eine gute Zeit wird das nicht mehr, er ist vorerst das Schlusslicht.
Philp
 
Trevor Philp ist nach einer kurzen Pause der nächste Starter. Der Kanadier hält zu Beginn noch halbwegs mit, doch kleinere Fehler im Mittelabschnitt sorgen für ordentlich Tempoverlust. Ob Platz 25 reichen wird?
Marchant
 
Mit Armand Marchant komplettieren wir die ersten 30 Starter. Der Belgier scheint aber etwas übermotiviert zu sein, schließlich war er in Zagreb gut unterwegs. Das Risiko wird dennoch an einigen Stellen belohnt, denn das Tempo ist vorhanden. Ein 18. Platz wird ihn zufriedenstellen dürfen, denn der 2. Lauf ist häufig seine Stärke.
Kranjec
 
Hui, da war Zan Kranjec bei den ersten Toren kurz vor dem Aus. Er stand quer. Doch er lässt sich nichts anmerken und fährt das fehlerfrei weiter. Schade, da war oben mehr drin, so reicht es nur zu Rang 22.
Lizeroux
 
Julien Lizeroux macht das gut, doch er hat ähnliche Probleme wie einige andere Fahrer zuvor: Guter Beginn, doch im Übergang gehen einige Zehntel verloren. Zu Beginn sah es aus, als könne er der beste Franzose heute werden, doch er landet auf Rang 23.
Digruber
 
Kann Marc Digruber dieses Niveau halten? Eher nein, oben ist er zweimal spät dran. Er kommt nicht richtig in den Rhythmus und verliert immer mehr. Das Tempo fehlt und muss er auf Platz 23 zittern.
Straßer
 
Jetzt also Linus Straßer, kann er das gute Rennen aus Zagreb bestätigen? Er fährt sehr eng, das ist hohes Risiko. Nicht ganz so schnell wie sein Vorgänger, doch das ist ordentlich, was der Deutsche hier macht. Unten verliert er leider noch ein paar Zehntel, doch er bleibt unter einer Sekunde Rückstand!
Khoroshilov
 
Gleich kommt Straßer, doch erstmal konzentrieren wir uns auf Alexander Khoroshilov. Der Russe macht das richtig stark, ist nach dem Anfangsabschnitt sogar vorne. Auch anschließend bleibt er dran, verliert nicht viel. Er landet auf Platz 4, das war richtig stark!
Kolega
 
Der erste der Kolega-Brüder, Elias, kommt nun. In Zagreb schied er aus, das möchte er heute natürlich verhindern. Dementsprechend vorsichtig ist er unterwegs. Er kommt zwar unten an, doch das ist natürlich zu wenig. Nur Feller war bisher langsamer.
Jakobsen
 
An die Top 10 kam bei den letzten Fahrern keiner mehr heran. Vielleicht ja Kristoffer Jakobsen, doch das hat sich schon wieder erledigt. Den ersten Einfädler verhindert er noch, doch dann passiert es.
Popov
 
Albert Popov merkt man die Lücke zur Weltspitze noch an. Bereits im oberen Abschnitt hat er einige Zehntel Rückstand, obwohl keine großen Fehler zu erkennen sind. Er kommt nicht richtig in Schwung. Die rote Laterne wird es nicht, auf Platz 18 könnte es dennoch etwas eng werden.
Grange
 
Da steht Jean-Baptiste Grange oben quer, doch viel hat er nicht verloren. Erst im Mittelabschnitt wird dieser Fehler deutlich, da waren die anderen schlicht und einfach besser unterwegs. Er landet sogar nur auf dem 16. Rang.
Razzoli
 
Mal wieder ein Italiener, Giuliano Razzoli. Er fährt zwar durchaus flüssig, doch im Steilen fehlt es an Geschwindigkeit. So wächst hier der Rückstand deutlich an, auch unten wird dieser nicht kleiner. Platz 13 für Razzoli.
Rodes
 
Istok Rodes kommt mit dieser Strecke ebenfalls nicht perfekt zurecht. Die Fahrer werden vorsichtiger, aber eben auch langsamer. Und so reiht sich der Kroate, der in Zagreb eine gute Leistung zeigte, vor Hadalin ein.
Hadalin
 
Stefan Hadalin mit einer überraschend hohen Startnummer macht oben einen kleinen Fehler. Den steckt er aber ganz gut weg und macht das etwas souveräner. Von der Spitze ist er dennoch ein gutes Stück entfernt und so wird es Rang 13.
Vinatzer
 
Die heimischen Fans werden erneut laut, denn jetzt kommt Alex Vinatzer, auf den durchaus einige Hoffnungen ruhen. Das sieht richtig gut aus, er fährt eine sehr enge Linie. Unten verliert er aber noch ein paar Zehntel und so reicht es doch nur für Platz 9. Schade, das sah vielversprechend aus.
Muffat-Jeandet
 
Der nächste Franzose kommt. Victor Muffat-Jeandet beginnt gut, doch dann kommt der Übergang und dort fädelt er in die blaue Stange ein. Er kommt somit nicht ins Ziel.
Matt
 
Jetzt noch der Dritte von 2019, Michael Matt. Er macht das aber nicht so souverän, begeht oben bereits einen Fehler. Auch unten steht er einmal quer, das kostet erneut ordentlich Zeit. Platz 13 ärgert ihn sichtlich. Schade.
Schwarz
 
Marco Schwarz, im vergangenen Jahr noch Zweiter, kommt mit hohem Risiko aus dem Startblock, das sieht aber gut aus. Der Beginn ist durchaus ordentlich, erst im Steilen kann er nicht mehr richtig mithalten. Wenn er da besser reingekommen wäre ... So steht dennoch ein ordentlicher 6. Platz.
Ryding
 
Guter Start von Dave Ryding, der da sogar ganz vorne mitfahren kann. Es folgt aber ein kleiner Fehler beim Übergang ins Steile und so verliert er wieder etwas. Für die vordere Plätze reicht es nicht mehr, er wird Achter.
Mölgg
 
Manfred Mölgg stürzt sich ins Geschehen und schlecht sieht das nicht aus. Der Italiener kann dennoch etwas mehr, der Rückstand wächst leider nach jeder Zwischenzeit an. Er muss sich mit dem 9. Rang begnügen.
Hirschbühl
 
Normalerweise würde jetzt Christian Hirschbühl starten, doch er ist aufgrund einer Adduktorenzerrung bereits abgereist.
Meillard
 
Loic Meillard kommt ebenfalls gut aus dem Startblock und hat nur wenig Rückstand auf die vorderen Plätze. Er fährt das souverän runter, erst im Schlussabschnitt schleichen sich kleinere Fehler ein und so landet er doch noch auf Platz 8.
Foss-Solevaag
 
Sebastian Foss-Solevaag fährt mit einem hohen Risiko, doch das wird durchaus belohnt. Er vermeidet es immer wieder, querzustehen und so kostet das nur sehr wenig Zeit. Das Tempo ist hoch und so kommt er als Vierter ins Ziel.
Gross
 
Bei Stefano Gross ist die Linie etwas enger, doch auch hier sind einige Wackler dabei. Immer wieder überdreht der Italiener, das zeigt die hohe Schwierigkeit dieser Strecke. Gross ist zwar schneller als Feller, doch der Rückstand auf Rang 6 beträgt sechs Zehntel.
Feller
 
Jetzt kommt mit Manuel Feller der erste Österreicher. Leider leistet er sich oben einen technischen Fehler, da rutscht er beinahe weg. Er bleibt im Rennen, doch das hat natürlich ordentlich Zeit gekostet. Der Rückstand wächst auf zwei Sekunden an. Das ist der letzte Platz.
Pinturault
 
Was macht sein Landsmann Alexis Pinturault? Der hat ebenfalls Probleme und das schon zu Beginn. Das sieht zwar teilweise solide aus, doch es fehlt das große Risiko und demnach auch die Geschwindigkeit. Er wird nur Sechster und hat neun Zehntel Rückstand auf den Führenden.
Noel
 
Die Augen sind jetzt auf Clement Noel gerichtet, der in einer bestechenden Form ist. Das zeigt er auch zu Beginn, doch dann kommt er etwas ins Rutschen. Das Timing passt im Steilen nicht, da fährt er zu hart. So verliert er deutlich und reiht sich sogar nur auf Platz 5 ein! Das wird ihn etwas enttäuschen.
Yule
Nun also der Vorjahressieger Daniel Yule. In dieser Saison stockt es aufgrund der unruhigeren Fahrweise noch etwas beim Schweizer, doch davon ist heute nichts zu sehen. Zwar hat er zu Beginn noch drei Zehntel Rückstand, doch er holt das wieder auf. Kristoffersen war unten nicht der Schnellste und so liegt Yule zwei Zehntel vorne!
Myhrer
 
Und das war wohl eine gute Vorlage, denn Andre Myhrer kann zu Beginn nicht mit dem Norweger mithalten. Er fährt nicht ganz rund, hat aber trotzdem genügend Tempo. Er holt unten sogar wieder etwas auf, bleibt aber hinter Kristoffersen.
Kristoffersen
 
Weiter geht es mit Henrik Kristoffersen, der in Zagreb nicht seine gewohnte Leistung auf die Strecke brachte. Heute macht er das besser, zwar lässt er im Übergang zum Steilen etwas liegen, doch die Zwischenzeiten bleiben grün. Das bringt er auch ins Ziel und übernimmt vorerst in Führung.
Zenhäusern
Die Wetterbedingungen sind gut und damit kann es auch schon losgehen. Ramon Zenhäusern beginnt und zeigt im oberen Abschnitt eine ordentliche Leistung. Wichtig ist aber der Schlussabschnitt, denn nach dem sehr steilen und glatten Teil folgen nochmal drei Wellen auf den letzten Metern. Die meistert der Schweizer, doch was diese 48.10 wert sein werden, sehen wir erst später.
Startliste
 
75 Fahrer gehen gleich an den Start und los geht es mit den genannten Favoriten. Zenhäusern legt vor, Kristoffersen, Myhrer, Yule, Noel und Pinturault folgen. Direkt dahinter kommt mit Manuel Feller der erste Österreicher, für Deutschland hat Straßer (26) die niedrigste Startnummer.
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
 
Mit Zenhäusern und Yule sowie mit Schwarz und Matt haben wir also wichtige Vertreter aus der Schweiz und Österreich geklärt. Beide Nationen sind mit jeweils acht Athleten dabei. Doch wie sieht es mit Deutschland aus? Da liegen die Hoffnungen auf Linus Straßer, der nach seinem Kahnbeinbruch Anfang Dezember ein starkes Comeback in Zagreb gegeben hat und auf Rang 7 fuhr. Bei den fünf weiteren Deutschen hat Fritz Dopfer noch die besten Chancen auf Punkte.
Favoriten
 
Die Frage nach den heutigen Favoriten lässt sich mit dem Blick auf die Disziplinwertung des Slaloms beantworten. Dort führt Clement Noel, der am Sonntag in Zagreb gewann, vor Andre Myhrer und Kristoffersen. Es folgen Ramon Zenhäusern und Pinturault. Im vergangenen Jahr machten in Trentino aber andere Fahrer auf sich aufmerksam: Daniel Yule sicherte sich vor Marco Schwarz und Michael Matt den Sieg. Auch sie wollen heute wieder ein Wörtchen mitreden.
Weltcup
 
Wir müssen natürlich auch auf den aktuellen Weltcupstand schauen. Dort liegt weiter der Norweger Aleksander Aamodt Kilde vor Dominik Paris in Führung. Beide gehen aber wie gewohnt nicht im Slalom an den Start. So hat also der Dritte Alexis Pinturault gute Chancen, in Führung zu gehen. Hernik Kristoffersen auf Platz 4 will eher den Anschluss herstellen.
Madonna di Campiglio
 
Der vierte Slalom der Saison steht heute für die Herren an. In den vergangenen Jahren fand der Weltcup Madonna di Campiglio im Norden Italiens immer bereits im Dezember statt, doch aufgrund des vollen Kalenders, geht es diesmal erst im Januar los. Nichts geändert hat sich dagegen bei der Tatsache, dass die Fahrer unter Flutlicht die Strecke heruntersausen werden. Gehen wir es an!
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Madonna di Campiglio zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Matthias Mayer
1:48.02
2.
Aleksander Aamodt Kilde
1:48.16
0.14
3.
Carlo Janka
1:48.39
0.37
4.
Beat Feuz
1:48.45
0.43
5.
Travis Ganong
1:48.57
0.55
6.
Kjetil Jansrud
1:48.85
0.83
7.
Mauro Caviezel
1:48.93
0.91
8.
Thomas Dreßen
1:48.97
0.95
9.
Nicolas Raffort
1:49.15
1.13
10.
Cameron Alexander
1:49.21
1.19
11.
Maxence Muzaton
1:49.27
1.25
12.
Daniel Danklmaier
1:49.31
1.29
13.
Mattia Casse
1:49.34
1.32
14.
Vincent Kriechmayr
1:49.49
1.47
15.
Daniel Hemetsberger
1:49.57
1.55
16.
Johan Clarey
1:49.61
1.59
17.
Ryan Cochran-Siegle
1:49.69
1.67
 
Bryce Bennett
1:49.69
1.67
19.
Urs Kryenbühl
1:49.72
1.70
20.
Jared Goldberg
1:49.77
1.75
21.
Matteo Marsaglia
1:49.78
1.76
22.
Otmar Striedinger
1:49.81
1.79
23.
Cedric Ochsner
1:49.98
1.96
24.
Josef Ferstl
1:50.00
1.98
25.
Marco Odermatt
1:50.06
2.04
26.
Andreas Sander
1:50.19
2.17
27.
Valentin Giraud Moine
1:50.21
2.19
28.
Klemen Kosi
1:50.34
2.32
29.
Alexander Köll
1:50.36
2.34
30.
Nils Allegre
1:50.38
2.36