Ski Alpin

Super G (Damen), Garmisch-Partenkirchen, Saison 2019/2020

Ski Alpin Liveticker

Garmisch-Partenkirchen, Deutschland09. Februar 2020, 11:15 Uhr
Super G der Damen
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Corinne Suter
1:19.46
2.
Nicole Schmidhofer
1:19.89
+ 0.43
3.
Wendy Holdener
1:20.16
+ 0.70
4.
Tiffany Gauthier
1:20.17
+ 0.71
5.
Federica Brignone
1:20.36
+ 0.90
6.
Stephanie Venier
1:20.39
+ 0.93
7.
Michelle Gisin
1:20.47
+ 1.01
8.
Romane Miradoli
1:20.75
+ 1.29
9.
Petra Vlhova
1:20.87
+ 1.41
10.
Marta Bassino
1:20.95
+ 1.49
11.
Joana Hählen
1:20.99
+ 1.53
12.
Elisabeth Reisinger
1:21.06
+ 1.60
13.
Elena Curtoni
1:21.14
+ 1.68
14.
Alice Merryweather
1:21.34
+ 1.88
15.
Lara Gut-Behrami
1:21.42
+ 1.96
16.
Francesca Marsaglia
1:21.50
+ 2.04
17.
Ester Ledecka
1:21.52
+ 2.06
18.
Breezy Johnson
1:21.73
+ 2.27
19.
Priska Nufer
1:21.83
+ 2.37
20.
Ilka Stuhec
1:21.92
+ 2.46
21.
Kira Weidle
1:21.93
+ 2.47
22.
Marie-Michele Gagnon
1:21.94
+ 2.48
23.
Michaela Heider
1:22.15
+ 2.69
24.
Tamara Tippler
1:22.28
+ 2.82
25.
Jasmine Flury
1:22.36
+ 2.90
26.
Tina Weirather
1:22.41
+ 2.95
27.
Jasmina Suter
1:22.91
+ 3.45
28.
Mirjam Puchner
1:22.95
+ 3.49
29.
Jennifer Piot
1:22.98
+ 3.52
30.
Michaela Wenig
1:23.21
+ 3.75
Letzte Aktualisierung: 14:35:10
Ende
 
Das soll es vom Weltcup-Wochenende in Garmisch-Partenkirchen gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse und noch einen schönen Sonntag!
Swiss-Ski
 
Eitel Sonnenschein herrscht bei den Eidgenossen - mit zwei Damen auf dem Podium. Darüber hinaus landete Michelle Gisin (7.) in den Top 10. Joanna Hählen schrammt als Elfte knapp daran vorbei. Lara Gut-Behrami wurde Fünfzehnte.
ÖSV
 
Neben Nicole Schmidhofer wusste aus ÖSV-Sicht auch Stephanie Venier zu gefallen (6.). Elisabeth Reisinger fuhr auf einen guten 12. Platz. Weltcuppunkte strichen zudem Michaela Heider (23.), Tamara Tippler (24.) und Mirjam Puchner (28.) ein.
DSV
 
In einem schwierigen Rennen, wo lediglich 35 von 54 Starterinnen das Ziel erreichten, war Kira Weidle als 21. beste Deutsche. Einen Weltcuppunkt staubte Michaela Wenig ab (30.). Diesen verpasste Veronique Hronek (31.) um drei Zehntel. Viktoria Rebensburg sorgte für einen Schreckmoment. Bei einem Sturz zog sich die Abfahrtssiegerin von gestern aber offenbar nur eine Knieprellung zu. Genauere Untersuchungen stehen allerdings noch aus.
Fazit
 
In einem überaus anspruchsvollen Super G auf einer brutal eisigen Piste schlug sich in der Summe Corinne Suter am Besten. Der Schweizerin gelang es, zumeist die Linie zu halten und die unvermeidlichen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Damit fuhr die 25-Jährige gut vier Zehntel auf die nächste Verfolgerin raus und ergatterte ihren zweiten Weltcupsieg nach der Abfahrt von Altenmarkt-Zauchensee im Januar. Als Zweite brauste Nicole Schmidhofer aufs Stockerl. Aus Schweizer Sicht machte Wendy Holdener als etwas überraschende Dritte den erfolgreichen Tag perfekt.
Stuffer
Den Abschluss bildet nun Carina Stuffer. Die 20-Jährige vom WSV Samerberg, die gestern ihr Weltcup-Debüt gab, bezwingt die Kandahar und erreicht das Ziel - mit fast acht Sekunden Rückstand als 35. und Letzte. Damit ist der Super G beendet.
Dorsch
 
Für die deutschen Damen läuft heute nahezu gar nichts zusammen. Nun wird auch Patrizia Dorsch von der Kandahar abgeworfen. Zumindest hat die 25-Jährige rechtzeitig ein Einsehen, bevor es richtig gefährlich wird. Vorbei geht es am Tor. Feierabend!
Kopp
 
Die Rote Laterne immerhin wird Hronek dann los, denn die Schweizerin Rahel Kopp gelangt mit fast sechs Sekunden Rückstand ins Ziel.
Suter
 
Jasmina Suter beispielsweise ist den Hauch von vier Hundertsteln schneller, reiht sich als 27. ein. Doch auch das ist natürlich längst kein Ruhekissen. Veronique Hronek zumindest ist damit raus aus den Top 30.
Piot
 
Es geht für die Athletinnen einerseits darum, diesen schwierigen Super G heil zu überstehen. Wenn dann noch ein paar Weltcuppunkte abfallen, gibt es keinen Grund, sich zu beschweren. Ob das letztlich für Jennifer Piot zutreffen wird, bleibt abzuwarten. Dreieinhalb Sekunden Rückstand sind doch sehr viel. Das reicht aktuell zwar für Rang 28, aber ein paar Damen kommen ja noch.
Hirtl-Stanggaßinger
 
Katrin Hirtl-Stanggaßinger streckt die Waffen frühzeitig. Der 21-Jährigen wird früh der Zahn gezogen, sie fährt fast wehrlos an einem Tor vorbei.
Wenig
 
Aus deutscher Sicht ist heute noch nicht viel gegangen. Vielleicht holt Michaela Wenig die Kohlen aus dem Feuer. Nein! Daraus wird nichts. Die Bad Tölzerin fährt wie Veronique Hronek der Musik hinterher. Die beiden bilden jetzt das Ende des Klassements und können Weltcuppunkte vermutlich abschreiben.
Johnson
 
Bis Mitte des Rennens liegt Breezy Johnson richtig gut, da fehlen lediglich knapp acht Zehntel. So ganz lässt sich das nicht konservieren. Die US-Amerikanerin aber zeigt sich letztlich auch mit Rang 18 zufrieden.
Heider
 
Ein Ergebnis unter den besten 15 ist immer noch drin. Das sollte den nächsten Läuferinnen Zuversicht verleihen. Doch es gleicht immer wieder einem Kampf, den die Sportlerinnen zu bewältigen haben. Michaela Heider steht diesen durch, reiht sich im Ziel als 22. ein.
Weidle
 
Noch von einer Grippe geschwächt, bewältigt Kira Weidle die Aufgabe, kämpft sich als 20. ins Ziel. Mehr ist unter diesen Umständen von ihr sicherlich nicht zu erwarten.
Reisinger
 
Ganz respektabel schlägt sich Elisabeth Reisinger. Natürlich geht das nicht fehlerlos über die Bühne. Doch ohne Patzer kommt heute keine durch. Angesichts dessen bleibt die Österreicherin zumindest mutig, fährt so auf einen starken 12. Platz.
Puchner
 
Gut legt oben Mirjam Puchner los. Doch als die technischen Schwierigkeiten folgen, nimmt die Österreicherin den Fuß von Gas, stellt immer wieder die Ski quer. Da fehlt ganz einfach der Mut. Rang 23!
Flury
 
Im Mittelteil gerät Jasmine Flury etwas auf Abwege. Das sind weite Wege. Sichtbar bleibt Zeit liegen. An die drei Sekunden sind es im Ziel. Immerhin darf sie damit als aktuell 21. noch auf ein paar Zähler hoffen.
Hronek
 
Inzwischen also müssen die Damen wohl Abstand von einem Top-10-Ergebnis nehmen. Veronique Hronek fährt der Musik bereits von Beginn an hinterher. Und die DSV-Athletin zeigt einen völlig verkorksten Lauf, bekommt eine richtige Packung. Mehr als vier Sekunden fehlen. Mit Weltcuppunkten wird das wohl nichts.
Ortlieb
 
Vermutlich ist Nina Ortlieb die letzte Athletin, die vorn noch ran schnuppern kann. Die ÖSV-Fahrerin ist sich dessen offenbar bewusst. In der Hölle jedoch verliert die 23-Jährige den Schneid. Und dann wird der Druck bei einem Rechtsschwung zu groß. Die Kraft scheint ihr auszugehen. Das Ziel erreicht Ortlieb somit nicht.
McKennis
 
So groß der Respekt vor dieser Aufgabe ist, Tiffany Gauthier hat zuletzt gezeigt, was noch möglich ist. Letzteres wirkt sich bei Alice McKennis nicht aus. Die US-Amerikanerin tut sich extrem schwer, gibt letztlich mehr oder weniger auf, weil sie einfach nicht mehr Herr der Lage ist.
Gagnon
 
Anfangs legt auch Marie-Michele Gagnon gut los, doch dann wird es schwierig. Die Kanadierin hat große Mühe, einigermaßen auf der Linie zu bleiben. So wird das lediglich der 19. Platz.
Nufer
 
Daran vermag Priska Nufer nicht anzuknüpfen. Die Schweizerin wirkt vergleichsweise brav, ist eher Passagier, als dass sie selbst aktiv ist. So sammeln sich beinahe zweieinhalb Sekunden Rückstand an.
Gauthier
 
Fast haben wir den Abgesang schon gestartet, da nimmt Tiffany Gauthier all ihre Courage zusammen, zwingt der eisigen Piste ihren Willen auf. Lange fährt die Französin sogar auf Podiumskurs, erreicht am Ende einen starken 4. Platz! Eine kümmerliche Hundertstel fehlt zu ihrem ersten Weltcup-Stockerl!
Delago
 
Nicol Delago, die Zweite von Lake Louise, verzichtet auf den Start. Die Italienerin war beinahe die Letzte, die noch etwas hätte bewegen können.
Ledecka
 
Nun geht es die Olympiasiegerin an. Ester Ledecka stand gestern bereits auf dem Podium. Also die Tschechin hat es sicherlich drauf. Doch die Fehler sind letztlich zu krass. Ledecka fährt weite Wege, rutscht auf Rang 15 ab.
Merryweather
 
Ein paar Namen haben wir noch auf der 54 Fahrerinnen umfassenden Startliste, die durchaus etwas bewegen könnten. Ob noch etwas ganz nach vorn geht, scheint allerdings fraglich. Alice Merryweather vermag keine Bäume auszureißen, wirkt in ihrem Tun etwas zögerlich. Da wird der Respekt offensichtlich. Platz 12 ist für die US-Amerikanerin sicherlich in Ordnung.
Miradoli
 
Vergleichsweise forsch geht Romane Miradoli zu Werke. Die Französin lässt sich nicht beirren, zieht ihr Ding durch. Zwar setzt auch das mehr als eine Sekunde. Doch die Abstände sind recht groß, so reicht das für Platz 7.
Veith
 
Angesichts dieser Bedingungen ist von Anna Veith nicht wirklich etwas zu erwarten. Zu viele Verletzungen prägten die bisherige Karriere der Salzburgerin. Passend dazu setzt ihr bei einem Rechtschwung ein Schlag zu. Veith lässt es ebenfalls gut sein, steigt aus.
Lie
 
Die Schläge auf der Piste setzten auch Kajsa Lie zu. Das anfängliche Bemühen, dem Hang ihren Willen aufzuzwängen, verpufft zügig. Und dann trägt es die Norwegerin sehr weit ab. Die 21-Jährige gibt den Versuch auf, das nächste Tor noch zu erreichen.
Gut-Behrami
 
Lara Gut-Behrami hat hier in Garmisch bereits gewonnen. Und mit dem Podium in Bansko bewies die Tessinerin aufsteigende Tendenz. Für ganz vorn reicht es auch bei ihr nicht. Eingangs der FIS-Schneise ist sie etwas spät dran. So sammeln sich annähend zwei Sekunden Defizit an.
Bassino
 
Während für Sofia Goggia eine gebrochenen linke Hand sowie ein ausgeschlagener Zahn vermeldet wird, macht sich eine weitere Italienerin auf den Weg. Doch irgendwie scheint so ein wenig die Luft raus aus diesem Rennen. Marta Bassino wirkt ebenfalls etwas zögerlich, scheint am Ende froh, heil durchgekommen zu sein - mit anderthalb Sekunden Rückstand auf Rang 8!
Tippler
 
Obwohl an einigen Stellen so langsam die Sonne rein kommt, sind aktuell selbst an der ersten Zeitnahme keine Bestzeiten mehr drin. Auch Tamara Tippler ist dort bereits drei Zehntel weg. Und die ÖSV-Athletin bekommt einfach keine saubere Fahrt hin, wird ziemlich durchgereicht - bis auf Platz 12.
Gisin
 
Wie wirken sich die Informationen über die Schwere der heutigen Aufgabe auf die verbleibenden Starterinnen aus? Scheinbar haben alle Athletinnen jetzt gehörigen Respekt. Dagegen möchte Michelle Gisin mit Courage angehen. Ein Rückstand von einer Sekunde lässt sich nicht verhindern. Zufrieden jedoch zeigt sich die Schweizerin am Ende mit Rang 6.
Weirather
 
Eine extrem enge Linie fährt Tina Weirather. Doch das wirkt allein schon optisch sehr langsam. So verbremst die Liechtensteinerin diesen Lauf völlig, bekommt fast drei Sekunden aufgebrummt und übernimmt die Rote Laterne.
Vlhova
 
Nun setzen wir das Rennen mit Petra Vlhova fort. Um den Sieg fährt die Technikerin natürlich nicht mit. Zumindest erreicht die Slowakin heil das Ziel - als immerhin Sechste.
Goggia
 
Sofia Goggia fährt jetzt auf eigenen Beinen zu Tal. Ihren linken Arm hat der Aufprall aber offenbar verletzt, den hält sie etwas unnatürlich. Der übellaunige Gesichtsausdruck passt dazu.
Unterbrechung
 
Es braucht einige Zeit, um Goggia aus den Fangnetzen zu bergen. Blaue Flecken werden der Italienerin sicherlich nicht erspart bleiben. Unterdessen gibt ein anderes Sturzopfer Entwarnung. Mit dem Knie ist Viktoria Rebensburg an einer Stange angeschlagen. Abgesehen von der Prellung aber ist nichts weiter passiert.
Goggia
Natürlich haben die Italienerinnen weitere Trümpfe im Ärmel. Jetzt geht es Sofia Goggia an. Die Siegerin von St. Moritz sucht eine enge Linie, fährt dann einen Rechtsschwung unsauber an. Da geraten die Ski übereinander. Der Sturz ist unvermeidbar. Und dann rauscht die 27-Jährige mit dem Oberkörper voll durchs nächste Tor. Das dürfte mächtige Schmerzen bereiten.
Stuhec
 
Nun schiebt sich Ilka Stuhec in den Hang. Im Bemühen um eine saubere Technik investierte die Slowenin zu viel in die Linie. Da fehlt es an Zug, die letzte Überzeugung ist nicht da. Stuhec fällt weit zurück - bis ans Ende des Klassements.
Brignone
 
Nach dem Aus von Viktoria Rebensburg gilt Federica Brignone nun natürlich als Top-Favoritin. Doch die Führende im Super-G-Weltcup hat offenbar einen gebrauchten Tag erwischt. Der Italienerin ist die knüppelharte Piste vermutlich zu eisig. Die 29-Jährige findet gar keine Einstellung zu den Bedingungen, betreibt mit neun Zehnteln Rückstand Schadensbegrenzung. Rang 4 stellt sie natürlich nicht zufrieden.
Hählen
 
Weiter geht es nun mit Joana Hählen. Die Dritte von Sochi ist motiviert, doch so ganz bekommt es die Schweizerin nicht umgesetzt. Die 28-Jährige trifft die Linie nicht immer perfekt. So gehen anderthalb Sekunden verloren - nur Platz 5!
Unterbrechung
 
Wirklich gut schaut die Beinstellung unmittelbar vor dem Sturz nicht aus. Die Befürchtung, dass da etwas kaputt gegangen ist, scheint groß. Doch Aufatmen! Rebensburg steht wieder, schnallt jetzt sogar die Ski an. Offenbar sind die Knie heil geblieben. Welch ein Glück! Aus eigener Kraft fährt sie zu Tal. Weitere Untersuchungen werden aber sicher folgen. Restlose Entwarnung also können wir noch nicht geben.
Rebensburg
Nun fiebern die Zuschauer in Garmisch dem Start von Viktoria Rebensburg entgegen. Mit dem Sieg von gestern im Gepäck strotzt die 30-Jährige vor Selbstvertrauen, geht es engagiert an. Doch dann setzt es Schläge, als der Hang nach rechts hängt. Es verschneidet ihr den Ski, die Beine zieht es auseinander. Sturz! Rasant geht es in die Fangnetze.
Holdener
 
Mal sehen, was Wendy Holdener auf dieser eisigen Piste zu leisten imstande ist. Anfangs ist die Schweizerin dabei. Im weiteren Verlauf aber wird es kompliziert für die Kombinationsweltmeisterin. Ihr fällt es schwer, die Linie zu halten. Sie wird immer wieder abgetragen. Letztlich muss sie froh sein, heil durchzukommen, hat im Sprung die falsche Richtung. Im Ziel fehlen sieben Zehntel. Immerhin Rang 3!
Suter
Richtig gut in Form ist derzeit Corinne Suter. Die Abfahtrssiegerin von Zauchensee stand in diesem Winter auch schon im Super G auf dem Podium. Die Schweizerin geht zielstrebig zu Werke, holt kontinuierlich Zeit raus. Das ist der bislang sauberste Lauf und bringt die Führung!
Marsaglia
 
Etwas zu vorsichtig geht Francesca Marsaglia zu Werke, rutscht immer mal wieder einen Schwung an. So hält die Italienerin zwar die Linie, aber da ist eindeutig nicht genug Zug drin. Das kostet letztlich mehr als anderthalb Sekunden.
Schmidhofer
Es ist schwer, auf dieser knallharten Piste auf Zug zu fahren. Das jedoch bekommt Nicole Schmidhofer jetzt hin - wie keine vor ihr. Völlig ohne Unzulänglichkeiten bekommt es allerdings auch die Österreicherin nicht hin. Deshalb büßt sie am Ende noch etwas ein. Eine halbe Sekunde aber bleibt. Das ist die klare Führung!
Curtoni
 
Besser kommt anfangs Elena Curtoni zurecht. Die Abfahrtssiegerin von Bansko fährt ohne diesen Fehler eine halbe Sekunde raus. Doch genau diesen Vorsprung verspielt die Italienerin kurz darauf wieder. Jetzt baut die 29-Jährige Fehler ein, fährt weite Wege und fällt deutlich zurück.
Venier
Alles ist angerichtet. Der Super G von Garmisch kann beginnen. Stephanie Venier betätigt sich sozusagen als Testpilotin. Gleich bei der ersten Starterinnen zeigt sich, welch große Herausforderung das ist. Die ÖSV-Fahrerin erlaubt sich einen Fehler, hat da einmal die Linie nicht, wird bei einem Rechtsschwung weit abgetragen. Das kostet viel Zeit. Die Auswirkungen werden erst die nächsten Läuferinnen zeigen.
Wetter
 
Wunderbares Winterwetter herrscht im Werdenfelser Land. Die Sonne strahlt bei leichtem Frost vom blauen Himmel. Die Piste liegt überwiegend im Schatten, präsentiert sich knallhart und eisig.
Favoritinnen
 
Neben den genannten Damen gehört Federica Brignone zum engsten Favoritenkreis. Die Italienerin gewann am vergangenen Wochenende den Super G von Sochi und führt den Disziplin-Weltcup an. Deren Landsfrau Sofia Goggia wurde jüngst Zweite und siegte im Dezember in St. Moritz. Und die Italienerinnen haben mit Marta Bassino und Nicol Delago weitere Podest-Fahrerinnen dieser Saison. Darüber hinaus drängen sich kaum Namen auf. Olympiasiegerin Ester Ledecka ist einfach zu inkonstant, um sie ernsthaft auf der Rechnung zu haben. Verzichten müssen wir heute leider auf Weltmeisterin Mikaela Shiffrin, die wegen des Todes ihres Vaters nicht in Garmisch weilt.
Swiss-Ski
 
Schweizerischen Besuch auf dem Podium gab es in diesem Winter bereits. Corinne Suter (Startnummer 5), Joanna Hählen (8) und Lara Gut-Behrami (17) war das im Super G mit dritten Plätzen vergönnt. An den deutlich größeren Torabständen versucht sich heute auch die Technikerin Wendy Holdener (6). Auf die Kombinationsolympiasiegerin Michelle Gisin (14) sollten wir ohnehin immer ein Auge haben. Darüber hinaus erwarten wir Priska Nufer (25), Jasmine Flury (30), Jasmina Suter (44) und Rahel Kopp (45).
ÖSV
 
Gerade im Super G lief bei den Österreicherinnen heuer noch nicht so viel zusammen. Für die Top 10 jedoch sind Stephanie Venier (Startnummer 1), Nicole Schmidhofer (3), Tamara Tippler (15), Anna Veith (19) und selbst Nina Ortlieb (28) allemal gut. Vervollständigt wird das ÖSV-Aufgebot durch Mirjam Puchner (31), Elisabeth Reisinger (32) und Michaela Heider (36).
DSV
 
Neben Viktoria Rebensburg (Startnummer 7), die ihre Super-G-Qualitäten jüngst im Dezember als Siegerin von Lake Louise unter Beweis stellte, schickt der Deutsche Skiverband sechs weitere Athletinnen ins Rennen. Deren Aussichten auf vordere Platzierung gestalten sich überschaubar. Weltcuppunkte sollten für Veronique Hronek (29), Kira Weidle (34), Michaela Wenig (40), Katrin Hirtl-Stanggaßinger (41) und Patrizia Dorsch (46) allerdings schon das Ziel sein. Das haben diese Damen in dieser Saison schließlich im Super G alle bereits geschafft. Carina Stuffer (54) gab gestern erst ihr Weltcup-Debüt, da bestehen erst einmal keine sonderlichen Erwartungen.
Strecke
 
Wie gestern bewegen sich die Damen auf der Kandahar 1. Der Start liegt etwas tiefer auf 1.308 Metern. Von dort aus weist die Kurssetzung von Giovanni Feltrin den Weg über die 538 Höhenmeter hinunter ins Ziel. Der 49-jährige Italiener hat insgesamt 40 Tore gesteckt. Die Wettkampfstrecke ist 2.180 Meter lang.
Garmisch
 
Finden die deutschen Festspiele in Garmisch-Partenkirchen heute eine Fortsetzung? Nach den Abfahrtserfolgen von Thomas Dreßen am vergangenen Wochenende und Viktoria Rebensburg gestern darf sich letztgenannte auch heute im Super G berechtigte Hoffnungen machen, beim Kampf um den Sieg ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen zu können.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Garmisch-Partenkirchen zum Super G der Damen.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Nina Ortlieb
1:11.72
2.
Federica Brignone
1:11.73
0.01
3.
Corinne Suter
1:11.79
0.07
4.
Petra Vlhova
1:12.11
0.39
5.
Marta Bassino
1:12.23
0.51
6.
Ester Ledecka
1:12.27
0.55
7.
Elena Curtoni
1:12.50
0.78
8.
Joana Hählen
1:12.54
0.82
9.
Wendy Holdener
1:12.67
0.95
10.
Lara Gut-Behrami
1:12.70
0.98
11.
Romane Miradoli
1:12.73
1.01
12.
Michelle Gisin
1:13.01
1.29
13.
Stephanie Venier
1:13.08
1.36
14.
Tina Weirather
1:13.23
1.51
15.
Francesca Marsaglia
1:13.27
1.55
16.
Jasmine Flury
1:13.45
1.73
17.
Laura Pirovano
1:13.48
1.76
18.
Priska Nufer
1:13.56
1.84
19.
Tessa Worley
1:13.57
1.85
20.
Nicole Schmidhofer
1:13.59
1.87
21.
Rosina Schneeberger
1:13.82
2.10
22.
Nadine Fest
1:13.85
2.13
23.
Ilka Stuhec
1:13.87
2.15
24.
Jennifer Piot
1:13.95
2.23
25.
Tamara Tippler
1:13.96
2.24
26.
Marusa Ferk
1:14.04
2.32
27.
Alice McKennis
1:14.10
2.38
28.
Michaela Heider
1:14.13
2.41
29.
Ramona Siebenhofer
1:14.15
2.43
30.
Breezy Johnson
1:14.25
2.53