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Ski Alpin

Slalom (Herren), Adelboden, Saison 2019/2020

Ski Alpin Liveticker

Adelboden, Schweiz12. Januar 2020, 10:30 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Daniel Yule
1:48.73
2.
Henrik Kristoffersen
1:48.96
+ 0.23
3.
Marco Schwarz
1:49.01
+ 0.28
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.09
+ 0.36
5.
Victor Muffat-Jeandet
1:49.14
+ 0.41
6.
Linus Straßer
1:49.23
+ 0.50
7.
Fabio Gstrein
1:49.31
+ 0.58
8.
Alexis Pinturault
1:49.32
+ 0.59
9.
Loic Meillard
1:49.34
+ 0.61
10.
Sebastian Foss-Solevaag
1:49.35
+ 0.62
11.
Erik Read
1:49.39
+ 0.66
12.
Andre Myhrer
1:49.43
+ 0.70
13.
Albert Popov
1:49.49
+ 0.76
14.
Stefan Hadalin
1:49.53
+ 0.80
15.
Jean-Baptiste Grange
1:49.58
+ 0.85
16.
Marc Rochat
1:49.89
+ 1.16
 
Alexander Khoroshilov
1:49.89
+ 1.16
18.
Filip Zubcic
1:49.90
+ 1.17
19.
Stefano Gross
1:49.99
+ 1.26
20.
Simon Maurberger
1:50.02
+ 1.29
21.
Marc Digruber
1:50.10
+ 1.37
22.
Dave Ryding
1:50.23
+ 1.50
23.
Reto Schmidiger
1:50.56
+ 1.83
24.
Michael Matt
1:50.70
+ 1.97
25.
Julien Lizeroux
1:50.78
+ 2.05
26.
Luke Winters
1:51.28
+ 2.55
 
Clement Noel
DNF
 
Tanguy Nef
DNF
 
Atle Lie McGrath
DNF
 
Manuel Feller
DNF
Letzte Aktualisierung: 09:59:37
Verabschiedung
 
Das war es vom Chuenisbärgli, für die Herren geht es in fünf Tagen in Wengen weiter. Bis dahin danke ich Ihnen für das Interesse und wünsche noch einen schönen Sonntag. Bleiben Sie sportlich!
Weltcup
 
In der Slalom-Wertung bleibt Kristoffersen damit knapp vorne (322 Punkte), Yule ist ihm aber dicht auf den Fersen (290). Die beiden Franzosen Noel (240) und Pinturault (204) müssen dagegen abreißen lassen. Auch im Gesamtweltcup führt nach wie vor Kristoffersen (611), nun sehr deutlich vor Pinturault (533) und Landsmann Kilde (519).
Fazit II
 
Größter Respekt gebührt aber auch Linus Straßer, der mit Laufbestzeit im Finaldurchgang noch auf Platz 6 vorrast und einige Punkte mitnimmt. Alexis Pinturault als Achter enttäuscht dagegen erneut.
Fazit
 
Was für ein Finish, Chapeau Daniel Yule, der nach seinem Schnitzer fast schon ausgeschieden war und dann doch noch als Sieger ins Ziel kommt! Damit ist er der erste Schweizer, der drei Slalom-Rennen gewinnt und greift Kristoffersen allmählich in der Disziplinenwertung an. Aber der Norweger hält den Schaden minimal, wird nach einem bärenstarken zweiten Lauf noch Zweiter vor Marco Schwarz, der das erste Podest für den ÖSV in einer Technik-Disziplin heimfährt.
Yule
Maximaler Druck auf Daniel Yule, mit einem Sieg würde er Geschichte schreiben, der Vorsprung ist gewaltig, das Selbstvertrauen nach dem Sieg in Madonna sicher auch. Oben hält er seinen Vorsprung, aber dann ein Mega-Bock vor dem Steilhang, jetzt muss er unten zaubern, die Straßer-Spur finden. Und er findet sie! 23 Hundertstel bringt er ins Ziel und gewinnt das Heimrennen von Adelboden!
Noel
 
Letztes Jahr wurde Clement Noel hier Zweiter, das war sein erstes Weltcup-Podium und der Beginn einer sicherlich großen Karriere. Oben kommt er brillant rein, baut aus, ganz enge, feine Linie, halbe Sekunde ist er vorne! Früher Schwungansatz, aber sehr bedächtig - aber nein, er verpasst den schnellen Rhythmuswechsel und wird abgeworfen!
Zenhäusern
 
Schwingt schon Ramon Zenhäusern die Schweizer Fahnen im Ziel oder liegt alles an Yule? Der Schweizer verliert minimal, hat aber noch zwei Zehntel für den Steilhang. Kristoffersens Führung wackelt! Aber der Norweger bleibt vorne, Zenhäusern verliert noch drei Zehntel und landet hinter Schwarz auf Rang 3!
Nef
 
Nächster Angriff der Schweizer, Tanguy Nef riskiert oeben viel, oh da hebt es ihn fast aus, aber das fängt er gut ab, doch dann fädelt er wenig später ein. Die Schweiz zittert jetzt um das Traumergebnis!
Meillard
 
Jetzt wird es laut am Chuenisbärgli, die Schweizer kommen! Und Loic Meillard ist brutal schnell, baut oben unglaublich aus, rutscht dann aber leicht im Steilhang weg, das kostet eine halbe Sekunde! Und Tempo, es geht sogar auf den 7. Platz zurück.
Khoroshilov
 
In Madonna war Alexander Khoroshilov auch schon sehr gut positioniert, wurde dann aber doch nur 14. Und heute? Oben etwas zu weiter Schwung, das kostet Zeit, den Eingang in den Steilhang fährt er zu hart, da verliert er noch mehr. Nur Rang 13, wie in Madonna wird er da noch durchgereicht!
Schwarz
 
Oben ist Kristoffersen mächtig unterwegs gewesen, da verliert Marco Schwarz aber nur minimal, aber im Steilhang kann er sich nicht vor dem Norweger halten. Oder doch? Das wird ein Hundertstel-Kampf, aber der Österreicher hat fünf Hundertstel gegen sich. Platz 2!
Kristoffersen
 
Drei Läufer noch, dann beginnen die Schweizer Festspiele. Den Anfang macht Henrik Kristoffersen nach dem TV-Break. Mit dem ersten Durchgang war der Norweger nicht zufrieden, mit Wut im Bauch wütet er oben und baut seinen Vorsprung aus. 18 Hundertstel bringt er ins Ziel, aber ist das genug für den großen Wurf?
Muffat-Jeandet
 
Damit ist Straßer tatsächlich in den Top-10, aber geht sogar noch mehr? Victor Muffat-Jeandet hat auch sechs Zehntel Vorsprung, die Hälfte lässt er im Starthang liegen, bis zum Steilhang sind es nur noch 16 Hundertstel. Einfahrt Steilhang fährt er sehr gut, verdoppelt den Vorsprung, aber ist das genug? Ja, neun Hundertstel schiebt er sich vor Straßer!
Matt
 
Nun kommen die zehn Besten des ersten Laufs, bringt Michael Matt seine knapp sechs Zehntel nach unten? Die sind oben schon fast komplett weg! Sehr passive Fahrt vom Österreicher, so wird das nichts. Auch unten kann er nicht mehr angreifen, er verliert fast zwei Sekunden gegenüber Straßer und wird nur 17.
Winters
 
Elf Fahrer stehen noch oben, schafft es Straßer sogar noch in die Top-10? Luke Winters verliert im Starthang sechs Zehntel, gibt auch danach nicht frei und verliert sukzessive. Der US-Boy wird Letzter.
Hadalin
 
Sehr harte Linie von Stefan Hadalin, der vor dem Steilhang schon über drei Zehntel verloren hat, im Zielhang zieht er etwas zurück, das wird nicht reichen! Tut es nicht, drei Zehntel ist er sogar hinten.
Pinturault
 
Jetzt zählt es! Alexis Pinturault greift an. Aber er verliert oben, verliert im Flachstück, wann dreht er auf? Einfahrt Steilhang, da holt er sich ein Zehntel, aber Linus war unten genial - und es reicht auch für Pinturault nicht, der sogar eine Hundertstel hinter Gstrein auf Platz 3 landet.
McGrath
 
Startnummer 75 und trotzdem in Durchgang 2, gab es sowas jemals? Atle Lie McGrath hat dieses Kunststück mit einem Husarenritt vollbracht, und der 19-Jährige attackiert hier wie entfesselt, baut oben sogar aus. Aber Nein! Fehler beim Eingang in den Steilhang, der junge Norweger macht exakt denselben Bock wie Feller eben zuvor und scheidet mit Bestzeit aus. Wie bitter!
Grange
 
Nach dem ersten Durchgang war der Österreicher zeitgleich mit Jean-Baptiste Grange, was macht der Franzose draus? Stark im Flachen, das kennt man, im Steilen sollte er aber Zeit verlieren. Und das tut er, es spült ihn auf Rang 7 zurück.
Feller
 
Die Fahrweise von Manuel Feller ist natürlich volle Attacke, aber oben springt er enorm viel, verliert Zeit - und dann verdreht es ihm die Ski, er zieht zu früh nach innen und fädelt ein.
Gstrein
 
Fabio Gstrein ist der Erste, der oben nur eine Zehntel verliert. Im flachen Abschnitt lässt er aber noch etwas mehr liegen, jetzt muss er im Steilhang auf Zug fahren. Einfahrt gelingt gut, aber auch er bringt es nicht runter, acht Hundertstel fehlen. Wo hat Straßer unten so viel Zeit gefunden? Unglaublich!
Rochat
 
Mit einem Traumlauf hat sich Marc Rochat in den zweiten Durchgang gezaubert, bringt er auch diesen Lauf gut runter? Er riskiert viel, großer Fehler aber im Eingang zum Steilhang, das kostet rund sieben Zehntel. Aber mit Startnummer 61 hat er natürlich trotzdem jede Menge Gründe zur Freude!
Maurberger
 
Simon Maurberger war der beste Italiener heute, kann er befreit runterfahren? Nein, er verkrampft, fällt sogar noch hinter Gross zurück und verliert damit auch seinen Titel als bester Italiener.
Myhrer
 
Ich sagte es bereits, 16. Mal war Andre Myhrer hier schon am Start, nur einmal am Podium. Gelingt ihm die Attacke? Guter Rhythmus oben, aber natürlich sind auch bei ihm wieder zwei Zehntel weg, die holt er aber im Steilhang wieder raus. Plötzlich liegt er drei Zehntel vorne, geht sich das aus für den Schweden? Nein, er bremst etwas, verkantet und kommt mit zwei Zehntel Rückstand ins Ziel.
Zubcic
 
Aus dem Starthäuschen raus ist Straßer offenbar brillant gekommen, denn da nimmt er allen zwei Zehntel ab. Auch Filip Zubcic muss da gleich hinterherfahren, verdreht dann vor dem steilen Abschnitt und wird nur 5.
Read
 
Auch Erik Read verliert oben zwei Zehntel gegenüber Straßer, holt aber mit einer engen, direkten Linie wieder auf. Wie gelingt der Eingang in den Steilhang? Glänzend, jetzt müsste er die Skier freigeben, aber auch er kommt unten nicht ran an den Deutschen und fällt noch hinter Foss-Solevaag zurück.
Foss-Solevaag
 
Unten muss man die Skier lauf lassen, volle Attacke ins Ziel, das kristallisiert sich schon jetzt heraus. das sollte auch Sebastian Foss-Solevaag liegen, oder? Der Norweger verliert oben auf Straßer, kommt aber mit mehr Schwung in den Steilhang und hat noch eine Hundertstel Polster. Aber die nimmt der Deutsche ihm im Zielhang ab, Foss-Solevaag landet knapp hinter ihm.
Straßer
Lässt Linus Straßer die Skier nun besser laufen? Oben auf jeden Fall, das sieht sehr gut aus, nur minimal aufgekantet, jetzt den Steilhang nicht verpassen. Er ist dran, nur 17 Hundertstel fehlen zur Führung! Und unten findet er eine Abkürzung, Straßer auf 1!
Digruber
 
Sein Trainer hat den Lauf gesteckt, jetzt wollen wir natürlich etwas sehen von Marc Digruber! Im Flachen fehlt ihm etwas der Zug, auch die Einfahrt in den Steilhang trifft er zu spät, wie erwischt er den Zielhang? Etwas besser als Ryding, den er von Rang 3 verdrängt.
Ryding
 
Gibt es wieder den Führungswechsel? Ryding ist oben wie auf Schienen unterwegs, baut aus. Aber die Einfahrt ins steile Stück verpasst er ein wenig, das kostet Tempo und Zeit und wirft ihn sogar hinter Gross zurück.
Popov
 
Denkste! Albert Popov drückt im Steilhang mächtig auf das Gaspedal und nimmt Gross noch einmal eine halbe Sekunde ab. Starke Fahrt!
Gross
 
Der Italiener Stefano Gross kommt noch besser mit der Piste zurecht, baut gleich oben seinen Vorsprung aus und bringt über eine halbe Sekunde mit ins Ziel. Das könnte die erste längere Führung sein!
Schmidiger
 
Kann Reto Schmidiger die Zeit gleich attackieren? Oben verliert er seinen Vorsprung, das war fast zu erwarten, spannender wird es unten. Und da schlägt er zurück! Fehlerfrei kommt er durch den Steilhang und setzt sich auf die 1.
Lizeroux
Julien Lizeroux eröffnet den Finallauf, oben sieht das noch sauber aus, Ausfahrt Steilhang rutscht der Franzose aber doch sehr viel, mal sehen was seine Zeit am Ende noch wert ist.
Startliste
 
Zwischen Platz 1 und Rang 30 liegen nach dem ersten Lauf nur 1.52 Sekunden, das Feld wird nun sicherlich noch einmal gewaltig durcheinander gewirbelt. Wer profitiert davon am meisten? Besonders achten wir natürlich auch auf Kristoffersen (23/+0.67) und Pinturault (18/+0.88), die ja auch um die große Kristallkugel kämpfen. Einziger Deutscher ist übrigens Linus Straßer (7/+1.33).
2. Lauf
 
Der Finaldurchgang startet in 90 Minuten um 13:30 Uhr, dann wie gewohnt in umgekehrter Reihenfolge. Den Anfang wird also Altmeister Julien Lizeroux machen, der hier 2010 gewann, direkt danach kommt mit Reto Schmidinger der erste Schweizer. Bis gleich!
Zwischenfazit
 
Und von diesen sechs Swiss-Ski-Läufern haben gleich vier beste Aussichten, das könnte ein reines Schweizer Podium geben. Denn Daniel Yule führt das Feld nach einem bärenstark Lauf an, Zenhäusern, Nef und Meillard sind aber unter einer halben Sekunde dran. Einzig der Franzose Clement Noel schaffte dies ebenfalls, der als Zweiter Jagd auf die Schweiz macht. Das wird superspannend!
Ziel
Dann sind alle 77 Läufer unten, der Chuenisbärgli feiert sechs Eidgenossen, die im zweiten Lauf um den Tagessieg kämpfen werden.
Pertl
 
Fast wäre ihm Adrian Pertl in den zweiten Lauf gefolgt, doch dem Österreicher fehlen auf Platz 32 elf Hundertstel!
McGrath
 
Wahnsinn! Atle Lie McGrath fährt oben auf Zug und kommt mit nur vier Zehnten Rückstand in den Steilhang. Dort dreht er auf, zaubert eine tolle Zeit in den Schnee und fährt mit der Nummer 75 vor auf Platz 14. Sensationell!
Rauchfuss
 
Julian Rauchfuss greift oben an, gerät dann aber in Rücklage und muss stark korrigieren. Er bleibt zwar noch vor Landsmann Holzmann, aber den zweiten Lauf kann auch er als Zuschauer verfolgen.
Holzmann
 
Selbes Schicksal ereilt auch Sebastian Holzmann, der fast drei Sekunden Rückstand ins Ziel bringt.
Graf
 
Kann der Österreicher Mathias Graf da anschließen? Nein, schon oben hat er deutlich Rückstand, den kann er nicht mehr umbiegen.
Rochat
 
Hoho, die Eidgenossen! Swiss Ski dagegen erwischt einen Sahnetag oder zumindest einen Sahnelauf, denn auch Marc Rochat fährt mit Startnummer 62 noch in den Finaldurchgang - und wie! Der Schweizer zaubert von oben bis unten eine famose Fahrt runter und kommt mit nur einer Sekunde Rückstand auf Rang 17 ins Ziel.
Dopfer
 
Fritz Dopfer folgt ihm direkt neben die Piste und scheidet ebenfalls aus, gebrauchter Tag für den DSV!
Tremmel
 
Anton Tremmel kommt gleich gar nicht ins Ziel, Ausfahrt Steilhang wird er über einen Buckel geworfen und kommt nicht rechtzeitig zurück in die Spur.
Stehle
 
Für Dominik Stehle dagegen reicht es nicht, auch der nächste Deutsche fährt zu weite Wege und kommt nur als 35. ins Ziel.
Read
 
Der nächste der oben zaubert ist Erik Read, da ist er auf zwei Zehntel dran an Yule. Bis ins Ziel verliert er zwar noch eine Sekunde, aber das reicht sicherlich für den Finaldurchgang.
Ketterer
 
David Ketterer sehen wir leider nicht mehr im zweiten Lauf, der Deutsche ist zu zaghaft unterwegs und kommt mit genau zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Rang 37 über die Linie.
Zubcic
 
Hat der zweite Platz von gestern Filip Zubcic beflügelt? Oben scheint es so, da ist er richtig zackig unterwegs, auch die Einfahrt in den Steilhang passt, wo kommt er unten raus? Auf Platz 19!
Strolz
 
Für den Österreicher Strolz wird es dagegen eng, seine 54.77 reicht aktuell für Rang 27 - aber reicht sie auch für den zweiten Durchgang?
Winters
 
Was für ein Traumlauf von Luke Winters! Der US-Boy kommt mit Bestzeit durch das Flachstück oben und gibt auch im Steilhang mächtig Gas. Platz 11, das riecht nach Saisonbestleistung, wenn er das im zweiten Lauf bestätigt!
Trikhichev
 
Khoroshilov hat uns beeindruckt, was macht der zweite Russe Pavel Trikhichev? Der haut sich voll rein im Steilhang und darf sich deshalb Hoffnungen auf den zweiten Lauf machen.
Schmidiger
 
Weiter geht die Swiss-Ski-Show, Reto Schmidiger lässt mit einer fehlerfreien Fahrt aufhorchen und bleibt auf eineinhalb Sekunden an Landsmann Yule dran.
Haugan
 
Und von diesem wirft ihn Timon Haugan, der Norweger fährt das sehr ansprechend runter und hält den Rückstand unter zwei Sekunden.
Aerni
 
Der nächste Schweizer greift an, Luca Aerni liegt lange gut im Rennen, haut in der Ausfahrt aus dem Steilhang aber einen fetten Bock rein und setzt sich auf den Schleudersitz.
Philp
 
Trevor Philp trifft die Linie nicht ganz so gut und muss auf Platz 26 bangen.
Gstrein
 
Der ÖSV hat heute noch Luft nach oben, aber Platz 15 für Gstrein ist vorerst eine sehr gute Ausgangslage, um später die Punkte anzugreifen.
Lizeroux
 
Vor zehn Jahren hat Julien Lizeroux hier gewonnen, heute wäre das eine Sensation. Aber die ist nicht unmöglich, bei rund eineinhalb Sekunden Rückstand muss aber im zweiten Lauf alles zusammenkommen. Dennoch ein guter Durchgang für den Oldie!
Kranjec
 
Gestern gab es die große Party, Zan Kranjec feierte seinen zweiten Weltcupsieg. Aber er hat wohl zu lang gefeiert, denn heute rutscht er sehr viel, das sieht nicht so rund aus wie gestern, ist aber natürlich auch ein anderer Wettbewerb. Der Slowene ist vorerst Letzter, das wird eng für den zweiten Lauf.
Maurberger
 
Jetzt geht mal einem Italiener der Knoten auf, Simon Maurberger kommt sehr gut durch den Steilhang und schiebt sich auf Rang 15. Das öffnet Möglichkeiten für später!
Digruber
 
Bester Österreicher ist aktuell Schwarz auf Rang 7, aber da kommt Marc Digruber bei weitem nicht ran. Knapp hinter Straßer reiht sich der ÖSV-Athlet ein.
Marchant
 
Eingefädelt oder doch nicht? Armand Marchant fährt erst weiter, gibt dann aber doch auf.
Simonet
 
Der nächste Schweizer steht oben, klar dass es da wieder laut wird. Aber Sandro Simonet kassiert oben ein, zwei Schläge, das ist nichts, aber dann haut er Bestzeit im zweiten Abschnitt rein, was ist denn mit den Eidgenossen los heute!? Dann aber doch ein ganz böser Schnitzer, verdreht komplett und wird weit zurückgeworfen. Aber im zweiten Durchgang kann er natürlich noch für Furore sorgen, das hat er angedeutet.
Kolega
 
Kann wenigstens der zweite Kroate auf dem Kurs seines Trainers überzeugen? Nein, Elias Kolega fährt nicht auf Zug, ist weit weg von der Idealspur und über zwei Sekunden langsamer als Yule.
Straßer
 
Linus Straßer ist eigentlich gut drauf momentan, rutscht aber im Flachstück etwas an, das kostet, aber nicht viel, viel schlimmer ist der harte Kanteneinsatz vor dem Steilhang, der tut richtig weh. 1.33 beträgt sein Rückstand, da ist zwar noch was drin im zweiten Lauf, doch den muss er runterzaubern.
Jakobsen
 
Vier Schweizer unter den ersten fünf und das am Chuenisbärgli - wenns nach den Eidgenossen ginge, könnte man jetzt das Rennen beenden. Das ist übrigens auch das Stichwort für Kristoffer Jakobsen, der nach wenigen Toren auf dem Innenski wegrutscht und ausscheidet.
Nef
 
Was haben Zenhäusern und Yule nach oben gefunkt? Mit Tanguy Nef steht der nächste Schweizer bereit - und der fährt oben richtig, richtig stark, ist dran an der Bestzeit. Vor der Einfahrt in den Steilhang zieht er etwas zurück, das war aber gar nicht blöd, denn er kann dann früh wieder freigeben und haut unten einen raus. Platz 4, sensationell!
Popov
 
Interessante Ausgangslage für den kleinen Albert Popov, der sehr gut durch das flache Stück kommt und ja als guter Läufer im Steilhang gilt. Das stellt er aber heute nicht unter Beweis, da hätten wir mehr erwartet.
Razzoli
 
Zwei Ausfälle hatten die Italiener heute schon zu beklagen, dazu war Mölgg gar nicht erst gestartet, kann nun Razzoli die Fahnen hochhalten? Oben ist er dran, aber im Steilhang patzt er, sofort gibts ordentlich eins auf den Deckel. Hinter Landsmann Gross reiht er sich als vorerst Letzter ein.
Khoroshilov
 
Langsam aber sicher kommt Alexander Khoroshilov wieder in Form, diesen aufsteigenden Trend bestätigt er auch heute wieder. Der Russe fährt auf Platz 5 vor und lauert damit!
Grange
 
Natürlich kann auch Jean-Baptiste Grange Flachstück, das sieht ja fantastisch aus beim Franzosen und bringt ihn auf ein Hundertstel dran an Yule. Aber im Steilhang ist Grange nicht so magisch unterwegs wie der Schweizer, da verliert er bis ins Ziel fast eine Sekunde.
Rodes
 
Wie war das mit dem kroatischen Trainer? Der erste Kroate Istok Rodes fällt nach wenigen Toren über den Außenski und scheidet aus, so war das sicher nicht geplant.
Vinatzer
 
Ganz bitter! Alex Vinatzer ist auf Kurs zu einer richtig guten Zeit, hat vor dem Steilhang nur ein Zehntel Rückstand und trifft auch die Einfahrt hervorragend - aber dann fädelt er ein, unglaublich!
Hadalin
 
Zu den wilden Läufern zählt auch Stefan Hadalin, oben ist das purer Freigeist, aber das geht sich sehr gut aus, auch den Steilhang nimmt er sehr direkt. Unten hat er nicht ganz die Spur von Yule, aber mit Platz 9 ist er offenbar sehr zufrieden.
Foss-Solevaag
 
Sebastian Foss-Solevaag attackiert oben, überdreht aber und sitzt fast im Schnee. Schon liegt der Norweger eine halbe Sekunde hinten, wie schnell findet er wieder in den Speed? Zu spät, nur Platz 12, da hatte er sich deutlich mehr erhofft.
Ryding
 
Technisch ganz sauber tanzt sich Dave Ryding durch den flachen Starthang, aber vor der Einfahrt in den Steilhang hat er zu viel Respekt, warum nimmt er da plötzlich den Schwung raus? Sofort bekommt er über eine Sekunde aufgebrummt und wirft seine gute Zeit weg.
Schwarz
 
Ganz oben ist auch Marco Schwarz nicht in der Spur, aber im Flachstück holt der Österreicher auf! Und auch im Steilhang bleibt Schwarz auf Zack, Rang 5 wird es am Ende sogar.
Gross
 
Das war nichts! Stefano Gross kommt überhaupt nicht in die Spur und ist der erste, der fast eineinhalb Sekunden als Packung bekommt.
Matt
 
Mani Mölgg wird nicht an den Start gehen, das wurde eben bekannt gegeben, aber davon lässt sich ein Michael Matt natürlich nicht beirren. Platz 7 für den Österreicher, der keine erkennbaren Fehler gemacht hat.
Meillard
 
Gleich wird es wieder laut am Chuenisbärgli, der nächste Schweizer steht oben. Auch Loic Meillard ist oben dran, jetzt muss er auch im Steilhang auf Zug bleiben. Tut er, im Ziel bleibt er sogar unter einer halben Sekunde, da geht sich im zweiten Lauf sicher noch was aus!
Muffat-Jeandet
 
Zwischen die beiden Kontrahenten schiebt sich direkt Landsmann Victor Muffat-Jeandet. Oben fährt der Franzose stark, ist an Yule dran. Im Steilhang kann er nicht ganz das Tempo des Schweizers gehen, aber er hält den Rückstand auf sieben Zehntel.
Pinturault
 
Macht es Alexis Pinturault besser? Auch der Franzose fährt oben unrund, da lastet wohl viel Druck auf seinen Schultern nach dem schwachen Auftritt gestern. Und auch er kann unten nicht die Skier freigeben, das wird nichts, er bleibt sogar hinter Kristoffersen.
Kristoffersen
 
Was macht der Weltcupführende? Das sieht sehr aggressiv aus, aber nicht so rund wie beiden Schweizern. Kann er unten zaubern? Drei Zehntel muss er aufholen, das gelingt ihm nicht, er landet deutlich hinter Zenhäusern.
Myhrer
 
Bereits sein 16. Start in Adelboden, auf dem Podium stand er nur einmal. Die Rede ist von Olympiasieger Andre Myhrer, der oben aber etwas weitere Schwünge zieht, auch den Übergang fährt er nicht in letzter Konsequenz, das wird wohl nichts mit dem zweiten Podium hier Chuenisbärgli. Über eine Sekunde ist er hinten.
Noel
 
Adelboden war der Startschuss letztes Jahr für eine starke Saison von Clement Noel, das gibt Selbstvertrauen. Tanzt sich sensationell durch das Flachstück, schneller als die beiden Schweizer zuvor, aber dann ein böser Innenskifehler vor dem Steilhang, das kostet die Bestzeit. Vor Zenhäusern schiebt er sich aber trotzdem noch!
Yule
Nun der Sieger von Madonna die Campiglio, oben mit absoluter Bestzeit, enge Linie im Flachstück, da verliert er nur minimal, auf Zug rein in den Steilhang, da lässt er es krachen, Wahnsinn! Kommt er ohne Fehler runter? Ein kleiner Wackler, aber er bringt über drei Zehntel ins Ziel, stark!
Feller
 
Feller kommt sogar noch einen Tick besser aus dem Starthaus, aber im flachen Abschnitt drückt er zu hart auf die Bretter, unten fährt er auch nicht ganz so direkt wie Zenhäusern, ist etwas zu spät dran bei dem ein oder anderen Schwung - über sechs Zehntel Rückstand!
Zenhäusern
Los geht's, Ramon Zenhäusern macht den Auftakt, das kennt er mittlerweile zu Genüge, er startet immerhin schon zum dritten Mal als erster Läufer. Der Startabschnitt ist flach, aber sehr zackig gesetzt vom kroatischen Technik-Trainer, im Mittelteil hebt es den Schweizer mal kurz aus, aber unten gibt er den Ski wieder frei. Guter Lauf, ma sehen was der bringt!
Startliste
 
Und sonst? Die Franzosen Noel (4) und Pinturault (7) haben wir schon genannt, auch Landsmann Victor Muffat-Jeandet ist natürlich immer ein Geheimtipp. Kristoffersen startet als Sechster, Zan Kranjec erst deutlich später (31). Noch später kommt Filip Zubcic, der Kroate wurde gestern Zweiter. Insgesamt kämpfen 77 Läufer um die Teilnahme am zweiten Durchgang um 13:30 Uhr.
Swiss Ski, DSV, ÖSV
 
Wen schickt Swiss Ski im Heimrennen an den Start? Ramon Zenhäusern wird den Anfang machen, Yule folgt kurz darauf (3) und auch Loic Meillard (9) sehen wir unter den ersten zehn Läufern. Hinzu kommen Tanguy Nef (23), Sandro Simonet (27), Luca Aerni (36), Reto Schmidinger (41) und Marc Rochat (61). Beim DSV sind alle Augen auf Linus Straßer gerichtet (25), insgesamt sind sieben Deutsche dabei. Und der ÖSV hat acht Läufer dabei, wir sind natürlich vor allem auf Manuel Feller (2), Michael Matt (10), Marco Schwarz (13) und Marc Digruber (29) gespannt.
Favoriten
 
Der Disziplinenführende Kristoffersen (gestern 3.), Noel und Yule sind natürlich auch heute wieder heiße Kandidaten auf den Sieg, dazu zählen wir den Sieger von gestern, Zan Kranjec, zum Favoritenkreis. Der Slowene belegte sowohl beim Saisonauftakt in Sölden als auch in der majestätisch-erhabenen Welt der Dolomiten bereits den dritten Rang. Und natürlich sind mal wieder alle Augen auch auf Alexis Pinturault gerichtet. Der Franzose möchte im Kampf um die große Kristallkugel gegen Kristoffersen nachlegen, nachdem er den Riesenslalom gestern für seine Ambitionen verpatzt hat (Platz 10).
Rückblick
 
In Madonna die Campiglio gewann zuletzt der Schweizer Daniel Yule den Slalom, vor heimischem Publikum wünscht man sich bei Swiss Ski heute natürlich einen ähnlichen Erfolg. Zweiter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen, der auch in Adelboden letztes Jahr Zweiter wurde, vor dem Franzosen Clement Noel, der zuvor in Zagreb gewonnen hatte.
Adelboden
 
Tag 2 auf dem Chuenisbärgli im Schweizer Kanton Bern. Im letzten Jahr fuhren hier Marcel Hirscher (1.) und Thomas Fanara (3.) auf das Podest, die beiden haben aber bekanntlich ihre Skier an den Nagel gehängt. Wer nimmt das Podium heute in Beschlag? Auf geht's!
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Adelboden zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Alexis Pinturault
2:41.96
2.
Filip Zubcic
2:42.41
0.45
3.
Henrik Kristoffersen
2:42.68
0.72
4.
Marco Odermatt
2:42.86
0.90
5.
Luca De Aliprandini
2:43.17
1.21
6.
Aleksander Aamodt Kilde
2:43.30
1.34
7.
Loic Meillard
2:43.56
1.60
8.
Stefan Luitz
2:43.63
1.67
9.
Mathieu Faivre
2:43.65
1.69
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen
2:43.65
1.69
11.
Manuel Feller
2:43.66
1.70
12.
Tommy Ford
2:43.77
1.81
13.
Zan Kranjec
2:43.86
1.90
14.
Gino Caviezel
2:44.00
2.04
15.
Ryan Cochran-Siegle
2:44.05
2.09
16.
Alexander Schmid
2:44.19
2.23
 
Ted Ligety
2:44.19
2.23
18.
Roland Leitinger
2:44.46
2.50
19.
Matts Olsson
2:44.51
2.55
20.
Marco Schwarz
2:44.52
2.56
21.
Cyprien Sarrazin
2:44.57
2.61
22.
Trevor Philp
2:44.65
2.69
23.
Victor Muffat-Jeandet
2:44.69
2.73
24.
Erik Read
2:45.04
3.08
25.
Cedric Noger
2:45.22
3.26
26.
Giovanni Borsotti
2:45.34
3.38
27.
Marcus Monsen
2:45.75
3.79
28.
Remy Falgoux
2:45.97
4.01
29.
Daniele Sette
2:46.12
4.16
 
Riccardo Tonetti
DNF