Biathlon

Sprint, 10 km (Herren), Antholz, Saison 2019/2020

Biathlon Liveticker

Antholz, Italien15. Februar 2020, 14:45 Uhr
Sprint, 10 km der Herren
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Fehler
1.
Alexander Loginov
22:48.10
0+0
2.
Quentin Fillon Maillet
22:54.60
6.50
1+0
3.
Martin Fourcade
23:07.60
19.50
0+0
4.
Tarjei Bö
23:10.60
22.50
0+0
5.
Johannes Thingnes Bö
23:12.00
23.90
1+0
6.
Emilien Jacquelin
23:17.90
29.80
0+1
7.
Arnd Peiffer
23:27.80
39.70
0+0
8.
Philipp Horn
23:32.50
44.40
1+1
9.
Felix Leitner
23:40.20
52.10
0+0
10.
Dmytro Pidruchnyi
23:44.50
56.40
0+1
11.
Sebastian Samuelsson
23:51.90
1:03.80
1+0
12.
Matvey Eliseev
23:57.20
1:09.10
1+0
13.
Martin Otcenas
23:59.30
1:11.20
0+0
14.
Benedikt Doll
23:59.70
1:11.60
2+1
15.
Anton Smolski
24:01.10
1:13.00
0+0
16.
Scott Gow
24:04.40
1:16.30
1+0
17.
Timofei Lapshin
24:06.50
1:18.40
1+1
18.
Simon Desthieux
24:07.50
1:19.40
0+2
19.
Jesper Nelin
24:08.00
1:19.90
0+1
20.
Peppe Femling
24:08.90
1:20.80
1+0
21.
Lukas Hofer
24:10.40
1:22.30
1+1
 
Nikita Porshnev
24:10.40
1:22.30
0+0
23.
Johannes Dale
24:12.20
1:24.10
1+1
24.
Grzegorz Guzik
24:13.90
1:25.80
0+0
25.
Artem Pryma
24:14.50
1:26.40
1+0
26.
Julian Eberhard
24:16.00
1:27.90
1+2
27.
Martin Ponsiluoma
24:16.20
1:28.10
2+0
28.
Vytautas Strolia
24:23.90
1:35.80
1+0
29.
Rok Trsan
24:24.80
1:36.70
0+1
30.
Krasimir Anev
24:25.80
1:37.70
0+2
31.
Dominik Landertinger
24:31.50
1:43.40
0+2
32.
Raman Yaliotnau
24:31.60
1:43.50
1+0
33.
Vetle Sjaastad Christiansen
24:31.70
1:43.60
3+0
34.
Florent Claude
24:32.50
1:44.40
0+1
35.
Erlend Bjöntegaard
24:38.20
1:50.10
0+3
36.
Mikita Labastau
24:39.80
1:51.70
0+0
37.
Simon Eder
24:43.50
1:55.40
1+1
38.
Mario Dolder
24:43.90
1:55.80
0+2
39.
Michal Krcmar
24:46.10
1:58.00
2+0
40.
Johannes Kühn
24:47.40
1:59.30
0+1
 
Thomas Bormolini
24:47.40
1:59.30
0+1
Letzte Aktualisierung: 16:57:18
Bis morgen
 
Für heute soll es das von der Biathlon-WM aus Antholz gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiter geht es morgen, dann stehen beide Verfolger auf dem Plan. Die Damen beginnen um 13:00 Uhr. Dann melden auch wir uns rechtzeitig zurück. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Für die Schweizer lief wenig zusammen. Bester war noch Mario Dolder als 38., der wie Benjamin Weger (51.) und Joscha Burkhalter (71.) zwei Fehlschüsse verbuchte. Serafin Wiestner patzte allein im Stehendanschlag viermal und wurde letztlich 54.
ÖSV
 
Als bester Österreicher ergatterte Felix Leitner einen ehrenwerten 9. Platz, schoss tadellos. Das gelang den ÖSV-Teamkollegen nicht. Julian Eberhard leistete sich als läuferisch bester Österreicher drei Strafrunden und wurde 26. Dominik Landertinger (31.) und Simon Eder (37.) machten zweimal zusätzliche Meter.
DSV
 
Aus deutscher Sicht legte Arnd Peiffer mit fehlerfreiem Schießen den Grundstein, läuferisch jedoch konnte der Olympiasieger nicht mit den Besten mithalten und musste mit Rang 7 zufrieden sein. Direkt dahinter reihte sich Philipp Horn ein. Trotz zweier Strafrunden wusste der 25-Jährige mit der viertbesten Laufzeit zu gefallen und verschaffte sich ebenfalls eine gute Ausgangsposition für den morgigen Verfolger. Benedikt Doll (14.) warf ein besseres Ergebnis mit drei Schießfehlern weg. Johannes Kühn (40.) kreiselte sogar viermal.
Fazit
 
Unsere Favoriten stritten tatsächlich in großer Zahl intensiv um die Medaillen. Früh legte Johannes Thingnes Bö überaus forsch los, setzte gewaltige Bestzeiten, ging das Rennen aber zu schnell an. Vor allem auf der Schlussrunde büßte der Titelverteidiger dafür und ging letztlich komplett leer aus. Quinton Fillon Maillet teilte sich das Rennen viel besser ein, kompensierte seinen Fehlschuss mit der besten Laufzeit des Tages und sah schon wie der Sieger aus. In der Folge war Martin Forurcade 13 Sekunden zu langsam, reihte sich als Zweiter ein. Tarjei Bö kegelte seinen Bruder als Dritter vom Podium. Doch das alles stellte Alexander Loginov noch auf den Kopf. Mit fehlerfreiem Schießen und der zweitbesten Laufzeit stahl der einstige russische Dopingsünder allen die Show und kürte sich zum Weltmeister.
Ziel
Beim WM-Sprint der Herren werden die Plaketten an folgende Athleten vergeben: GOLD für Alexander LOGINOV (Russland), SILBER für Quentin FILLON MAILLET (Frankreich) und BRONZE für Martin FOURCADE (Frankreich).
Ziel
 
Jetzt erreicht mit Kazuki Baisho der letzte Starter das Ziel. Der Japaner reiht sich mit sechs Schießfehlern und mehr als fünf Minuten Rückstand als 99. ein.
 
 
Soeben absolvieren die letzten Athleten ihr Stehendschießen, um sich anschließend noch über die Schlussrunde zu quälen. Spitzenzeiten jedoch liegen nicht mehr in der Luft.
2. Schießen
 
Ganz ähnlich läuft es für Jakov Fak. Beim Slowenen ist es einzig der allerletzte Schuss, der nicht passt. Zu allem Überfluss vergisst der 32-Jährige dann auch noch, in die Strafrunde abzubiegen. Wie kann das denn passieren? Fak kehrt um, um alles regelkonform zu bewältigen.
2. Schießen
Dominik Landertinger schickt sich an, mit tadellosem Schießen durchzukommen. Doch die letzten beiden Schüsse wollen nicht ins Ziel finden. So setzt es doch noch Strafrunden.
Ziel
 
Jetzt beendet Felix Leitner ein tolles WM-Rennen. Der Tiroler behauptet seine Position nach dem zweiten Schießen, erreicht das Ziel als Neunter.
2. Schießen
Anton Smolski zieht das sauber durch. Die Konzentration liegt auf dem Schießen. Ruhig und besonnen färbt der Weißrusse stehend alle Ziele weiß. Als Elfter nimmt der 23-Jährige die Schlussrunde in Angriff.
1. Schießen
Mit Jakov Fak befindet sich noch ein namhafter Athlet im Liegendanschlag. Der Slowene räumt alle Ziele aus dem Weg. Doch läuferisch passt es nicht. Knapp 20 Sekunden Rückstand nehmen ihm bereits alle Möglichkeiten, um noch ganz nach vorn laufen zu können. Auch Dominik Landertinger schießt an dieser Stelle fehlerfrei und ist nahezu zeitlich mit Fak unterwegs.
2. Schießen
Auch im Stehendanschlag gibt sich Felix Leitner keine Blöße und schickt sich an, bester Österreicher zu werden. Als Neunter begibt sich der 23-jährige Tiroler auf seine Schlussrunde.
Ziel
 
Ohne die Strafrunde hätte es zumindest eine Medaille gegeben für Emilien Jacquelin. So kommt der Franzose nun als Sechster ins Ziel, setzt sich direkt vor Arnd Peiffer.
1. Schießen
Anton Smolski lässt mit einem guten Liegendschießen aufhorchen. Bei dem Weißrussen machen alle Scheiben bereitwillig Platz. Das bedeutet Rang 7. Zehn Sekunden Rückstand klingen für den Moment verheißungsvoll, doch vor Smolski liegt noch einiges an Laufstrecke.
 
 
Das Podium scheint gemacht. Es sind derzeit keine Skijäger unterwegs, die bei fehlerfreiem Schießen läuferisch das Potenzial hätten, um ganz vorn zu landen.
2. Schießen
Auf Top-10-Kurs bewegt sich Serafin Wiestner. Doch wie schon in der Mixed-Staffel bekommt der Schweizer das Stehendschießen nicht hin. Stattliche vier Strafrunden handelt sich der 29-Jährige ein.
1. Schießen
Felix Leitner meistert das Liegendschießen tadellos. Alle Scheiben färben sich bereitwillig weiß. An der Zeitnahme werden für den Österreicher 14,5 Sekunden Rückstand vermessen.
2. Schießen
Unterdessen hat es Emilien Jacquelin in der Hand, dem Russen das Gold noch zu entreißen. Der Franzose schießt schnell. Doch der vierte Schuss geht daneben - eine Strafrunde. Chance vertan! Mit zwölf Sekunden Rückstand geht Jacquelin die Schlussrunde an.
Ziel
 
Kurz nachdem Philipp Horn als Sechster ins Ziel kommt, fliegt Alexander Loginov heran. 6,5 Sekunden Vorsprung bleiben ihm, der Russe übernimmt die Führung.
9,6 km
 
Lediglich wenige Zehntel büßt Loginov ein, noch immer bleiben ihm sieben Sekunden. Der Mann hat offenbar alles im Griff. Und es ist nicht mehr weit.
8,5 km
 
Alexander Loginov behauptet auf der Schlussrunde sein Polster von gut sieben Sekunden. Offenbar hat der Russe Reserven, scheint in der Lage, Gold zu holen.
1. Schießen
Serafin Wiestner bewältigt den Liegendanschlag fehlerfrei und reiht sich damit unter den besten Zehn ein. Gut elf Sekunden fehlen zur Spitze.
1. Schießen
Und auch das muss noch nicht das letzte Aufbegehren sein, denn liegend putzt jetzt Emilien Jacquelin alle Scheiben weg und markiert an dieser Stelle eine neue Bestmarke.
2. Schießen
Noch sind nicht alle Messen gelesen. Alexander Loginov richtet sich den Stehendanschlag ein. Und der Russe rotzt die fünf Schüsse raus. Unglaublich! Alle Ziele färben sich weiß und Loginov setzt eine neue Bestzeit, stellt das Klassement noch einmal völlig auf den Kopf.
Ziel
 
Mit ziemlich genau einer halben Minute Rückstand kämpft sich Arnd Peiffer ins Ziel - als Vierter. Kurz darauf hetzt Tarjei Bö heran. Der Norweger musste zum Ende hin kämpfen, hat noch Boden verloren. Doch es reicht für Rang 3, 1,4 Sekunden vor dem Bruder.
9,6 km
 
Es schaut jetzt in der Tat so aus, dass Tarjei Bö seinem Bruder die Medaille wegschnappt. Quentin Fillon Maillet allerdings ist auch für den Norweger nicht zu knacken.
Ziel
 
Fourcade gibt alles, schiebt sich zum Ende doch noch an Johannes Bö vorbei und kommt mit 13 Sekunden Rückstand als Zweiter an.
Schlussrunde
 
Auch Arnd Peiffer büßt Zeit ein, der Olympiasieger wird das Podium verpassen. Besser schaut es für Tarjei Bö aus, der liegt fast gleichauf mit seinem Bruder.
8,5 km
 
Martin Fourcade wird den Titel nicht holen. Dessen Landsmann ist nicht zu schlagen. Der Weltmeister von 2016 verliert Zeit, muss hoffen, dass es für eine Medaille reicht.
Ziel
 
Nach einer phänomenalen Schlussrunde fliegt Quentin Fillon Maillet dem Ziel entgegen. Mehr als 17 Sekunden liegt der Franzose vor Johannes Bö. Ist das schon die Goldmedaille?
2. Schießen
Aufgrund der Leistungen der Konkurrenz kann sich Arnd Peiffer noch so strecken. Im Stehendanschlag legt der Harzer ebenfalls alle Ziele um. Doch für eine Medaille wird es wohl nicht reichen - Rang 4. Tarjei Bö ist bei gleichem Schießergebnis schneller. Der Norweger kämpft um Edelmetall.
Ziel
 
Unterdessen erreicht Johannes Thingnes Bö mit klarer Bestzeit das Ziel.
2. Schießen
Martin Fourcade tut stehend seine Pflicht, landet heute alle zehn Schuss im Ziel. Dennoch liegt der Gesamtweltcupspitzenreiter an der Zwischenzeit fünf Sekunden zurück.
Schlussrunde
 
Auf der Schlussrunde lässt es Quentin Fillon Maillet krachen. Der Franzose ist so viel schneller, knöpft Johannes Bö sechs Sekunden ab.
2. Schießen
Auch Johannes Kühn hat nicht die Nerven. Der Deutsche lässt drei Scheiben unberührt und rutscht im Klassement gewaltig ab.
2. Schießen
Mario Dolder wirft ein gutes Ergebnis im Stehendschießen weg, handelt sich zwei Strafrunden ein und fällt deutlich zurück.
2. Schießen
Haben wir Johannes Bö zu früh zum Weltmeister gekürt? Quentin Fillon Maillet schießt stehend ebenfalls fehlerfrei. Mit identischem Schießergebnis ist der Franzose in der Tat noch sechs Zehntel schneller. Das wird ein ganz zähes Ringen auf der Schlussrunde.
1. Schießen
 
Benedikt Doll lässt zwei Scheiben stehen - Medaille futsch! Besser machen es Krasimir Anev und Tarjei Bö. auch Arnd Peiffer räumt liegend komplett ab.
2. Schießen
Gerade verlässt Fourcade den Schießstand, da kommt Johannes Thingnes Bö zum Stehendschießen. Und der Norweger färbt alle Ziele weiß. Früh in diesem Rennen scheint Gold vergeben. Angesichts der Laufform des Titelverteidigers - wer soll den noch schlagen?
1. Schießen
Nun gilt es für Martin Fourcade. Im Vergleich zu Johannes Bö müssen wohl alle Scheiben fallen - und das tun sie. Der Franzose ist auf dem Weg zurück auf die Strecke fünf Sekunden vorn.
1. Schießen
Simon Eder gehört zu den Sportlern, die sich keinen Fehler erlauben dürfen. Doch dem ÖSV-Athleten verweigert sich eine Scheibe. Und dieses Schicksal teilt unmittelbar danach Johannes Kühn - und Sekunden später auch Sebastian Samuelsson.
1. Schießen
Mario Dolder arbeitet im Liegendanschlag sauber, legt alle Ziele um. Dennoch fehlen an der Zeitnahme bereits gut 13 Sekunden auf den führenden Bö. Auch der Belgier Florent Claude arbeitet tadellos.
1. Schießen
Einen Fehlschuss erlaubt sich jetzt Quentin Fillon Maillet. Der Franzose ist insgesamt nur knapp neun Sekunden langsamer unterwegs als Bö.
1. Schießen
Keine Blöße gibt sich Simon Destheiux. Alle Scheiben fallen. Für die Franzosen soll es heute Edelmetall geben. Doch an der Zeitnahme ist dennoch Johannes Bö vorn - trotz dessen Strafrunde.
1. Schießen
Lukas Hofer trifft am Schießstand ein. Der erste Liegendanschlag steht an. Aufgrund der Bedingungen ist heute wohl eine Null unabdingbar. Dem Italiener gelingt das nicht, der fängt sich eine Runde ein. Und auch Johannes Bö patzt im Anschluss einmal. Doch der Norweger gehört zu jenen, die das eventuell rauslaufen können. Michal Krcmar kreiselt sogar zweimal - das ist zu viel.
Start
 
Nun greifen Österreich und Deutschland ins Geschehen ein. Wozu sind Simon Eder und Johannes Kühn heute in der Lage?
1,9 km
 
Dann trudeln bereits erste Zwischenzeiten ein. Dabei hat die Marke von Lukas Hofer nicht lange Bestand. Johannes Thingnes Bö geht unglaublich schnell an, nimmt dem Italiener auf nicht einmal zwei Kilometern fast 16 Sekunden ab.
Start
 
Nächster Norweger ist Johannes Dale. Eine halbe Minute nach dem Skandinavier legt Quinton Fillon Maillet los. Und nach dem Ukrainer Sergii Semenov folgt mit Mario Dolder der erste Schweizer.
Start
 
Gleich zu Beginn geht es Schlag auf Schlag. Dem Italiener folgen mit Michal Krcmar und dann schon Johannes Thingnes Bö zwei Medaillengewinner von Antholz. Frühzeitig also werden heute Richtwerte gesetzt.
Start
Es ist also angerichtet. Lukas Hofer bleibt es vorbehalten, den WM-Sprint der Herren zu eröffnen. Im Abstand von 30 Sekunden werden sich alle 107 Athleten auf den Weg machen. So wird es beinahe eine Stunde dauern, eher überhaupt alle Sportler auf die Reise geschickt sind.
Wetter
 
Wunderbare Bedingungen herrschen heute in Südtirol. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, der lediglich von einigen Schleierwolken verziert wird. Die Temperaturen sind deutlich über den Gefrierpunkt geklettert. Wind sollte nahezu gar kein Thema sein. Und die Strecke ist heute glänzend präpariert.
Favoriten
 
Im Favoritenkreis finden sich die üblichen Verdächtigen. Natürlich ist da Johannes Thingnes Bö (Startnummer 3) zu nennen. Der Titelverteidiger hat trotz seiner Babypause in diesem Winter zwei Sprints für sich entscheiden. Bruder Tarjei (23) ist ebenfalls immer zu beachten. Beide sind bei dieser WM bereits mit Gold dekoriert worden. Zuletzt zeigte sich zudem Martin Fourcade (18) wieder besser in Form. Ohnehin haben die Franzosen Nachholbedarf, denn die Frauen haben bereits die Mixed-Staffel verhauen. Wir müssen daher in jedem Fall auch Quinton Fillon Maillet (8), Simon Destheiux (5) und sogar Emilien Jacquelin (59) auf der Rechnung haben, die allesamt in diesem Winter schon auf dem Sprint-Podium standen. Benedikt Doll, der Sprintsieger von Le Grand Bornand, Arnd Peiffer oder Alexander Loginov (43) sind ebenfalls Medaillenkandidaten. Und vergessen wir nicht die formstarken Italiener und Tschechen.
Swiss-Ski
 
Besonders viel Auswahl gibt es bei den Eidgenossen nicht. Ohnehin haben lediglich vier Sportler in dieser Saison Weltcuppunkte gesammelt. Und die sind auch heute am Start. Doch gerade die vermeintlich stärksten Schweizer Herren konnten am Donnerstag in der Mixed-Staffel die Vorarbeit der Damen nicht fortführen, weshalb wir ein wenig an der Form von Benjamin Weger (Startnummer 48) und Serafin Wiestner (66) zweifeln. Vor allem Letztgenannter setzte die Staffel mit zwei Strafrunden richtig in den Sand. Für die Schweiz stehen zudem Mario Dolder (10) und Joscha Burkhalter (95) am Start.
ÖSV
 
Für Österreich gehen es die ausgeruhten Simon Eder (Startnummer 14) und Julian Eberhard (32) an. So richtig viel gerissen haben die ÖSV-Skijäger in diesem Winter noch nicht. Allerdings lehnt sich auch hier das vierköpfige Aufgebot an die aktuelle Weltcupwertung an und wird komplettiert durch zwei Athleten, die bereits in der Mixed-Staffel im Einsatz waren: Felix Leitner (78) und Dominik Landertinger (98), der Olympiazweite von 2014.
DSV
 
Die deutschen Farben werden durch ein Quartett vertreten, welches sich aus den aktuell stärksten Athleten zusammensetzt. Als die vier besten Deutschen im Gesamtweltcup haben sich eindeutig Johannes Kühn (Startnummer 15), Benedikt Doll (20), Arnd Peiffer (22) und Philipp Horn (41) herauskristallisiert. Und zwei davon haben insbesondere im Sprint bereits große Taten vollbracht. Doll holte 2017 in Hochfilzen den WM-Titel. Peiffer war 2011 Weltmeister und kürte sich vor zwei Jahren zum Olympiasieger.
Aufgabe
 
Für die 107 gemeldeten Herren wurde heute die 3.319 Meter lange Runde hergerichtet, die dreimal zu durchlaufen ist. Zwischendrin sind die beiden Schießeinlagen angesiedelt - erst liegend, dann stehend. Zehn Schuss, zehn Treffer - so lautet idealerweise das Ziel. Jeder Fehlschuss ist in der Strafrunde zu verbüßen.
Antholz
 
Nach der ausgiebigen Vorbereitung und einigen Tagen Aufenthalt im Antholzer Tal sollte die Höhenlage von etwa 1.600 Metern nicht mehr das ganz große Problem darstellen. Für die Schwierigkeiten werden eher das Streckenprofil, die Bedingungen, das Material oder persönliche Befindlichkeiten sorgen.
WM
 
Ladies first - so lautet das Motto dieser Biathlon-WM. Bisher hatten stets die Damen den Vortritt. So war das bereits zum Auftakt am Donnerstag in der Mixed-Staffel, die vom weiblichen Geschlecht angelaufen wurde. Gestern durften die Frauen in ihrem Sprint um die ersten Einzelmedaillen kämpfen. Erst heute ziehen die Herren mit ihrem Sprint über zehn Kilometer nach.
Willkommen
 
Herzlich willkommen bei der WM in Antholz zum Sprint der Herren.
Nr.
Name
1.
Lukas Hofer
2.
Michal Krcmar
3.
Johannes Thingnes Bö
4.
Nikita Porshnev
5.
Simon Desthieux
6.
Tero Seppälä
7.
Johannes Dale
8.
Quentin Fillon Maillet
9.
Sergii Semenov
10.
Mario Dolder
11.
Leif Nordgren
12.
Florent Claude
13.
Karol Dombrovski
14.
Simon Eder
15.
Johannes Kühn
16.
Sebastian Samuelsson
17.
Scott Gow
18.
Martin Fourcade
19.
Krasimir Anev
20.
Benedikt Doll
21.
Mikita Labastau
22.
Arnd Peiffer
23.
Tarjei Bö
24.
Fangming Cheng
25.
Dmytro Pidruchnyi
26.
Roberto Piqueras Garcia
27.
Ondrej Moravec
28.
Martin Ponsiluoma
29.
Artem Pryma
30.
Vinny Fountain
31.
Su-Young Lee
32.
Julian Eberhard
33.
Zana Oztunc
34.
Thorsten Langer
35.
Milos Colic
36.
Mikito Tachizaki
37.
Damir Rastic
38.
Olli Hiidensalo
39.
Andrejs Rastorgujevs
40.
Vetle Sjaastad Christiansen
41.
Philipp Horn
42.
Lukasz Szczurek
43.
Alexander Loginov
44.
Erlend Bjöntegaard
45.
Dominik Windisch
46.
Sean Doherty
47.
Martin Otcenas
48.
Benjamin Weger
49.
Vladimir Iliev
50.
Alexandr Mukhin
51.
Stavre Jada
52.
Vytautas Strolia
53.
Cornel Puchianu
54.
Sergey Bocharnikov
55.
Rene Zahkna
56.
Xingyuan Yan
57.
Apostolos Angelis
58.
Evgeniy Garanichev
59.
Emilien Jacquelin
60.
Christian Gow
61.
Miha Dovzan
62.
David Panyik
63.
Andrzej Nedza-Kubiniec
64.
Raman Yaliotnau
65.
Soma Gyallai
66.
Serafin Wiestner
67.
Matvey Eliseev
68.
Thomas Bormolini
69.
Simon Bartko
70.
Vladislav Kireyev
71.
Tomislav Crnkovic
72.
Tomas Kaukenas
73.
Jakub Stvrtecky
74.
Rok Trsan
75.
Jaakko Olavi Ranta
76.
Kalev Ermits
77.
Kosuke Ozaki
78.
Felix Leitner
79.
Tom Lahaye-Goffart
80.
George Buta
81.
Timofei Lapshin
82.
Anton Dudchenko
83.
Aleksandrs Patrijuks
84.
Anton Sinapov
85.
Jake Brown
86.
Mehmet Üstüntas
87.
Jules Burnotte
88.
Jesper Nelin
89.
Anton Smolski
90.
Daniele Cappellari
91.
Peppe Femling
92.
Grzegorz Guzik
93.
Raido Ränkel
94.
Sergey Sirik
95.
Joscha Burkhalter
96.
Paul Schommer
97.
George Marian Coltea
98.
Dominik Landertinger
99.
Tomas Hasilla
100.
Jakov Fak
101.
Dimitar Gerdzhikov
102.
Klemen Bauer
103.
Adam Vaclavik
104.
Bogdan Tsymbal
105.
Adam Runnalls
106.
Roberts Slotins
107.
Kazuki Baisho
Pos.
Name
Zeit
1.
Martin Fourcade
31:25.40
2.
Quentin Fillon Maillet
31:28.30
3.
Emilien Jacquelin
31:29.90
4.
Johannes Thingnes Bö
31:33.70
5.
Arnd Peiffer
31:39.50
6.
Erlend Bjöntegaard
31:41.00
7.
Alexander Loginov
31:49.40
8.
Martin Ponsiluoma
31:55.20
9.
Vetle Sjaastad Christiansen
32:01.90
10.
Lukas Hofer
32:07.40
11.
Sturla Holm Lägreid
32:07.90
12.
Fabien Claude
32:16.70
13.
Simon Desthieux
32:20.10
14.
Anton Smolski
32:33.40
15.
Evgeniy Garanichev
32:34.10
16.
Dmytro Pidruchnyi
32:37.50
17.
Artem Pryma
32:38.00
18.
Tarjei Bö
32:38.90
19.
Benedikt Doll
32:43.30
20.
Antonin Guigonnat
32:44.80
21.
Klemen Bauer
32:45.10
22.
Dominik Windisch
32:59.70
23.
Jesper Nelin
33:02.60
24.
Timofei Lapshin
33:13.70
25.
Said Karimulla Khalili
33:25.60
26.
Thomas Bormolini
33:29.40
27.
Sebastian Samuelsson
33:34.80
28.
Johannes Kühn
33:49.60
29.
Ondrej Moravec
33:58.60
30.
Adam Vaclavik
34:17.10
31.
Tero Seppälä
34:19.10
32.
Sergey Bocharnikov
34:19.90
33.
Vytautas Strolia
34:31.80
34.
Miha Dovzan
34:36.70
35.
Andrejs Rastorgujevs
34:44.00
36.
Michal Krcmar
34:48.20
37.
Florent Claude
34:51.20
38.
Jakov Fak
34:54.40
39.
Tommaso Giacomel
34:57.80
40.
Grzegorz Guzik
35:04.90