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Tennis

Saison 2018

, -
 
Weißrussland
Match beendet
 
Deutschland
Weißrussland
Deutschland
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
77
5
4
64
7
6
Chizhovka Arena
Spielzeit: 02:29 h
Letzte Aktualisierung: 07:42:35
Weissrussland
Deutschland
Abschied
 
Mit dem imaginären Bild strahlender deutscher Tennisdamen wollen wir uns nun aber aus der weißrussischen Hauptstadt verabschieden. Wir hoffen, Sie hatten an diesem Wochenende ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern einen angenehmen Start in die kommende Woche!
Fazit
 
Dabei ist das Wie natürlich egal, denn bei der nächsten Partie wird der Kader unter Umständen komplett anders aussehen - wobei Jens Gerlach den Damen, die hier in Minsk Erfolg hatten, sicherlich eine weitere Chance zur Bewährung wird geben wollen.
Fazit
 
Notaufgebot, Underdogs, chancenlos, Betriebsausflug. Das alles waren Stempel, die dem DTB-Tross vor der Fahrt nach Minsk aufgedrückt wurden - nun steht man plötzlich im Halbfinale des größten Mannschaftswettbewerbs im Damentennis und darf sich freuen, gegen die Tschechen in der kommenden Runde ein Heimspiel zu haben.
7:6, 5:7, 4:6
Jawoll, der fünfte Matchball ist es: Mit einem perfekten Vorhandvolley, den Grönefeld ins Eck drückt, gewinnen Maria und Grönefeld dieses Doppel und ziehen dank des 3:2 gegen Weißrussland ins Halbfinale des Fed Cups ein!
7:6, 5:7, 4:5
 
Immerhin: Statt der nächsten Breakchance gibt es erst mal den nächsten Matchball für Deutschland. Vielleicht ist Nummer fünf ja der glückliche ... ?
7:6, 5:7, 4:5
 
Aus dem ziehen dann die beiden Weißrussinnen einen Breakball, können diesen in der Folge aber auch nicht verwandeln. Irgendwie logisch, dass dieses Drama in drei Akten von einem abschließenden Höhepunkt beendet wird ...
7:6, 5:7, 4:5
 
Und jetzt wird es für die nerven knallhart. Denn auch den vierten Matchball kann das deutsche Duo bei Vorteil nicht nutzen - auf geht's zum nächsten Einstand.
7:6, 5:7, 4:5
 
Das gibt es doch nicht: Auch den dritten Matchball können die beiden Weißrussinnen durch die Mitte abwehren. Einstand nach 40:0!
7:6, 5:7, 4:5
 
Herrje, unsere Nerven! Den ersten Matchball drückt Grönefeld mit einem einfachen Vorhandvolley ins Netz - der zweite geht nach einer krummen Vorhand cross von Maria flöten. Bleibt bei 40:30 also nur noch ein Matchball!
7:6, 5:7, 4:5
 
Mit dem Angriffsball mit der Vorhand stellt Tatjana Maria dann auch noch auf 40:0 - Matchbälle für Deutschland!
7:6, 5:7, 4:5
 
Der erste Servicewinner führt die deutschen Mädels zum 15:0, der zweite zum 30:0. Da fehlen ja dann nur noch zwei weitere ...
7:6, 5:7, 4:5
 
... und am Ende war das 4:5 überhaupt kein Problem für die beiden Weißrussinnen. Aber jetzt ist es natürlich an Tatjana Maria, hier den Matchgewinn einzutüten - mal sehen, was die Nerven dazu sagen!
7:6, 5:7, 3:5
 
Nach dem nächsten bärenstarken Auftritt von Maria am Netz hat Marozava ein Ass im Köcher, um auf 30:15 zu stellen. Dem lässt sie dann noch einen Servicewinner zum 40:15 folgen ...
7:6, 5:7, 3:5
 
Die deutsche Bank explodiert förmlich, als Grönefeld mit einem unheimlich trickreichen Volleystopp den Spielgewinn zum 5:3 eintütet. Und die beiden weißrussischen Damen stehen nun unter unfassbarem Druck - Zuhause gegen das Ausscheiden aufzuschlagen ist kein Kinderspiel.
7:6, 5:7, 3:4
 
Ärgerlich, dass Grönefeld ihren Aufschlag ausgerechnet jetzt verloren zu haben scheint. Per Doppelfehler wird der zweite Spielball weggeschenkt ... aber zum Glück gibt es ja eine Maria, die am Netz wieder auf Vorteil stellen kann.
7:6, 5:7, 3:4
 
Und was tut man da am besten? Genau, man verlässt sich auf Tatjana Maria. Mit einem unfassbar krumm gespielten Rahmenballstoppversuch punktet sie zum Einstand - mit einem Volley geht es dann zum Spielball für Deutschland.
7:6, 5:7, 3:4
 
Zum 30:15 legen dann die beiden Deutschen vor - aber das kontern die Weißrussinnen ausnahmsweise mit einem Return durch die Mitte zum 30:30. Was anschließend dann sogar zum 30:40 und einem Breakball für die Gastgeberinnen führt!
7:6, 5:7, 3:4
 
Kann man mal machen: Grönefeld serviert erst einen äußerst lautstark bejubelten Doppelfehler - um die Halle anschließend mit dem Ass wieder zum Schweigen zu bringen. 15:15!
7:6, 5:7, 3:4
 
Mit viel Power und ein bisschen Glück kann Sabalenka ihr Service dann doch noch halten und auf 3:4 verkürzen. Mittlerweile ist es fast schon verschwenderisch, wie leichtfertig die Deutschen mit ihren guten Möglichkeiten umgehen - aber das Break Vorsprung hat ja nach wie vor Bestand ...
7:6, 5:7, 2:4
 
Mit viel Risiko beim Return kann Grönefeld auf 30:30 stellen. Was den kompletten Gegenentwurf zu den äußerst unangenehmen Mondbällen von Maria darstellt ... wie gesagt, es würde mich nicht wundern, wenn wir diese beiden Damen auch auf der Tour ab und zu im Doppelerleben würden.
7:6, 5:7, 2:4
 
Man merkt, dass das eben verspielte 0:30 an den Damen aus Weißrussland nagt. Während die beiden Gastgeberinnen nur noch über Fehler punkten, wollen Maria und Grönefeld den Sack jetzt aus eigenem Antrieb zumachen ...
7:6, 5:7, 2:4
 
Maria! Mit einer perfekten Darbietung am Netz stellt Grönefeld erst auf Einstand, dann kann Maria mit dem Passierball den Vorteil herausspielen - bevor die Routinierin mit zwei ganz starken Reaktionen am Netz den Punkt zum Spielgewinn eintütet. 4:2 für Deutschland!
7:6, 5:7, 2:3
 
Mit einem weiteren guten Aufschlag kann Maria dann auf 30:30 stellen. Den nächsten Punkt schnappt sich dann aber wieder Marozava mit einem Return Marke ''Erster Satz'' - 30:40 und Breakball für die Weißrussinnen!
7:6, 5:7, 2:3
 
Das Hawkeye gewährt Maria eine Wiederholung ihres ersten Aufschlags - die dann aber weit daneben geht. Aber es geht auch über den zweiten - 15:30.
7:6, 5:7, 2:3
 
Was ist denn jetzt los? Erst schaufelt Grönefeld Sabalenka einen Volley in den Schläger, was zum Passierball führt - dann kann eben jene Sabalenka mit einem Returnhammer mit der Vorhand Inside-In auf 0:30 stellen. Ohje!
7:6, 5:7, 2:3
 
Mit einem abschließenden Servicewinner hält Mazorava ihr Service also zu Null und verkürzt wieder, diesmal auf 2:3 - aber so langsam müssten sich die beiden Weißrussinnen mal ernsthafte Gedanken über das Break machen, das ihnen fehlt, um hier im Match zu bleiben.
7:6, 5:7, 1:3
 
Klar, dass auch bei den beiden Weißrussinnen mal wieder irgendwas glatt laufen muss. In diesem Fall das Aufschlagspiel von Mazorava, die sich mit vielen Ballkontakten ein bisschen Sicherheit zurückholen kann und am Ende mit der Rückhand cross fehlerfrei bleibt - 40:0.
7:6, 5:7, 1:3
 
Zu Null stellen die beiden Deutschen dann auch auf 3:1 - das Break wird hier natürlich weiterhin eisern verteidigt.
7:6, 5:7, 1:2
 
Alleingang? Den kann Grönefeld auch. Erst erläuft die Deutsche einen Stopp, dann spielt sie Marozava am Netz aus und anschließend gibt es noch ein Ass oben drauf - 40:0.
7:6, 5:7, 1:2
 
... und am Ende hat die beste Einzelspielerin auf dem Court nicht nur im Alleingang zwei Breakchancen abgewehrt, sondern auch das erste Spiel im dritten Satz für Weißrussland gewonnen. Nur noch 2:1 für das deutsche Duo!
7:6, 5:7, 0:2
 
Wichtig für Weißrussland (und die Stimmung in der Halle), dass Sabalenka da drei gute Erste aneinander heften und zum Einstand punkten kann. Auch für den Vorteil reicht es anschließend ...
7:6, 5:7, 0:2
 
Verrückt: Plötzlich geht auch bei Sabalenka nichts mehr! Der Doppelfehler zum 0:15 leitet die nächste Krise ein, ein perfekter Return mit der Vorhand longline von Maria sorgt dann für das 15:30 ... und so bringt der nächste katastrophale Volleyfehler von Marozava den Deutschen die nächsten Breakbälle. 15:40!
7:6, 5:7, 0:2
 
Die beiden Weißrussinnen Fehlern weiter, während Maria und vor allem Grönefeld immer stärker werden - 2:0, Break bestätigt für das DTB-Duo.
7:6, 5:7, 0:1
 
Tatsächlich ist Marozava offenbar gerade in ein tiefes Leistungsloch gefallen. Nach zwei richtig stabilen Sätzen geht bei der Doppelspezialistin so gut wie gar nichts mehr - 40:15 für die beiden Deutschen.
7:6, 5:7, 0:1
 
Was vor allem auffällt: Seit dem Ende des ersten Satzes haben die beiden Weißrussinnen bei den unnötigen Fehlern ein Übergewicht von 27:13. Und das macht dann eben doch manchmal minimale Unterschiede aus ...
7:6, 5:7, 0:1
 
Und schon ist es wieder passiert: Mit einer starken Vorhand Inside-Out sichert Grönefeld dem deutschen Duo das schnelle Break im dritten Satz (das vierte des Tages) zum 1:0!
7:6, 5:7, 0:0
 
Bärenstark von Anna-Lena Grönefeld, die den richtigen Moment für einen Angriff abwartet und dann mit dem überraschenden Rückhandlob punktet - 15:40 und Breakchancen!
7:6, 5:7, 0:0
 
Marozava eröffnet den dritten Durchgang mit eigenem Aufschlag. Die wilden Fehler macht aber erst mal Sabalenka - 15:30!
Zwischenfazit
 
Viel sagen muss man zu diesem Match wohl nicht, der Spielstand spricht nämlich für sich selbst: Spannender kann so ein Wochenende kaum ablaufen - und die deutschen Damen stehen tatsächlich ganz dicht vor einer großen Überraschung.
7:6, 5:7
Wahnsinn, nach 103 Minuten haben es Anna-Lena Grönefeld und Tatjana Maria geschafft - dieses Fed-Cup-Wochenende wird gleich im letzten und entscheidenden dritten Durchgang entschieden. Was für ein Drama!
7:6, 5:6
 
Und weil es so schön ist, serviert Grönefeld gleich noch einen Winner zum 40:15 - und zu zwei Satzbällen!
7:6, 5:6
 
Auch diesmal können die Weißrussinnen zum 0:15 vorlegen. Aber Grönefeld hat jetzt endlich ihren Rhythmus gefunden, gewinnt das Vorhandduell gegen Sabalenka und stellt anschließend am Netz auf 30:15.
7:6, 5:6
 
Aber wir erinnern uns: Schon im ersten Satz hatten die Deutschen bei 5:3 zum Satzgewinn aufgeschlagen. Und es relativ jämmerlich verhunzt ...
7:6, 5:6
 
Grönefeld! Sabalenkas Vorhand touchiert die Netzkante, Grönefeld greift sofort aus dem Halbfeld an - und feuert die Rückhand cross genau ins Eck. 6:5 und Break vor für das deutsche Duo!
7:6, 5:5
 
Genau SO! Erst setzt Grönefeld einen Smash genau auf die Grundlinie, den in der Halle einzig und allein das Hawkeye gut sieht - dann punktet Grönefeld mit dem Rückhandreturn cross zum 15:40. Breakchancen für Deutschland!
7:6, 5:5
 
Marozavas Smash zum 15:0 kann Grönefeld anschließend mit einem guten Return wieder ausgleichen. Das wäre doch jetzt mal ein guter Moment, um hier die Grand-Slam-Siegerin raushängen zu lassen ...
7:6, 5:5
 
Wackeln? Nervosität? Angst vor der Niederlage? Nicht beim deutschen Duo. Mit einer unglaublichen Coolness serviert Maria ihr Aufschlagspiel aus - zu Null. Und natürlich zum 5:5. Tiebreak, wir kommen?
7:6, 5:4
 
Klare Antwort von Lidziya Marozava: Nein. Erst behält die Weißrussin im Rückhandduell die Übersicht, dann punktet sie mit dem ersten Aufschlag - 5:4 für die Gastgeberinnen!
7:6, 4:4
 
Oha, 30:30 bei Aufschlag Weißrussland. Geht da was?
7:6, 4:4
 
Zu Null kann Grönefeld ihr Service am Ende halten und zum 4:4 ausgleichen. Aber deshalb jetzt auf Nervosität bei den Weißrussinnen zu hoffen, wäre wohl fehl am Platze. Oder zumindest vergebens.
7:6, 4:3
 
Mit richtig gutem Volleyspiel kann Maria schnell wieder auf 30:0 stellen. Vielleicht sollte sich die heute wahnsinnig reaktionsschnelle Routinierin eine zweite Karriere im Doppel überlegen ...
7:6, 4:3
 
So richtig wackelige Aufschlagspiele sind mittlerweile deutlich in der Minderzahl. Sabalenka überbrückt das 15:15 mit einem Ass und einem Servicewinner - sodass der dritte nicht zu returnierende Aufschlag in Serie das 4:3 für die Gastgeberinnen bedeutet.
7:6, 3:3
 
Dafür schaltet sich Grönefeld nun wieder verstärkt ins Match ein und punktet zwei Mal am Netz - Spielgewinn und 3:3 für die Deutschen!
7:6, 3:2
 
Bei 15:0 leistet sich Maria ihren zweiten Doppelfehler des Matches. Ob der vorhin schon im Einzel aktiven 30-Jährigen hier doch irgendwann die Puste ausgeht?
7:6, 3:2
 
Nach dem knappen ersten Spiel im Satz scheinen Sabalenka und Marozava sich bei eigenem Aufschlag keine Blößen mehr geben zu wollen. Zum zweiten Mal in Folge dauert das Aufschlagspiel der Weißrussinnen weniger als 90 Sekunden - 3:2.
7:6, 2:2
 
Zu 15 nimmt Team Deutschland das Spiel dann auch mit - bei 2:2 ist in Satz zwei weiterhin alles in der Reihe. Wie auch sonst bei ausgeglichenem Spielstand ...
7:6, 2:1
 
Ein kleiner Schreck ist das 0:15 bei Aufschlag Grönefeld wahrscheinlich schon für die deutschen Damen, aber sowas bügelt man ja problemlos aus: Grönefeld mit dem Servicewinner, Maria am Netz und Grönefeld mit einer weiteren Kanonenkugel sorgen für das 40:15.
7:6, 2:1
 
Was ihr könnt, können wir schon lange: Aryna Sabalenka benötigt dank zweier Asse keine 90 Sekunden, um ihr Aufschlagspiel ebenfalls zu Null durchzubringen und auf 2:1 zu stellen.
7:6, 1:1
 
So schnell kann man kaum gucken: Zu Null stellen die deutschen Damen auf 1.1.
7:6, 1:0
 
In der Tat kann Marozava das Aufschlagspiel dann auch umgehend eintüten - 1:0, alles in der Reihe in Satz zwei.
7:6, 0:0
 
Aber Marozava wird hier immer stärker! Die Doppelspezialistin serviert erst das Ass zum Einstand und anschließend noch einen Winner zum Vorteil. Es riecht nach der nächsten verschenkten Chance der deutschen Damen ...
7:6, 0:0
 
Sabalenka kann am Netz zwar wieder ausgleichen, Maria aber umgehend wieder vorlegen - 30:40 und Breakball für Deutschland!
7:6, 0:0
 
Das Publikum ist mittlerweile auch wieder voll da und bejubelt jeden noch so banalen Punkt der Gastgeberinnen lautstark. Und trotzdem sind es Grönefeld und Maria, die mit gutem Returnspiel zum 15:30 kommen ...
Zwischenfazit
 
Eigentlich müssen sich Anna-Lena Grönefeld und Tatjana Maria trotz einer soliden Leistung ärgern. Denn das deutsche Duo lag ja schon zwei Mal mit einem Break vorn und servierte bei 5:3 zum Satzgewinn - momentan sind es aber die Weißrussinnen, die hier auf die Straße gen Halbfinale eingebogen sind.
7:6
Aber der vierte Satzball ist es dann: Mit einem zu langen Return gibt Grönefeld den letzten Punkt in diesem Satz ab und ermöglicht den Gastgeberinnen die Satzführung.
6:6
 
Soviel dazu: Auch den dritten Satzball kann das deutsche Duo bei Aufschlag Sabalenka abwehren. Nur noch 6:4!
6:6
 
Immerhin wehren sich die deutschen Damen nochmal: Zwei schnelle Punkte bei Aufschlag Maria sorgen für das 3:6. Aber jetzt dürfen die Weißrussinnen ja selber zum Satzgewinn aufschlagen ...
6:6
 
Der letzte eigene Aufschlag wird von den Weißrussinnen dann dazu genutzt, über Grönefelds Rückhand zum 6:1 vorzulegen - fünf Satzbälle für die Gastgeberinnen.
6:6
 
Und dann geht es plötzlich ganz schnell: Einem bösen Volleyfehler von Maria lässt Sabalenka einen Volleywinner folgen - 5:1 für Weißrussland, Seitenwechsel!
6:6
 
Ihr Service zum 2:1 kann Sabalenka dann aber halten. Was bei den deutschen Damen weiterhin ein Problem ist - denn die geben bei Aufschlag Grönefeld gleich das nächste Minibreak zum 1:3 ab.
6:6
 
Kein Problem, denn dieses Minibreak holt Tatjana Maria mit einer unfassbaren Reaktion am Netz wieder zurück. 1:1!
6:6
 
Diesen Tiebreak beginnen die Weißrussinnen in Topform, sprich: Mit dem sofortigen Minibreak gegen den Aufschlag von Tatjana Maria. 1:0!
6:6
 
Kürzer und knapper geht es nicht: Zu Null geht es für Sabalenka und Marozava in den Tiebreak.
5:6
 
Es sieht wohl eher nach einem Tiebreak aus: Drei schnelle Punkte bringen den Weißrussinnen das 40:0 und damit drei Spielbälle.
5:6
 
... um diesen ersten Spielball (nach zwei Breakchancen) mit dem Servicewinner in das 6:5 zu verwandeln. Und jetzt heißt es für die Gastgeberinnen: Tiebreak oder Satzverlust!
5:5
 
Wichtig, dass Grönefeld im Rückhandduell mit Sablenka die Nerven behält und zurück auf Einstand stellen kann. Noch wichtiger ist dann sogar, dass die Routinierin auch noch zum Vorteil für Deutschland punkten kann ...
5:5
 
Zum Einstand kommen die Deutschen dann wieder, weil Sabalenka den Return mit dem Rahmen erwischt - aber die Weißrussinnen legen mit dem nächsten Returnwinner von Marozava sofort zum Vorteil nach. Ist das spannend!
5:5
 
Der Punkt zum 30:30 geht dann zwar an die Deutschen, aber aber Marozava kann mit ihrem nächsten guten Return auf 30:40 und Breakball stellen. Irgendwie haben Maria und Grönefeld den Faden gerade ein bisschen verloren ...
5:5
 
Bei 5:5 muss Grönefeld mal wieder aufschlagen. Diemsal bespielen die beiden Weißrussinnen aber konsequent Maria - 15:30.
4:5
 
Vor allem die eben im Einzel schon siegreiche Aryna Sabalenka dreht jetzt so richtig auf. Eingesprungene Volleys, grimmige Blicke, ausdrucksstarkes Winken ins Publikum mit der Bitte nach mehr Lärm - hier herrscht jetzt so richtige Fed-Cup-Atmosphäre!
4:5
 
Es war wohl zu schön, um wahr zu sein: Keine drei Minuten nach dem Gewinn des Breaks ist selbiges schon wieder weg - eine zu lange Rückhand von Maria beschert den Weißrussinnen das Re-Break zum 4:5.
3:5
 
Das kann das deutsche Duo zwar ausgleichen, aber gegen den folgenden Return von Marozava in die Füße von Maria sind die Deutschen machtlos - 30:40 und Breakball Weißrussland!
3:5
 
Maria erläuft alles, Grönefeld macht am Netz dicht - und trotzdem steht es nach zwei leichten Fehlern der Deutschen plötzlich wieder 15:30!
3:5
 
Und diesen Breakball nutzen Maria und Grönefeld dann auch - 5:3 und serving for the set!!
3:4
 
Heilige Maria! Mit einer unheimlichen Spielintelligenz guckt sich Tatjana Maria immer wieder die Gegnerinnen aus und findet die freien Ecken - in diesem Fall per Lob zum Vorteil und der nächsten Breakchance!
3:4
 
Aber auch Sabalenka und Marozava können ihren ersten Spielball in der Folge nicht nutzen. Macht nichts, es gibt schließlich gleich den zweiten hinterher ... doch auch den wehren Maria/Grönefeld ab! Einstand, die dritte!
3:4
 
Mit gutem Volleyspiel erarbeitet sich Grönefeld dann sogar eine Breakchance, aber die können die beiden weißrussischen Damen sofort abwehren - weil Grönefeld aus dem Halbfeld verschießt. Den kann man mit der Vorhand schon mal machen ...
3:4
 
Oho! bei 30:0 rechnet man eigentlich mit dem normalen Verlauf der Dinge (sprich: einem schnellen Aufschlagspiel). Aber Grönefeld hat anderes im Sinn, steht an der Grundlinie zwei Mal ihre Frau und kann so zum 30:30 ausgleichen.
3:4
 
... doch den zweiten Spielball nutzen die deutschen Damen dann umgehend, um auf 4:3 zu stellen. Und irgendwie riecht das hier doch verdächtig nach einem Tiebreak!
3:3
 
Ein Smash von Maria am Netz und ein Rahmentreffer von Sabalenka führen dann aber doch zum 40:15 für Deutschland. Den ersten Spielball kann Weißrussland aber abwehren ...
3:3
 
Natürlich durfte sich Maria vorhin im Einzel schon warmspielen - und das fehlt Grönefeld jetzt offenbar. Denn trotz körperlicher Belastung ist Maria hier bislang die sicherere von beiden ...
3:3
 
Relativ mühelos reiht die aufschlagende Sabalenka am Ende vier Punkte aneinander - 3:3.
2:3
 
Vorn am Netz ist Grönefeld sicher die stärkere von den beiden deutschen Damen, hinten an der Linie kann Maria aber mindestens mithalten. Umso ärgerlicher, dass Grönefeld ihrer Partnerin zum wiederholten Mal eine Kugel wegnimmt und Mist baut - 30:15 für Weißrussland.
2:3
 
Sabalenka kreischt und challenged, nachdem sie Maris Vorhand einfach durchgelassen hat - aber auch das Hawkeye sieht den Ball auf der Linie, was den Deutschen das 3:2 einbringt.
2:2
 
Ein Doppelfehler von Tatjana Maria sorgt dann zwar für ein beunruhigendes 15:30, aber Grönefeld mauert am Netz weiter und kann quasi im Alleingang für das 40:30 sorgen.
2:2
 
Bärenstarkes Display von Grönefeld am Netz, wo die Nordhornerin dicht macht udn den kompletten Court abdeckt - 15:15.
2:2
 
Einen Spielball kann das deutsche Team noch abwehren, den zweiten nutzt Sabalenka am Netz aber kompromisslos - 2:2.
1:2
 
Hier in Minsk sieht es genau wie in der Bilanz der beiden deutschen Damen auch wieder sehr ausgeglichen aus: Bei 40:15 für die aufschlagenden Weißrussinnen spricht alles für den 2.2-Ausgleich.
1:2
 
Nachreichen will ich übrigens noch dies: In den Jahren 2007 bis 2011 haben Tatjana Maria (damals noch Malek) und Grönefeld schon fünf Mal gemeinsam Fed-Cup-Doppel gespielt - die Bilanz von 3:2 ist dabei ausbaufähig, zumal einer der Siege durch Aufgabe zustande kam.
1:2
 
So schnell kann das beim Doppel manchmal gehen: Kein 120 Sekunden nach dem verwandelten Breakball ist der Vorsprung der Deutschen schon wieder futsch, weil Marozava Maria am Netz abschießt und so auf 1:2 stellt.
0:2
 
Ohje, ohje. Wie gewonnen, so zerronnen? Ausgerechnet Routinierin Anna-Lena Grönefeld unterlaufen gleich zwei Doppelfehler in Serie - die dem weißrussischen Duo zwei Chancen zum Re-Break einbringen. 15:40!
0:2
 
Stark von Tatjana Maria, die den Ball wiederholt in die Schnittstelle spielt und so den Fehler der Weißrussinnen erzwingt - 2:0 und Break vor für das deutsche Duo!
0:1
 
Diesmal ist es Grönefeld, die mit der Vorhand cross auf Sabalenka punktet - Vorteil und Breakball Nummer drei für Deutschland!
0:1
 
Auch den folgenden zweiten Breakball für Deutschland kann Sabalenka mit einem guten Aufschlag durch die Mitte abwehren. Aber vor allem Tatjana Maria liest das Service der Weißrussin bislang exzellent ...
0:1
 
Der folgende Maria-Return bringt dann sogar einen Breakball - aber den kann Sabalenka mit einem Netzroller abwehren, den sie eben im Einzel ja schon des öfteren als Stilmittel genutzt hat ...
0:1
 
Ein Doppelfehler von Aryna Sabalenka bringt das deutsche Duo dann auch ins nächste Spiel rein. Grönefeld kann dann mit einem guten Return sogar für das 30:30 sorgen ...
0:1
 
Zu 15 geht es für die beiden deutschen Damen dann auch zum 1:0.
0:0
 
Zu Beginn gibt es viel von der üblichen Doppelnervosität zu sehen. Grönefeld behält am Netz aber überwiegend die Übersicht und kann für das 40:15 sorgen.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's mit Aufschlag Maria!
Prozedere
 
Sooooo! Unsere vier Hauptdarstellerinnen haben den Court soeben betreten, Schiedsrichterin Marijana Veljovic hat den Münzwurf ausgeführt - und schon kann es hier jeden Moment losgehen!
Maria
 
Im Grunde genommen können sie mein kurzes Preview einfach vergessen, denn auch das Deutsche Team hat noch mal umgestellt: An der Seite von Anna-Lena Grönefeld wird nun doch die erfahrenere Tatjana Maria (Doppelbilanz 4:2) zum Einsatz kommen - die im ersten Einzel des Tages gegen die bei den Weißrussen soeben ausgetauschte Vera Lapko gewonnen hatte.
Sabalenka
 
Tatsächlich erreicht uns soeben die Information, dass die Weißrussen statt auf Vera Lapko (ihre Spezialistin) doch lieber auf Aryna Sabalenka (Doppelbilanz 0:2) setzen werden - die ja bis vor 15 Minuten noch Einzel gespielt hat.
Lapko/Marozava
 
Etwas weniger Informationen gibt es hingegen zum weißrussischen Duo. Denn während Vera Lapko, die vorhin ja noch im Einzel im Einsatz war, immerhin schon fünf Fed-Cup-Doppel gespielt hat (4:1 Siege), ist ihre Partnerin Lidziya Marozava ein unbeschriebenes Blatt - ihre einzigen Einsätze in diesem Wettbewerb hatte die Nummer 487 der Weltrangliste im Jahr 2013 (1:1).
Halbes Teammitglied
 
Denn dabei sein ist eben nicht alles, wie Friedsam vor zwei Jahren erfahren musste: Als Trainingspartnerin war sie in Leipzig gegen die Schweiz zwar Teil des Teams, aber eben nicht am Spielgeschehen beteiligt - also quasi nur halb dabei.
Friedsam
 
Was in sofern ganz praktisch ist, als dass Grönefelds Partnerin (und Namensvetterin) in ihrer gesamten Karriere erst knapp 100 Doppelmatches bestritten hat - und hier beim Fed Cup auch zum ersten Mal (so richtig) in der DTB-Mannschaft dabei ist. Hochmotiviert ist Anna-Lena Friedsam allerdings, wie die 24-Jährige zu Wochenbeginn zugab: .''Für Deutschland zu spielen ist doch schon etwas ganz Besonderes. Ich freue mich total darauf und hoffe, meinen Teil zum Halbfinale beitragen zu können.''
Grönefeld
 
Gut also, dass das deutsche Team eine ausgewiesene Spezialistin mit nach Minsk gebracht hat. Denn Anna-Lena Grönefeld hat nicht nur 16 Turniersiege im Doppel auf dem Konto (und weitere 18 Endspielteilnahmen), sondern hat im Mixed auch schon zwei Grand Slams gewonnen (Wimbledon '09, Paris '14) und ist seit 2004 (!) ein fester Bestandteil des Fed-Cup-Teams - Erfahrung ist also in Massen vorhanden.
Doppel
 
Und Doppel ist natürlich etwas ganz spezielles. Denn zum einen haben drei von den vier gleich auflaufenden Damen kein Einzel gespielt - und zum anderen ist es aufgrund des größeren Feldes auch taktisch ein ganz anderes Spiel als das Einzel.
Modus
 
Nach vier gespielten Einzeln steht es zwischen den Gastgebern und dem DTB-Team 2:2 - was bedeutet, dass das abschließende Doppel hier gleich eine Entscheidung über den Einzug in das Halbfinale bringen muss.
Fed Cup
 
Herzlich willkommen zum Erstrundenduell im Fed Cup zwischen Weißrussland und Deutschland. Im Doppel treffen Vera Lapko und Lidziya Marozava auf Anna-Lena Friedsam und Anna-Lena Grönefeld.
Weltrangliste