Tennis

Monte Carlo Masters Saison 2019

Monte Carlo Masters - Finale

Monte Carlo, Monaco14.04.2019 - 21.04.2019
D. Lajovic
Match beendet
 
F. Fognini
D. Lajovic
F. Fognini
 
 
1. Satz
2. Satz
3
4
6
6
Court Rainier III | Finale
Spielzeit: 01:40 h
Letzte Aktualisierung: 00:17:11
Lajovic
Fognini
Ende
 
Das war Monte Carlo, das nächste 1000er-ATP-Turnier folgt Anfang Mai in Madrid. Aber auch Roland Garros ist schon am Horizont zu erkennen, die Sandplatzsaison nimmt Fahrt auf! Ihnen noch ein schönes Osterwochenende und bis bald.
Fazit
 
Der bessere Spieler hat gewonnen, erstes Masters für Fabio Fognini, viele werden bei dem 31-Jährigen auch nicht dazukommen. Nur eine Verletzung hätte ihn heute wohl stoppen können, allerdings fehlte hierzu bei einem zu langen Schritt in Satz 2 nicht viel. In der Weltrangliste werden beide natürlich einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.
3:6, 4:6
Einen Matchball kann der Serbe abwehren, aber er glaubt nicht mehr dran. Passenderweise endet das Spiel mit seinem nächsten und letzten unerzwungenen Fehler.
3:6, 4:5
 
Die Gegenwehr scheint gebrochen, Lajovic verschlägt jetzt alles, so auch diesen Return. Drei Matchbälle!
3:6, 4:5
 
Läuft hier wirklich alles genau wie in Satz 1. Auch in diesem Aufschlagspiel zum Satz- bzw. Turniergewinn? Der erste Punkt geht schon mal an Fognini.
3:6, 4:5
 
Diesmal nicht, der Return bleibt im Netz hängen. Lajovic bringt das Aufschlagspiel mit reichlich Bauchschmerzen durch, Entscheidung vertagt.
3:6, 3:5
 
Muss dann aber nach einem missglückten Stopp doch noch über Einstand gehen. Und diese Verlängerungen brachten fast immer das bessere Ende für den Italiener.
3:6, 3:5
 
Abschreiben werden wir den Außenseiter aber keinesfalls zu früh. Mit dem ersten Ass des Matches dreht er ein 0:15 zum 30:15.
3:6, 3:5
 
Locker weggeschmettert, Fognini braucht nur mehr ein Spiel.
3:6, 3:4
 
Rückhand ins Netz, drei Spielbälle.
3:6, 3:4
 
Das ist erst einmal weit weg, 30:0 Fognini.
3:6, 2:4
 
Relativ mühelos verkürzt Lajovic auf 3:4, aber er braucht dringendst das Rebreak.
3:6, 2:4
 
Das Hawkeye bestätigt den Call des Schiedsrichters, der Ball von Fognini war zu lang. 30:15.
3:6, 2:4
 
Returnfehler hinterher, der lädierte Fognini bestätigt das Break. Und hat jetzt natürlich größtes Interesse an einem schnellen Ende.
3:6, 2:3
 
Schmetterball ins Netz, den muss Lajovic natürlich machen.
3:6, 2:3
 
Per Überkopfball holt sich Lajovic aber Optionen bei 30 beide.
3:6, 2:3
 
Weiter geht es. Und es geht wohl wirklich, denn obwohl der erste Ballwechsel etwas länger dauert, schnappt sich Fognini den Punkt.
3:6, 2:3
 
Kommando zurück, aber der Oberschenkel wird jetzt mit Tape verarztet.
3:6, 2:3
Fabio Fognini muss die medizinische Auszeit nehmen. Obwohl er sich an den Oberschenkel gegriffen hat, wird das Fußgelenk bandagiert.
3:6, 2:2
 
Fognini zwickt es am rechten Oberschenkel. Aber das Break holt er trotzdem. Zwar ist das Feld komplett offen, Lajovic schlägt den kinderleichten Passierball aber ins Seitenaus. Ein 2:1 in ein 2:3 verwandeln, das ist offensichtlich heute sein bester Trick. Aber keiner, der ihm den ersten Turniersieg der Karriere bescheren wird.
3:6, 2:2
 
Und da ist der Breakball. Lajovic hat alle Optionen aus dem Halbfeld, schlägt aber ins Netz.
3:6, 2:2
 
Lajovic mit zwei unerkärlichen Fehlern, somit 15:30. Hochinteressanter Moment.
3:6, 2:2
 
Ist Spiel 4 wieder der Gamechanger? Fognini gleicht auch diesmal trotz brenzliger Situationen zum 2:2 aus.
3:6, 2:1
 
Breakball, aber abgewehrt. Harmloser Zweiter, aber ein total missglückter Return vom Serben.
3:6, 2:1
 
Und es geht mal wieder über Einstand.
3:6, 2:1
 
Hui, butterweicher Stopp von Lajovic aus vollem Lauf zum 30 beide. Jetzt wackelt der Italiener aber wirklich.
3:6, 2:1
 
Den zweiten kann er mit einem Aufschlag mit ganz viel Effet nach außen nutzen. Er führt also doch nach drei Spielen, das kennen wir aus Satz 1.
3:6, 1:1
 
Return ins Netz, Lajovic hat zwei Spielbälle zum 2:1.
3:6, 1:1
 
Fognini ist beeindruckt und patzt prompt. Nun also das sofortige Rebreak für den Serben, das ist ein kräftiges Lebenszeichen.
3:6, 0:1
 
Knalliger Return hinterher, der Breakball kommt jetzt aber durchaus aus dem Nichts.
3:6, 0:1
 
Aber dann auch mal wieder ein sensationeller Passierball vom Serben, den Punkt glaubte Fognini schon sicher zu haben.
3:6, 0:1
 
Lajovic lässt nach einem Querschläger das Racket fallen, vieles spricht bei 30:15 für die Breakbestätigung.
3:6, 0:1
 
Und da ist das Break auch schon. Fognini diktiert vom Return weg, bleibt dann aber geduldig. Bis er sicher mit der Vorhand punkten kann, das sieht schon sehr souverän aus.
3:6, 0:0
 
Fast ein Ass, aber nur fast.
3:6, 0:0
 
Auch Fognini macht nicht alles richtig, aber da ist der angesprochene frühe Breakball auch schon.
3:6, 0:0
 
Bloß nicht mit einem Break anfangen, aber diese Gefahr besteht nach einem einfachen Fehler zum 15:30 durchaus.
3:6, 0:0
 
Der etwas bessere Spieler hat den Satz gewonnen. Schlüsselszene war aber ganz klar als Lajovic bei 2:1 zu seinen Gunsten erst einen Breakball sensationell abwehren konnte, dann aber den Spielball kläglich vergab und so das sofortige Rebreak kassierte.
3:6
Technisch ganz anspruchsvolle Rückhand von Fognini genau auf die Seitenauslinie, Satzgewinn mit Stil!
3:5
 
Und da ist dann doch der erste Satzball.
3:5
 
Der ist aber gut, nur ein Notreturn. Und die folgende Vorhand verwertet Fognini mühelos.
3:5
 
Zweiter Aufschlag.
3:5
 
Es wird tatsächlich der Breakball! Dank eines mächtigen und recht ansatzlos cross geschlagenen Vorhandwinners.
3:5
 
Den Serben darf man nicht abschreiben! 30 beide und die sehr spannende Frage, Satzball oder Breakball?
3:5
 
Die Rückhand darf nicht ins Aus gehen, 30:0 statt 15 beide, jetzt hat Lajovic ganz schlechte Karten.
3:5
 
Unerzwungener Fehler, Fognini ist gedanklich schon bei seinem nun folgenden Aufschlagspiel.
2:5
 
Und in der Folge auch zwei Spielbälle. Der Passierball mit der Rückhand ist endlich mal hochpräzise.
2:5
 
Der Serbe schlägt somit gegen den Satzverlust auf. Immerhin, den ersten Punkt holt er sich mit dem zweiten Aufschlag.
2:5
 
Hilft nicht, Returnfehler, unambitionierter Netzangriff, Lajovic liegt 2:5 hinten.
2:4
 
Da kann man dann auch einen Doppelfehler einstreuen, oder? Mal sehen, Lajovic wehrt sich und erkämpft Deuce.
2:4
 
Nicht geht mehr für Lajovic, wenn er nicht selbst verschlägt, dann haut ihm Fognini die Winner um die Ohren. So wie diesen zum 40:0.
2:4
 
Wieder schwacher Aufschlag, Fognini ist sofort zur Stelle und holt sich das zweite Break in Folge. Das Pendel schlägt jetzt sehr eindeutig in Richtung Italien.
2:3
 
Aber der braucht jetzt auch Hilfe, denn seine Aufschläge sind keine Hilfe. Fognini übernimmt sofort das Kommando und bereit den Winner zum 30:40 optimal vor.
2:3
 
Zwei Returnfehler von Fogini sind jetzt Gold wert für seinen wackelnden Gegner.
2:3
 
Ganz wichtiger Spiel jetzt für den Serben, aber wieder scheitert er mit aufgelegten Passierbällen gegen Fognini am Netz. Und im dritten Anlauf setzt dieser den Stopp zum 0:15 erfolgreich.
2:3
 
Einer reicht, aus 1:2 macht Fogini das 3:2 zu seinen Gunsten.
2:2
 
Schwacher Netzangriff von Fognini, aber sein Gegner rutscht weg und der Passierballversuch fliegt meilenweit ins Aus. 40:15, zwei Spielbälle.
2:2
 
Lajovic, wieder hilflos im Halbfeld, diesmal tütet sein Gegner aber den Punkt konzentriert ein. 2:2, alles wieder offen.
2:1
 
Eigentlich kann nach so einem Ball nur einer dieses Spiel gewinnen, Aufschläger Lajovic. Der verschenkt aber per Doppelfehler einen weiteren Breakball.
2:1
 
Was für ein komplett irres Ding! Fognini muss das Break nur mehr heimschmettern, zu lax, Lajovic schafft einen kuriosen Abwehrschlag. Dann der Cross, eigentlich unerreichbar, aber der Serbe hetzt unglaublich flink ans Netz und spielt einen unspielbaren Gegencross. Unspielbar, das meine ich so!
2:1
 
Zweiter Aufschlag.
2:1
 
Aber dann zwei Fehler, eine Vorhand völlig grundlos ins Netz bringt den ersten Breakball dieser Partie.
2:1
 
Lajovic spielt mir ein wenig zu geduldig, er lässt Winnerchancen zugunsten von Sicherheitsschlägen oft aus. Aber bisher macht er dann auch die Punkte, so wie diesen zum 30:15.
2:1
 
Toller Winner die Linie entlang zum 0:15.
2:1
 
Aus, Break, 2:1 für Lajovic.
1:1
 
Breakball und beim folgenden Aufschlag kontrolliert der Schiedsrichter den Abdruck.
1:1
 
30 beide, Spielball oder Breakball?
1:1
 
Pech für Fognini mit der Netzkante, das ist der erste Punkt für seinen Gegner als Rückschläger. 15:15.
1:1
 
Im zweiten Anlauf klappt es, gegen diese druckvolle Vorhand findet auch der Italiener keine Mittel mehr.
0:1
 
Richtig gutes Tennis, Fognini bringt unglaubliche Bälle zurück ins Feld. Hat jetzt aber trotzdem zwei Spielbälle gegen sich.
0:1
 
Eine Rückhand von Fognini landet knapp im Seitenaus, Lajovic schreibt erstmals in diesem Match an.
0:1
 
Lajovic ist keines dieser serbokroatischen Aufschlagmonster, sein erster Netzangriff ist eher ungewollt. Und prompt wird er locker passiert.
0:1
 
Rückhand ins Aus, Aufschlagspiel zu Null. Einfach zu breaken wird Fognini heute wohl nicht sein.
0:0
 
Ganz starker Beginn des Italieners, der nächste Angriffsball bringt drei Spielbälle.
0:0
 
Und los geht es auch schon mit Aufschlag Fognini. Gleich eine längere Rallye, der Aufschläger dominiert durchgehend und holt den Punkt per Vorhandwinner.
Warm-up
 
Die Hymen sind verklungen, das Einschlagen läuft.
Vorprogramm
 
Noch läuft das Showprogramm auf dem gut gefüllten Court Rainier III. Fognini hat da sicherlich ganz kurzfristig ein paar Landsleute für den Osterausflug gen Westen motivieren können. Und jetzt betreten die Spieler auch den Platz, der Countdown läuft.
H2H
 
Lajovic ist 28, Fognini 31, natürlich sind beide schon ewig auf der Tour. Dennoch haben sie noch nie gegeneinander gespielt. Aber vergangene Ergebnisse wären ohnehin nur Schall und Rauch, beide sind exakt jetzt in der Form ihres Lebens. Fognini hatte zwar in 2011 mal einen sehr lichten Moment und erreichte das Viertelfinale von Roland Garros, dort konnte er aber verletzungsbedingt nicht mehr gegen Djokovic antreten.
Fognini in Monaco
 
Fabio Fognini hatte als Nummer 13 definitiv keinen leichteren Weg in dieses Finale. Er fiel zuvor eigentlich vor allem als Spezialist für das 250er-Turnier in Hamburg auf, dieses konnte er 2013 gewinnen, zwei Jahre später verlor er das Endspiel gegen Nadal. Hierfür gelang ihm gestern im Halbfinale eine sehr späte Revanche, mit 6:4 und 6:2 wurde der stolze Spanier selten vom Sandplatz geschossen, es drohte in Satz 2 sogar der Donut. Zuvor besiegte der Italiener die Herren Zverev und Coric, dies durchaus souverän, auch wenn er gegen den Deutschen einmal ins Tie-Break musste und gegen den Kroaten einen Satz abgab.
Lajovic in Monaco
 
Der ungesetzte Serbe ist freilich die noch größere Überraschung der beiden. Im zarten Alter von 28 erreicht er endlich sein erstes ATP-Finale, das auch noch bei einem Masters! Dafür räumte er die Herren Goffin, Thiem und Medvedev ohne Satzverlust aus dem Weg, das sichert ihm schon mal knapp 500.000 Euros sowie 600 Punkte für die Rangliste, Zahlen, die für ihn völlig ungewohnt sind. Ein mögliches Halbfinalduell mit Djokovic ersparte ihm Medvedev, das kam natürlich nicht ungelegen.
Monaco 2019
 
Klar, wir haben uns ein Halbfinale mit Djokovic, Nadal, Thiem und Zverev erträumt, was auch für das heutige Finale zwangsläufig einen echten Kracher produziert hätte. Stattdessen heißt es nun Fabio Fognini gegen Dusan Lajovic, eine Partie, die ihre Strahlkraft sicherlich erst auf den zweiten Blick entfalten kann.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen zum Finale des Masters-Turniers von Monte Carlo zwischen Dusan Lajovic und Fabio Fognini.
Weltrangliste
Spielerprofile
D. Lajovic
Ranking:
35
Geburtsd.:
30.06.1990
Größe:
1.83
Gewicht:
83
Bilanz:
19-21
Preisgeld:
USD 4.102.039
F. Fognini
Ranking:
11
Geburtsd.:
24.05.1987
Größe:
1.78
Gewicht:
79
Bilanz:
23-18
Preisgeld:
USD 13.718.839