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Tennis

Saison 2019

- 3. Runde

, -
D. Thiem
[4]
Match beendet
P. Cuevas
D. Thiem
P. Cuevas
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
4. Satz
6
4
6
7
3
6
2
5
Court Suzanne-Lenglen | 3. Runde
Spielzeit: 02:45 h
Letzte Aktualisierung: 20:13:21
Thiem
Cuevas
Verabschiedung
 
Mit diesen Eindrücken darf ich mich von Ihnen verabschieden, nicht aber ohne Sie auf das nächste Match hinzuweisen. Denn hier auf dem Court Suzanne-Lenglen geht es direkt weiter, die letzte verbliebene Hoffnung aus dem deutschen Damenlager will den männlichen Kollegen Sascha Zverev und Jan-Lennard Struff ins Achtelfinale folgen. Oder in anderen Worten: Andrea Petkovic trifft auf Ashleigh Barty (AUS). Viel Spaß damit und bis zum nächsten Mal!
Interview
 
Im On-Court-Interview nach dem Match verzückt Thiem - mit etwas Hilfe der Interviewerin - das Publikum mit seinen Französisch-Kenntnissen, das kommt natürlich sehr gut an. Thiem ist ohnehin sehr beliebt und gefragt in Paris, ich muss jedoch zu meiner Schande gestehen, dass ich nie Französisch gelernt habe und Ihnen deshalb keine Übersetzung liefern kann. Aber den Gesten nach hat er sich vor allem beim Publikum für den Support bedankt, das sichert auch die meisten Sympathiepunkte, logisch!
Ausblick
 
Im Achtelfinale wartet der Franzose Gael Monfils auf Dominic Thiem. Der Lokalmatador, der seinen Landsmann Hoang im Eiltempo vom Platz geschossen hatte (6:3, 6:2, 6:3), wird die nächste große Herausforderung für den Österreicher, auf dem Weg in sein viertes French-Open-Halbfinale in Folge - oder vielleicht sogar noch weiter?
Fazit
 
Lautstark hallen noch einmal die "Pablo, Pablo" Sprechchöre von den Rängen, als Pablo Cuevas mit Applaus aus dem Turnier verabschiedet wird. Dann übernehmen die österreichischen Fans und bejubeln den 125. ATP-Sieg auf Sand von Domi Thiem! Der Österreicher war der Spieler mit den wenigeren vermeidbaren Fehlern, in einem ansonsten über weite Strecken ausgeglichenen, hochklassigen Match - und steht deshalb verdient in der nächsten Runde.
6:3, 4:6, 6:2, 7:5
IN STYLE! Mit einem krachenden Service eröffnet Thiem den letzten Ballwechsel, nagelt mit der wuchtigen Vorhand inside-in Cuevas weit hinten in der Ecke fest, um dann mit einem sagenhaften Überkopfvolley das Ticket in die Runde der letzten 32 zu lösen. Ganz stark!
6:3, 4:6, 6:2, 6:5
 
Gut, wenn man in solch einem wichtigen Moment ein Ass im Ärmel hat. Matchball!
6:3, 4:6, 6:2, 6:5
 
Nanu? Die Vorhand gerät dem Österreicher zu lang, er muss nach seinem 15. vermeidbaren Fehler in Satz 4 über 30:30 gehen.
6:3, 4:6, 6:2, 6:5
 
Herrje, ärgerlicher Rahmentreffer mit der Rückhand, jetzt flucht Thiem.
6:3, 4:6, 6:2, 6:5
 
Schwacher Stopp, aber MEGA Passierschlag, tief aus der Hocke mit der Rückhand. Traumhaft, nur noch zwei Punkte bis zum Achtelfinale!
6:3, 4:6, 6:2, 6:5
 
Dominic Thiem kann es nun ausservieren. Der 25-Jährige beginnt mit dem ersten Punkt.
6:3, 4:6, 6:2, 6:5
 
Die Nummer 4 der Welt packt gleich beim ersten "Mini-Matchball" zu! Er attackiert den zweiten Aufschlag von Cuevas, spielt diesen weit zurück an die Grundlinie. Der Uruguayer verliert etwas die Balance und hängt die Vorhand ins Netz. Die Vorentscheidung?
6:3, 4:6, 6:2, 5:5
 
Thiem ist wieder da! Sieben der jüngsten acht Punkte gehen an den Lichtenwörther, der in dieser entscheidenden Phase zwei Breakbälle hat!
6:3, 4:6, 6:2, 5:5
 
Das wirkte fast ein wenig, als würde Cuevas das durchlaufen lassen, der 33-Jährige attackiert den zweiten Aufschlag des Österreichers gar nicht richtig und retourniert ins Netz. 5:5, Crunchtime!
6:3, 4:6, 6:2, 4:5
 
Den siebten gibt es durch den Rückhandfehler seines Gegenübers, es liegen wieder drei Spielbälle auf dem Silbertablett.
6:3, 4:6, 6:2, 4:5
 
Auch Thiems Aufschlag sitzt wieder, sechs Punkte in Serie hat er bei eigenem Service mittlerweile verbucht.
6:3, 4:6, 6:2, 4:5
 
Cuevas hat sein Service aber weiterhin voll im Griff und legt schnell das 5:4 vor. Thiem serviert gegen Satzverlust - das misslang in Satz 2.
6:3, 4:6, 6:2, 4:4
 
Jawoll! Thiem zieht die Vorhand inside-in die Linie runter voll durch und holt den Punkt.
6:3, 4:6, 6:2, 4:4
 
Aber er hat gar keine Zeit, sich lange damit aufzuhalten, denn bei 0:30 muss er gleich wieder hart arbeiten, um in das Aufschlagspiel seines Gegners zu kommen.
6:3, 4:6, 6:2, 4:4
 
Hat geholfen! Mit einem bärenstarken Servicewinner durch die Mitte holt sich Domi Thiem das Spiel zu Null. Warum nicht vorher so? Wird er sich selbst fragen.
6:3, 4:6, 6:2, 3:4
 
Wie schnell findet Thiem nach dem Break eben wieder zur Sicherheit bei eigenem Aufschlag? Ein 30:0 könnte helfen.
6:3, 4:6, 6:2, 3:4
 
Dann macht der gebürtige Argentinier lieber schnell den Deckel drauf, holt sich das dritte Spiel in Folge und liegt damit erstmals in Satz 4 vorne. 3:4!
6:3, 4:6, 6:2, 3:3
 
IRRE! Es wird wieder richtig gezaubert! Eine tolle Rückhand-Slice-Rally zieht Cuevas mit dem Topspin plötzlich an, Thiem muss sich richtig strecken für den Notreturn - und schreibt den Punkt dann schon ab. Doch der Ballwechsel bleibt offen, weil der Mondball perfekt hinterm Netz runterfällt. Doch weil der Österreicher schon aufgesteckt hat, kann Cuevas locker für zwei Spielbälle punkten.
6:3, 4:6, 6:2, 3:3
 
Und sie bekommen mehr - fürs Erste zumindest! Denn mit einem Monster-Return rückt Cuevas alles wieder in die Reihe, holt sich das Re-Break und den Ausgleich zum 3:3.
6:3, 4:6, 6:2, 3:2
 
Aber der Uruguayer beißt, kratzt und wehrt sich gegen das vorzeitige Ende in Kürze! Der 33-Jährige wehrt erst einen weiteren Spielball ab und holt sich dann die nächste Break-Chance. Und von den Rängen hallen die "Pablo-Pablo"-Anfeuerungsrufe, die Zuschauer wollen mehr von diesem Match!
6:3, 4:6, 6:2, 3:2
 
Den Breakball wehrt Thiem aber mit seiner Lieblingskombo ab: Service mit Kick nach außen, Vorhandwinner ins freie Feld. Klingt so leicht, ist so schwer - und sieht so traumhaft herrlich bei ihm aus!
6:3, 4:6, 6:2, 3:2
 
Ja aber HALLO!! Was für ein gigantischer Rückhandwinner von Cuevas, traumhaft eingesprungen und die Linie runter voll durchgezogen. Tosender Applaus, aber völlig zu Recht!
6:3, 4:6, 6:2, 3:2
 
Kommt noch einmal Würze rein? Thiem vergibt den ersten Spielball und muss über Einstand gehen.
6:3, 4:6, 6:2, 3:2
 
Thiem ist heute auch am Netz sehr sicher, macht im 14. Anlauf den zehnten Punkt dort.
6:3, 4:6, 6:2, 3:2
 
Den ersten semmelt er noch ins Netz, dann aber sitzt die Vorhand, nachdem er sich das Feld gut mit dem ersten Aufschlag geöffnet hatte. Er bleibt dran - und damit theoretisch am Leben!
6:3, 4:6, 6:2, 3:1
 
Cuevas wird sich vermutlich auch in den Allerwertesten beißen, dass ihm das Satzeröffnen heute so schwer gefallen ist. Denn jetzt sieht das bei eigenem Service wieder sehr sicher aus, schnell hat er zwei Spielbälle.
6:3, 4:6, 6:2, 3:1
 
Der 25-Jährige lässt sich davon aber nicht beirren und fährt die nächsten Punkte wieder locker lässig ein. Nach wie vor liegt er Break vor und damit klar auf der Siegerstraße!
6:3, 4:6, 6:2, 2:1
 
Oho, eine Einladung von Domi! Der Stopp ist nicht gut, Cuevas Antwort schon. Und die zwingt den Lichtenwörther in den Fehler.
6:3, 4:6, 6:2, 2:1
 
Mit tollem Serve and Volley nutzt er direkt den ersten und verkürzt auf 1:2.
6:3, 4:6, 6:2, 2:0
 
Ein zu langer Rückhandreturn von Thiem bringt Cuevas dann wieder back on track und weil der nächste Angriffsball mit der Vorhand inside-in ebenfalls hinter der Grundlinie landet, hat nun der 33-Jährige drei Spielbälle bereit liegen.
6:3, 4:6, 6:2, 2:0
 
Mein Spanisch (oder Portugiesisch?) war nie gut - aber dass Cuevas gerade heftig geflucht hat, habe sogar ich verstanden. Trotzdem macht der Uruguayer den Punkt.
6:3, 4:6, 6:2, 2:0
 
Ohne Punktverlust macht er mit einem wuchtigen Servicewinner den Sack zu und bestätigt mit dem 2:0 das Break.
6:3, 4:6, 6:2, 1:0
 
Thiem bleibt mit beiden Füßen auf dem Gaspedal und zieht jetzt voll durch. Schnell hat er wieder drei Spielbälle organisiert.
6:3, 4:6, 6:2, 1:0
 
Er erwischt sogar wie schon in Satz 3 den totalen Fehlstart und gibt direkt seinen Service ab.
4. Satz
 
Cuevas eröffnet zum dritten Mal am heutigen Abend einen Satz - und erwischt erneut einen Fehlstart.
Zwischenfazit
 
Ende des zweiten Satzes hatte Thiem zu viele leichte Fehler angeboten und den Durchgang abgeschenkt, nun ist wieder der Österreicher aus dem ersten Satz auf dem Court - und der spielt sehr konzentriert, variabel und souverän. Zwei frühe Breaks lenken die Bahnen schnell auf Satzgewinn und bringen ihn ein ordentliches Stück näher ans Achtelfinale. Ein Schritt zu gehen bleibt aber noch!
6:3, 4:6, 6:2
Über den zweiten Aufschlag regelt Dominic Thiem den Satzgewinn im dritten Durchgang - in unter 30 Minuten!
6:3, 4:6, 5:2
 
Sonst könnte er hier vielleicht Kräfte sparen und in zwei Stunden durchmarschieren, denn nach einem wilden Rückhandfehler seines Gegenübers fehlen nur noch zwei Punkte zum nächsten Satzgewinn.
6:3, 4:6, 5:2
 
Cuevas hat, um mal etwas auf die Zahlen zu blicken, bei den Winnern leicht die Nase vorne (22:20), diese sind im Vergleich zu den vermeidbaren Fehlern aber noch sehr ausgeglichen. Bei den unforced errors hat Cuevas aber mit 32:20 doch ein klares Defizit auf seiner Seite - ärgerlich natürlich für Thiem, dass er ausgerechnet zum Ende des zweiten Satzes selbst zu fehlerbehaftet spielte.
6:3, 4:6, 5:2
 
Sehr athletisch retourniert Thiem mit der Rückhand, sieht dabei aber schon etwas verdreht aus. Und den Knoten bekommt er nicht rechtzeitig gelöst, Cuevas schickt den Rückhandwinner cross gegen die Laufrichtung ins Feld.
6:3, 4:6, 5:1
 
Der Uruguayer kämpft mit den Nerven! Ein zweiter Doppelfehler bringt ihn zurück auf Einstand.
6:3, 4:6, 5:1
 
Nun serviert also Cuevas gegen Satzverlust. Im ersten Satz gelang ihm das noch, nun muss er nach seinem dritten Doppelfehler über 30:30 gehen.
6:3, 4:6, 5:1
 
Gut gefangen! Mit seinem starken Aufschlag macht Thiem die nächsten beiden Punkte wieder sehr sicher und legt zum 5:1 vor. Der dritte Satz ist ihm nicht mehr zu nehmen, oder?
6:3, 4:6, 4:1
 
Trotzdem muss der Österreicher nun um sein Service kämpfen, es geht über 30:30.
6:3, 4:6, 4:1
 
Kam der erste Aufschlag bei Thiem, hat er in Satz 3 bislang jeden Punkt gemacht! Auch diesen mit einem sehenswerten Rückhandwinner cross.
6:3, 4:6, 4:1
 
Dieser dritte Satz könnte eine ganz schnelle Angelegenheit werden, nach 15 Minuten stellt Thiem bereits auf 4:1 und beweist damit einmal mehr: Satzverlust macht ihm gar nichts! Das werden sicher auch große Namen wie Djokovic oder Nadal zur Kenntnis nehmen.
6:3, 4:6, 3:1
 
Geht Cuevas etwa schon die Puste aus? Thiem ist bissig, aggressiv und erzwingt drei Fehler auf der Gegenseite - drei Chancen auf das Doppelbreak!
6:3, 4:6, 3:1
 
Die Sicherheit hätte Thiem zuvor mal in seinem Aufschlagspiel gebraucht, nur einen Punkt gibt er ab.
6:3, 4:6, 2:1
 
Schöner, tiefer Angriffsball von Thiem, Cuevas kann den Return mit der Rückhand nur noch ins Netz drücken.
6:3, 4:6, 2:1
 
Dieses Mal bewahrt Cuevas aber die Nerven und holt sich sein erstes Spiel in Satz 3.
6:3, 4:6, 2:0
 
Und Thiem bleibt dran, zwingt den gebürtigen Argentinier wieder zum 30:30.
6:3, 4:6, 2:0
 
Blitzschnell bestätigt Thiem sein Break und legt das 2:0 nach. Dritte Sätze kann er ja.
6:3, 4:6, 1:0
 
Gelungener Start für Domi Thiem im dritten Satz! Der Lichtenwörther erzwingt den Fehler auf der Gegenseite und nimmt dem 33-Jährigen direkt den Aufschlag ab.
6:3, 4:6, 0:0
 
Den Thiem aber abwehrt und zur Belohnung gibt es nun doch den Breakball. Cuevas umläuft die Rückhand, trifft aber nur ins Netz.
6:3, 4:6, 0:0
 
Eieiei, Rückhand cross nicht durchgezogen, das ist nie gut. Der Ball landet im Netz, Spielball Cuevas.
6:3, 4:6, 0:0
 
Geht gleich zu Beginn was für Domi Thiem? Der Uruguayer muss über 30:30 kommen.
3. Satz
 
Wie schon in Satz 2 eröffnet wieder Cuevas, dieses Mal nach dem eigenen Satzausgleich.
Zwischenfazit
 
Es ist ein enorm ausgeglichenes, munteres Spiel mit tollen Punkten auf beiden Seiten - aber auch mit ein paar zu vielen leichten Fehlern. Diese schlichen sich nun im entscheidenden Moment vor allem bei Thiem ein, der deshalb den zweiten Satz abgeben muss. Das hat ihn allerdings bislang in diesem Turnier nicht gestört, schließlich ist ihm das auch bei seinen Siegen in Runde 1 und 2 passiert.
6:3, 4:6
Wahnsinn! Thiem und die zweiten Sätze hier in Paris! Der Stopp ist eigentlich wirklich nicht schlecht, Cuevas kratzt ihn gerade so zurück - und der Österreicher spielt den Passierschlag mit der Rückhand ins Netz.
6:3, 4:5
 
So kommt es nicht überraschend, dass Cuevas tatsächlich Satzball hat.
6:3, 4:5
 
Auweia, gleich noch ein vermeidbarer Fehler - 15:30!
6:3, 4:5
 
Ohje, und dann ein simpler wie teurer Doppelfehler. Die zwei Seiten des Domi Thiems...
6:3, 4:5
 
Hatte ich - aber Thiem arbeitet natürlich gegen diesen Schönheitsfehler. Und wie! Service weit nach außen, Angriffsball mit der Vorhand die Linie runter ins freie Feld und dann on top der Rückhand-Dropshot. Ein ganz feiner Punkt!
6:3, 4:5
 
Heißt im Umkehrschluss: Thiem serviert nun gegen den Satzverlust. Zweite Sätze mag er in Roland Garros dieses Jahr nicht, hatte ich das erwähnt?
6:3, 4:5
 
Cuevas macht lieber trotzdem schnell den Sack zu und verwandelt gleich seinen ersten Spielball zum 5:4.
6:3, 4:4
 
Hut ab vor beiden! Cuevas holt Thiem mit einem Stopp nach vorne, der kontert mit dem Gegenstopp nach außen. Der Uruguayer will die Kugel um das Netz herum als Passierschlag reinschieben, aber artistisch holt Thiem aus der Drehung den Rückhandlob aus der Trickkiste - der ist allerdings zu lang. Schade eigentlich!
6:3, 4:4
 
Thiem ärgert sich lautstark, nach dem vermeidbaren Fehler bei 15:15 aber auch verständlich. Da war mehr drin!
6:3, 4:4
 
Dann erzwingt der Lichtenwörther aber schnell zwei Fehler beim gebürtigen Argentinier und bestätigt somit sein Break.
6:3, 3:4
 
Kann Thiem nun wieder so eine starke Serie starten? Schnell hat er ein 30:0, dann feuert er den Angriffsball mit der Rückhand aber zu lang.
6:3, 3:4
 
IRRE! Thiem bekommt noch eine dritte Chance und spielt allerbestes Defensiv-Tennis. Weit hinter der Grundlinie kratzt er alles mit der Rückhand aus der Ecke, verschafft sich mit einem cleveren Mondball die Zeit, um nach vorne zu gehen - und punktet dann mit einem Slice-Stopp zum Re-Break. Fantastisch!
6:3, 2:4
 
Thiem wehrt sich gegen den "Fluch des zweiten Satzes"! Ein kurzer Ball von Cuevas ins Halbfeld ist die ideale Einladung für den 25-Jährigen, der die Vorhand cross stark versenkt und einen zweiten Breakball bekommt.
6:3, 2:4
 
Wahnsinn! Was für ein Ballwechsel! Und dann packt Thiem ansatzlos den Rückhandstopp aus, den Cuevas aber sensationell noch erläuft. Und der Uruguayer pokert am Netz sogar richtig, lauert auf den Passierschlag cross. Der kommt aber mit zu viel Zug, der Halbvolley springt von Cuevas springt ins Netz und bringt Thiem die direkte Chance auf das Re-Break.
6:3, 2:4
 
Hoho! Thiem muss wieder über den Zweiten gehen, hat sich da offenbar was von seinem letzten Gegner Bublik abgeschaut und geht enorm ins Risiko. Das Serve and Volley durchschaut der erfahrene 33-Jährige aber sofort und erzwingt mit einem gigantischen Rückhandreturn den Fehler beim Österreicher. 2:4, Break zurück aus Thiems Sicht!
6:3, 2:3
 
Nun aber doch die erste Break-Chance im zweiten Satz - mit Schleifchen drum als Doppelfehler serviert.
6:3, 2:3
 
Super von Thiem, der auch in der Defensive cool bleibt und im zweiten Anlauf den Rückhand-Passierschlag an Cuevas vorbei in die Ecke bringt.
6:3, 2:3
 
Der erste Aufschlag kommt gerade nicht zuverlässig genug beim 25-Jährigen, Cuevas bringt den Ball gut zurück gegen den zweiten Service und Thiem ordentlich ins Rudern. Am Ende macht Cuevas mit einem starken Vorhandwinner über Kopf den tollen Punkt.
6:3, 2:3
 
Thiem muss da nun natürlich dran bleiben, der Österreicher muss allerdings über 15:15 gehen.
6:3, 2:3
 
Aber es bleibt ein Satz ohne Break-Chancen bislang, ein Returnfehler von Thiem besiegelt das 3:2 für Cuevas.
6:3, 2:2
 
Kaum gelobt, verzockt er sich wieder und schiebt auch die Rückhand cross in den Korridor - 30:30.
6:3, 2:2
 
Cuevas feuert wieder mit mehr Kontrolle und Präzision, sein erstes Ass ist die Folge. 30:0!
6:3, 2:2
 
So wird es natürlich dann nichts mit dem ersten Break in Satz 2, bislang ist alles in der Reihe.
6:3, 1:2
 
Da hat Thiem Glück! Cuevas kommt gut in die Rally, arbeitet sauber an der Grundlinie und drängt den Österreicher immer weiter nach außen - aber dann verfehlt er das freie Feld, schlägt die Vorhand longline hinter die Grundlinie. Ärgerlich!
6:3, 1:2
 
Lösungen gegen Thiems Aufschlagspiel jedenfalls sind natürlich auch nicht ins weiße Shirt eingenäht, der Österreicher hat zwei Servicewinner im Ärmel. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch vermeidbarer Fehler der Nummer 4 der Welt.
6:3, 1:2
 
Und weil das so schnell und wenig spektakulär verläuft, gibt es für Sie den Bonus-Service-Hinweis: Der Uruguayer hat sein Outfit zum zweiten Satz gewechselt, spielt nun komplett in Weiß statt wie zuvor in Schwarz. Ob es hilft?
6:3, 1:1
 
Das scheint den Aufschlägern nun sehr flüssig von der Hand zu gehen, denn auch Cuevas hat schnell wieder ein solides 40:0 und damit drei Spielbälle bereitliegen.
6:3, 1:1
 
Die perfekte Antwort! Ohne Punktverlust bringt der 25-Jährige seinen Service durch und stellt auf 1:1.
6:3, 0:1
 
Spitze! Mit einem Rückhandstopp beweist der Österreicher sensationellen Touch und holt sich drei Spielbälle.
6:3, 0:1
 
Kann Thiem auch souverän? 30:0!
6:3, 0:1
 
Fast schon souverän holt sich Cuevas im Eiltempo das erste Spiel.
2. Satz
 
Cuevas eröffnet die Disziplin, die Thiem scheinbar gar nicht liegt: Satz 2! Den hat der Österreicher in Paris dieses Jahr bislang in beiden Runden zuvor abgegeben...
Zwischenfazit
 
Vor allem zu Beginn war dieses Match ein echter Leckerbissen, weil Cuevas mit irren Winnern zu verzücken wusste. Doch dann wurde der Uruguayer immer ungenauer, fast schon wild, machte viel zu viele Fehler gegen Domi Thiem, der selbst quasi gar keine vermeidbaren Fehler anbot und deshalb verdient den ersten Satz gewinnt. Zwischenzeitlich holte sich die Nummer 4 der Welt sogar fünf Spiele am Stück!
6:3
Dann aber doch! Thiem nimmt sich zusammen und macht den ersten Satz nach 38 Minuten zu.
5:3
 
Offenbar nicht, denn er vergibt auch den dritten Satzball bei eigenem Aufschlag!
5:3
 
Doppelfehler... Hat Thiem seine Nerven im Griff?
5:3
 
Zu passiv! Cuevas kann dieses Mal im Ballwechsel die Initiative ergreifen, Thiem spielt zu kurz zurück und wird dann vom Uruguayer ausgeschaut. Mit der Vorhand cross schlägt dieser zu.
5:3
 
Schon hat Thiem drei neue Satzbälle - dieses Mal bei eigenem Service!
5:3
 
Aber auch der Österreicher macht keine Gefangenen mehr! Erst ein Servicewinner, dann holt er den 33-Jährigen mit einem schönen Stopp von weit hinten ans Netz und passiert ihn mit der Vorhand die Linie runter.
5:3
 
Thiem muss es also selbst ausservieren, der Uruguayer findet seinen ersten Aufschlag wieder und lässt keine Punkte mehr liegen.
5:2
 
Cuevas wehrt ab, schnell hat Thiem aber einen zweiten Satzball - und auch den wehrt Cuevas mit einem bärenstarken Service ab.
5:2
 
Satzball! Thiem ist on fire, trifft den Return perfekt und bringt diesen exakt auf die Grundlinie vor Cuevas' Füße. Der Uruguayer wird zu kurz, Thiem zimmert die Vorhand inside-in perfekt ins Dreieck.
5:2
 
Reicht das etwa wieder nicht?! Einen schwachen Stoppball schnappt sich Thiem und bringt die Vorhand cross perfekt auf die Linie. 30 beide!
5:2
 
Verschenken will Cuevas nichts, schnell hat er wieder ein 30:0 zu Buche stehen - oder reicht das etwa wieder nicht?
5:2
 
Domi Thiem hat seinen Rhythmus gefunden und holt sich mit einem sagenhaften Dropshot das fünfte Spiel in Serie. Nun muss Cuevas gegen Satzverlust aufschlagen.
4:2
 
Klasse! Mit seinem Service öffnet sich Thiem die Vorhandseite und punktet inside-in sehenswert. Spielball!
4:2
 
Dann bietet Thiem mal einen der wenigen leichten Fehler an und muss über 30:30 gehen.
4:2
 
Hoho, aber der 33-Jährige ist halt immer noch für tolle Winner gut, so wie diese Rückhand die Linie runter!
4:2
 
Das ist beeindruckend, wie der Österreicher sich von dem Fehlstart überhaupt nicht hat irritieren lassen und nun mit seinem fehlerfreien Spiel von 0:2 auf 4:2 stellt. Er kann sich in dieser Phase aber auch darauf verlassen, dass Cuevas viel zu viele Geschenke verteilt. Der Uruguayer wirkt mit sich selbst beschäftigt!
3:2
 
Und so wird aus einem 30:0 plötzlich ein 30:40 und die nächste Break-Chance für die Nummer 4 der Welt!
3:2
 
Wieder so ein vermeidbarer Fehler von Cuevas, der unerklärlich scheint, wenn man die vielen tollen Winner dagegen hält. Die Vorhand longline verzieht er komplett in den Doppelkorridor, obwohl das Feld offen war.
3:2
 
Cuevas satter Service ist bereits Winner Nummer 8 (Thiem: 1), ein Returnfehler des Österreichers bringt ihm schnell das 30:0 und Sicherheit nach drei verlorenen Spielen in Serie.
3:2
 
Nummer 1 davon nutzt er mit einem weiteren starken ersten Aufschlag und legt damit erstmals vor in diesem Match. 3:2!
2:2
 
So kann sich der Österreicher locker mit einem Ass drei Spielbälle organisieren.
2:2
 
Bislang habe ich Cuevas vor allem für seine Winner (7:1!) gelobt, da muss natürlich auch mal die Kehrseite der Medaille betrachtet werden: Der Uruguayer hat bereits mehr als dreimal so viele unerzwungene Fehler gemacht wie Thiem (7:2).
2:2
 
Und er packt zu! Oder besser gesagt: Cuevas umläuft zwar die Rückhand, donnert die bisher so starke Vorhand allerdings inside-in ins Netz. Alles wieder in der Reihe!
1:2
 
Trotzdem bekommt der Lichtenwörther nun die erste Chance auf das Re-Break!
1:2
 
Unfassbar! Du denkst, jetzt hat er ihn, jetzt geht was in Sachen Breakbälle - und dann zaubert Cuevas um die eigene Achse herum einen Vorhandwinner cross an Thiem vorbei ins Feld, der einfach nur atemberaubend stark ist. Und Thiem, der den Punkt eigentlich schon sicher schmecken konnte, breitet nur die Arme aus und zeigt an: "Was soll ich dagegen noch machen?!"
1:2
 
Bietet Cuevas nun etwas an bei eigenem Service? Den ersten Punkt schenkt der Uruguayer mit einem leichten Vorhandfehler ab, dann aber haut auch Thiem seine Vorhand ins Netz.
1:2
 
So kann sich Thiem am Ende doch noch zu seinem ersten Spiel zittern. Ein guter Start sieht dennoch natürlich ganz anders aus.
0:2
 
Glück für Thiem! Der Aufschlag durch die Mitte ist eigentlich richtig stark, doch auf den Stoppreturn ins Halbfeld findet er keine gute Antwort. Aber seine Gebete werden erhöht, Cuevas schiebt den leichten Passierschlag die Linie runter einen Hauch zu weit in den Korridor.
0:2
 
Uff, und dann packt Cuevas wieder so einen Mega-Return aus - Einstand!
0:2
 
Na schau an, der Lichtenwörther legt den nächsten freien Punkt nach und pustet einmal kräftig durch. Ein leichter Fehler des Gegners bringt ihm dann sogar den ersten Spielball.
0:2
 
Oh oh, Domi Thiem! Bei 0:30 muss er schon wieder gewaltig aufpassen, dass er hier nicht gleich einem Doppelbreak hinterher rennt. Ein Ass hilft zumindest mal.
0:2
 
Sagenhaft! Cuevas zeigt, dass er es auch mit der Rückhand kann - und zimmert eine Rakete die Linie runter. Sein fünfter Winner bereits, Thiems Zettel ist in der Bilanz noch jungfräulich weiß!
0:2
 
Den nutzt der gebürtige Argentinier mit einer schönen Vorhandpeitsche cross, die Thiem nicht mehr retournieren kann. 2:0, Break bestätigt aus Sicht des Doppel-Siegers von Roland Garros 2008.
0:1
 
Thiem arbeitet aus der Defensive heraus und will sich mit einem Mondball aus dem Druck befreien - der wird aber zu lang, Cuevas hat Spielball.
0:1
 
Aber Cuevas spielt hier richtig frisch auf, profitiert ein wenig von einem Netzkantenroller und donnert die nächste Vorhand - dieses Mal cross genau an die Seitenlinie - perfekt ins Feld.
0:1
 
Findet der Lichtenwörther nun gegen den Aufschlag des Uruguayers rein in das Match? Ein Doppelfehler des 33-Jährigen hilft ihm ein wenig.
0:1
 
Eieiei, kein guter Beginn für den Österreicher! Einen Breakball wehrt der 25-Jährige noch ab, dann aber spielt ihn Cuevas klassisch aus und holt den Punkt mit dem nächsten Vorhandwinner inside-in gegen die Laufrichtung.
0:0
 
Wow! Was für ein klasse Rückhandreturn von Cuevas, der anschließend die Vorhand inside-in von Thiem perfekt liest und selbst mit der Vorhand cross punktet. Doppelte Chance auf das frühe Break!
0:0
 
Ein Servicewinner bringt den gewünschten Auftaktpunkt, doch dann schlägt Cuevas doppelt zurück.
1. Satz
 
Herrliche 27 Grad misst das Thermometer, die Sonne strahlt über Paris. Und Domi Thiem eröffnet unter der Aufsicht von Chair Umpire Jaume Campistol den ersten Satz.
Kurz vor Beginn
 
16 Uhr war übrigens gar kein schlechter Tipp, tatsächlich kommen die beiden Athleten um genau 16:07 auf den zweitgrößten Platz hier in Roland Garros. Dieser ist nach Suzanne-Lenglen benannt, eine der erfolgreichsten französischen Tennisspielerinnen, die zwischen 1914 und 1926 31 Turniere, darunter sechsmal die French Open, gewann. Kurz wird ein Erinnerungsfoto am Netz geschossen und per Münzwurf über den ersten Aufschlag entschieden, dann beginnt das obligatorische Warm-up. Gleich geht es los!
Überraschung
 
Habe ich eingangs von ausbleibenden Überraschungen gesprochen? Die Sensation ist perfekt! Katerina Siniakova wirft die Nummer 1 der Damenwelt aus den French Open! Die Tschechin setzt sich am Ende sogar sehr deutlich gegen Naomi Osaka durch und darf sich nach dem 6:4, 6:2 über das Achtelfinale freuen. Und wir freuen uns mit ihr - besonders aber freuen wir uns, dass nun in Kürze Dominic Thiem und Pablo Cuevas auf dem Court Suzanne-Lenglen aufschlagen werden. Bleiben Sie dran!
Verzögerung
 
Hui, wird das die erste große Sensation? Katerina Siniakova, Rang 42 im Damentennis und ausgewiesene Doppelspezialistin (Platz 1!), hat den ersten Satz gegen die Weltranglistenführende in der Einzelkonkurrenz gewonnen (6:4). Wir behalten 16 Uhr mal im Auge, rechnen nun aber eigentlich mit einem dritten Satz - und damit mit einem Zuschlag an Wartezeit. Bis gleich!
Court Suzanne-Lenglen
 
Da sich der Italiens Nummer 1 Fabio Fognini und der Spanier Roberto Bautista Agut einen richtigen Krimi geliefert haben, ist vor wenigen Augenblicken erst der Court für das zweite Match frei geworden - und das ist leider nicht das unsere. Der Italiener setzte sich am Ende in einer Nervenschlacht mit 7:6, 6:4, 4:6 und 6:1 durch und trifft im Achtelfinale auf Sascha Zverev (5-Satz-Thriller gegen Lajovic, ein paar Klicks weiter nebenan zum nachlesen!). Auf dem zweitgrößten Court in Paris stehen sich nun aber noch die Nummer 1 der WTA-Tour Naomi Osaka (JAP) und die Tschechin Katerina Siniakova gegenüber. Wir melden uns wieder, sobald dort ein Ende absehbar ist und orientieren uns fürs erste an 16 Uhr.
Head-2-Head
 
Favorisiert ist natürlich trotzdem der Österreicher, der auch im direkten Duell mit 3:2 führt. Viermal davon standen sich die beiden Athleten tatsächlich sogar wie heute auf Sand gegenüber, in dieser Bilanz hat Thiem die Nase sogar mit 3:1 vorn (zuletzt Sieg 2019 in Buenos Aires). Allerdings: Den einzigen Sieg auf Sand für Cuevas gab es 2015 - in der zweiten Runde der French Open! Revanche oder Wiederholung, was sehen wir heute?
Cuevas in Paris
 
2015, '16 und '17 schaffte es Cuevas im Einzel bis in die dritte Runde der French Open, im letzten Jahr war schon in Runde 2 gegen den damals an Position 6 gesetzten Südafrikaner Kevin Anderson Schluss (3:6, 6:3, 6:7, 4:6). In dieser Saison pflügte der 33-Jährige bislang durch das Feld, schoss erst den Franzosen Maxime Janvier (6:4, 6:4, 6:2) ab und setzte sich anschließend auch glatt gegen den Briten Kyle Edmund (7:6, 6:3, 6:2) durch. Im Gegensatz zu Thiem musste der gebürtige Argentinier also noch keinen Satz abgeben!
Cuevas anno 2008
 
Man muss aber natürlich auch erwähnen: Auch ein Pablo Cuevas weiß, wie es sich anfühlt, auf der roten Asche von Roland Garros im Finale zu spielen - und der Uruguayer dürfte deutlich bessere Erinnerungen an dieses Finale haben: 2008 gewann Cuevas mit Doppel-Partner Luis Horna (Peru) und feierte seinen bislang wohl größten Karriere-Erfolg. Cuevas und Horna sind zudem das erste südamerikanische Duo, das jemals einen Grand Slam gewonnen hat.
Ball flach halten
 
Wie es in Paris geht, wissen ohnehin nur wenige besser als der Lichtenwörther, der 2016 und 2017 jeweils im Halbfinale stand. Letzte Saison wie erwähnt gelang erstmals der Schritt ins Endspiel, sein erstes Grand-Slam-Finale überhaupt. Allerdings drückte der Österreicher die gestiegenen Erwartungen an seine Person ein wenig. "Ich kann nicht erwarten, dass ich bei jedem Roland Garros Semifinale, Finale oder Sieg spiele, das ist zu viel verlangt. Das hat in der Geschichte nur einer gemacht - ein Spanier." Gemeint ist natürlich Rafael Nadal, der mit elf Titeln und davon fünf in Serie (2010-2014) quasi sämtliche Rekorde in Paris sein eigen nennt.
Thiem in Paris II
 
Auch gegen einen völlig unkonventionell spielenden Alexander Bublik, der nur darauf aus war, das Spiel des Österreichers zu zerstören, hatte Thiem vor zwei Tagen eine Menge Arbeit zu verrichten, meisterte am Ende die kuriosen Herausforderungen des jungen Russen (enorm viele Stopps und sogar Aufschläge von unten!) in vier Sätzen (6:3, 6:7, 6:3, 7:5). "Es war ein extrem komisches Match, das einzig wirklich Gute war, dass ich es in vier Sätzen beendet habe. Er hat das richtig gut gemacht. Ich habe keinen Plan gehabt, wo ich mich beim Return hinstellen soll, er hat extrem oft zwei erste serviert mit 210 km/h. Das (die Aufschläge von unten, Anm. d. Red.) ist auch eine ganz gute Wahl gegen Spieler wie uns, die sehr weit hinter der Grundlinie stehen. Da ist nichts Schlechtes daran. Samstag wird allerdings ein ganz anderes Match."
Thiem in Paris
 
Bei seinem insgesamt sechsten Anlauf in Paris stotterte sich Thiem allerdings ein wenig ins Turnier, gegen den Amerikaner Tommy Paul musste der 25-Jährige sogar einen Satz abgeben und erst ein hart umkämpfter Tiebreak brachte ihn auf die Siegerstraße (6:4, 4:6, 7:6, 6:2). "Wir alle haben sehen können, was passiert, wenn ich nicht mein bestes Tennis spiele. Ich war oft einen Schritt zu spät, habe die Bälle nicht hundertprozentig sauber getroffen", resümierte Thiem nach dem Match und sprach von einem "Match, das auch ein bisserl ein Alarmsignal ist, weil dann hoffentlich ein langsamer Start nicht mehr passieren wird."
Thiem 2019
 
Und auch dieses Jahr ist der Niederösterreicher vor dem zweiten Grand Slam des Jahres wieder in bestechender Form, auch wenn der Start ins neue Tennisjahr nicht wirklich gelang: Auftaktpleiten in Brisbane und Rio, frühes Aus in Melbourne - erst auf Sand kam der Lichtenwörther in Fahrt. Dort holte er aber direkt in Indian Wells den angesprochenen ersten Masters-Titel und gab kurz darauf die Trennung von seinem langjährigen Trainer Günter Bresnik bekannt. Mit dem zweifachen Olympiasieger (Athen 2004) Nicolas Massu holte er anschließend in Barcelona noch seinen insgesamt 13. Titel, hinzu kommen zwei Halbfinals in Buenos Aires und Madrid. Kann er diese Form in die französische Hauptstadt transportieren, ließe sich auch die Auftaktpleite zuletzt in Rom leicht verschmerzen.
Thiem anno 2018
 
Für Thiem wäre es beinahe der krönende Abschluss eines goldenen Monats Mai geworden. Nachdem er zunächst in Madrid seinen ersten Masters-Titel noch knapp verpasst hatte (Endspielniederlage gegen Sascha Zverev) und sich anschließend in Lyon seine zehnte Trophäe abholte, spielte er sich auch in Roland Garros in einen Rausch und stürmte ins Finale, unterlag dort aber dem King of Clay Rafael Nadal glatt in drei Sätzen.
Das Duell
 
Denn nichts anderes als eine Überraschung wäre es, wenn Pablo Cuevas heute Dominic Thiem aus der Veranstaltung kegelt - auch wenn sich der gebürtige Argentinier (seit Beginn seiner Profi-Karriere 2004 für Uruguay im Einsatz) bislang in Paris äußerst eindrucksvoll behauptet hat. Denn während der 33-jährige Cuevas bislang in seiner Einzel-Karriere nur sechs Titel auf der 250er-Tour (dreimal Sao Paolo, je einmal Rio, Umag und Bastad) vorweisen kann und in der Weltrangliste mittlerweile nur noch auf Platz 47 geführt wird (Karriere-Höhepunkt: Platz 19 im Jahr 2016), zählt der Österreicher längst zu den arrivierten Namen in den Top-10, holte in diesem Jahr seinen ersten Masters-Titel - und stand vor zwölf Monaten im Finale von Paris!
French Open
 
Tag 7 in Paris bei einem der vier größten Turniere der Saison! Das Tournoi de Roland Garros, wie die French Open offiziell heißen, findet seit 1891 jedes Jahr zwischen Ende Mai und Anfang Juni im Stade Roland Garros im 16. Arrondissement in Paris statt - und ist dabei nicht nur das einzige Sandplatzturnier der vier Grand Slams, sondern lässt im Entscheidungssatz auch keine Tiebreaks spielen (was regelmäßig zu den längsten Matches auf der Tour führt). In den ersten beiden Runden sind die großen Überraschungen noch ausgeblieben, folgen diese nun in Runde 3? Los geht's!
vor Beginn
 
Herzlich willkommen bei den French Open zur Drittrundenpartie zwischen Dominic Thiem und Pablo Cuevas.
Weltrangliste
Spielerprofile
D. Thiem
Ranking:
5
Geburtsd.:
03.09.1993
Größe:
1.85
Gewicht:
79
P. Cuevas
Ranking:
47
Geburtsd.:
01.01.1986
Größe:
1.80
Gewicht:
80