Tennis

Australian Open Saison 2020

Australian Open - Viertelfinale

Melbourne, Australien20.01.2020 - 03.02.2020
S. Wawrinka
Match beendet
 
A. Zverev
S. Wawrinka
A. Zverev
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
4. Satz
6
3
4
2
1
6
6
6
Rod Laver Arena | Viertelfinale
Spielzeit: 02:19 h
Letzte Aktualisierung: 14:51:45
Wawrinka
Zverev
Bis dann
 
Nun wartet Alexander Zverev auf seinen Halbfinalgegner. Der wird entweder Rafael Nadal oder Dominic Thiem heißen. Diese beiden stehen sich ab 9:30 Uhr MEZ in der Night Session gegenüber. Dann sind wir wieder zur Stelle. Bis dahin danke ich für das Interesse. Bis später!
Fazit
Spiel, Satz und Sieg Zverev! Nach knapp zweieinhalb Stunden schlägt Alexander Zverev den Schweizer Stan Wawrinka mit 1:6, 6:3, 6:4, 6:2 und freut sich über seinen ersten Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale. Dabei war der 22-Jährige richtig schlecht gestartet, gab den 1. Satz nach 25 Minuten sang- und klanglos ab. Doch der Hamburger zog sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf, wirkte im zweiten Durchgang wie verwandelt. Seine Aufschlagspiele brachte der Rechtshänder allesamt zu Null durch. In den beiden folgenden Sätzen gelangen jeweils frühe Breaks, Zverev schaffte die komplette Wende. Und Stan Wawrinka ging mit steigernder Fehlerquote auch ein wenig die Energie aus. Der 34-Jährige hatte nicht mehr die Kraft, nochmals über fünf Sätze zu gehen. Herauszustreichen ist ferner, Zverev unterlief heute nur ein einziger Doppelfehler.
6:1, 3:6, 4:6, 2:6
Zverev muss über den zweiten Aufschlag gehen, wagt dabei Serve and Volley. Wawrinka muss aus vollem Lauf zum Vorhandpassierball ran - und verzieht.
6:1, 3:6, 4:6, 2:5
 
Dann spielt Zverev dem angreifenden Wawrinka den Ball vor die Füße. Der bekommt den Halbvolley nicht hin. Matchball!
6:1, 3:6, 4:6, 2:5
 
Danach stürmt Zverev etwas überstürzt nach vorn, fängt sich prompt den Vorhandpassierball auf seiner Vorhandseite ein. 30 beide!
6:1, 3:6, 4:6, 2:5
 
Der Volleystopp mit der Rückhand ist unerreichbar - 30:0! Danach will der erste Aufschlag mal nicht. Der folgende Ballwechsel geht wegen einer Vorhand ins Netz verloren.
6:1, 3:6, 4:6, 2:5
 
Entschlossen geht Zverev vor. Auch wenn der erste Smash nicht sitzt, beim zweiten Schmetterball zögert der Deutsche nicht. 15:0!
6:1, 3:6, 4:6, 2:5
 
Zu Null braust Wawrinka durch sein Aufschlagspiel, nimmt noch ein wenig Ergebniskosmetik vor. Doch für Zverev scheint der Weg geebnet. Das erste Grand-Slam-Halbfinale lockt. Einmal noch das Service durchbringen.
6:1, 3:6, 4:6, 1:5
 
Jetzt muss Wawrinka gegen den Matchverlust aufschlagen, organisiert sich gleich den ersten Punkt. In der Folge marschiert der Australian-Open-Champion von 2014 erneut nach vorn, schließt mit dem Vorhandflugball ab.
6:1, 3:6, 4:6, 1:5
 
Danach regelt das Zverev entschlossen. Guter Aufschlag, vor ans Netz! Und die Vorhand prügelt der Deutsche unerreichbar ins Feld. 5:1!
6:1, 3:6, 4:6, 1:4
 
Unter anderem mit zwei Assen eilt Zverev zu drei Spielbällen. Dann zeigt Wawrinka nochmals sein Können, bereitet den Angriff gut vor und drückt vorn am Netz den Rückhandvolley rein.
6:1, 3:6, 4:6, 1:4
 
Allerdings serviert Zverev so stark, bringt mehr als 80 Prozent der ersten Aufschläge ins Feld - und macht denn in 75 Prozent der Fälle den Punkt. Insofern muss man sich um den Deutschen nicht sorgen.
6:1, 3:6, 4:6, 1:4
 
Zverev bekommt die Returns gerade nicht hin. Als ein weiterer erst hinter der Grundlinie Bodenkontat erlangt und der Aus-Ruf ertönt, schafft es Wawrinka in diesem 4. Satz auf die Anzeigetafel.
6:1, 3:6, 4:6, 0:4
 
In der Tat schafft es Wawrinka irgendwie, diese drei Breakchancen zunichte zu machen. Über gute Aufschläge regelt das der Schweizer.
6:1, 3:6, 4:6, 0:4
 
Wawrinka ist von der Rolle, erlaubt sich seinen fünften Doppelfehler. 0:30! Im Anschluss marschiert der 34-Jährige mit dem Mute der Verzweiflung nach vorn. Zverev bleibt die Ruhe in Person, zieht die Rückhand longline am Kontrahenten vorbei und hat drei Breakbälle.
6:1, 3:6, 4:6, 0:4
 
Doch dann zündet Zverev das nächste Ass, serviert anschließend noch einmal hart durch die Mitte, was Wawrinka keine Chance zum Return lässt. Der Hamburger eilt auf 4:0 davon.
6:1, 3:6, 4:6, 0:3
 
Mit seinem zehnten Ass verschafft sich Zverev zwei Spielbälle, vermag diese aber nicht zu nutzen. Der Deutsche muss über Einstand gehen.
6:1, 3:6, 4:6, 0:3
 
Zverev Doppelbreak vorn - was soll jetzt noch passieren? Wawrinka wirkt angeschlagen, ist vielleicht auch körperlich nach den anstrengenden Matches nicht mehr ganz frisch.
6:1, 3:6, 4:6, 0:3
 
Zverev lässt sich nicht länger bitten, geht aggressiv auf den Return, spielt diesen cross. Wawrinka setzt seine Rückhand ins Netz und gerät 0:3 in Rückstand.
6:1, 3:6, 4:6, 0:2
 
Doch Wawrinka bekommt das Spiel nicht zu, erlaubt sich zwei Vorhandfehler ohne Not in Folge und bietet einen Breakball an.
6:1, 3:6, 4:6, 0:2
 
Diesen vergibt der Lausanner, weil nun ihm ein Vorhandpassierball zu lang gerät. Doch der 34-Jährige lässt nicht locker, schnuppert immer wieder am Spielgewinn.
6:1, 3:6, 4:6, 0:2
 
Mit einem wunderbaren Rückhandreturn die Linie runter zwingt Zverev den Kontrahenten über Einstand. Anschließend verschafft sich Wawrinka über einen guten Aufschlag einen weiteren Spielball.
6:1, 3:6, 4:6, 0:2
 
Nun sieht sich Wawrinka einem 15:30 ausgesetzt, reagiert darauf mit einer schönen Vorhand inside-in. Danach stürmt der Schweizer ans Netz. Zverev verzieht den Longline-Passierball mit der Vorhand.
6:1, 3:6, 4:6, 0:2
 
Im weiteren Verlauf spielt Zverev clever. Die cross gespielte Rückhand von Wawrinka landet seitlich im Aus. Eben jene Rückhand schafft es dann nicht übers Netz. Der Deutsche hält sein Service.
6:1, 3:6, 4:6, 0:1
 
Dann steht es 15:30 - Zverev wird das Break doch nicht wieder umgehend herschenken - wie im 3. Satz geschehen? Das neunte Ass spricht dagegen.
6:1, 3:6, 4:6, 0:1
 
Auf dem Weg ans Netz fängt sich Zverev mal wieder einen Passierball ein - Wawrinka mit der Vorhand longline. 15 beide!
6:1, 3:6, 4:6, 0:1
 
Seine dritte Breakchance weiß Zverev zu nutzen. Jetzt profitiert der 22-Jährige wieder von einem Fehler des Gegners, dem eine Rückhand einen Hauch zu lang gerät.
6:1, 3:6, 4:6, 0:0
 
Schnell sieht sich Wawrinka drei Breakbällen gegenüber. Dann aber bäumt sich der 34-Jährige auf, wehrt zwei davon ab.
4. Satz
 
Nun ist es an Wawrinka, den 4. Satz zu eröffnen. Und dem Schweizer gehen die Punkte verloren. Zverev beginnt mit zwei Gewinnschlägen.
Zwischenfazit
 
Sein zweites Break in diesem Satz wusste Alexander Zverev zu behaupten. Der 22-Jährige wirkt bei sich und gefasst. Die Konzentration liegt voll auf dem Wesentlichen, er lässt sich nicht ablenken.
6:1, 3:6, 4:6
Jetzt schlägt Zverev zu. Der Erste kommt. Es folgt die cross gespielte Vorhand. Den präzise und druckvoll geschlagenen Ball erwischt Wawrinka zwar noch, bekommt die Filzkugel aber nicht übers Netz. Der Satz geht an den Deutschen.
6:1, 3:6, 4:5
 
Und mit seinem achten Ass organisiert sich Zverev seinen insgesamt dritten Satzball.
6:1, 3:6, 4:5
 
So ein wenig aber wackelt der Weltranglistensiebte schon. Die schwache Vorhand landet im Netz. Danach hilft wieder das Service. 30 beide!
6:1, 3:6, 4:5
 
Zverev rutscht eine Rückhand knapp ins Aus. Darüber hinaus jedoch ist auf den ersten Aufschlag Verlass.
6:1, 3:6, 4:5
 
Wawrinka zieht den Kopf aus der Schlinge, punktet mit der Rückhand cross und bleibt vorerst im Satz. Nun aber hat es Zverev selbst auf dem Schläger, kann den Satz ausservieren.
6:1, 3:6, 3:5
 
Zverev muss viel laufen, wird letztlich dennoch vom Kontrahenten ausgespielt, der den ersten Satzball damit abwehrt. Mit dem zweiten passiert das im Anschluss ebenfalls, weil eine Vorhand des Deutschen unter Druck an der Netzkante kleben bleibt. Einstand!
6:1, 3:6, 3:5
 
Längst liegt Wawrinka in Sachen unerzwungene Fehler vorn. Ein weiterer unterläuft ihm bei einer Vorhand longline. Dann klemmt die Vorhand gleich noch einmal. Das bringt Zverev zwei Breakbälle, die zugleich Satzbälle sind.
6:1, 3:6, 3:5
 
Nun hat Wawrinka Druck, muss gegen den Satzverlust servieren. Ein wenig Glück hat der Schweizer, dass eine Vorhand longline von Zverev knapp im Aus aufsetzt. Die Challenge des Deutschen ändert daran nichts.
6:1, 3:6, 3:5
 
Mehr lässt Zverev nicht anbrennen, macht die folgenden zwei Punkte ohne Probleme und bringt sein Aufschlagspiel zum 5:3 durch.
6:1, 3:6, 3:4
 
In diesem Moment wirkt Zverev dominant, sucht dann allerdings schlecht vorbereitet den Weg ans Netz - und fängt sich den Rückhandpassierball von Wawrinka auf seiner Vorhandseite ein.
6:1, 3:6, 3:4
 
Zverev serviert nach außen, nutzt dann die ganze Breite des Platzes, spielt seine Vorhand präzise ganz weit auf die andere Seite. Den Rest erledigt der kompromisslose Schmetterball.
6:1, 3:6, 3:4
 
Ohne Mühe braust Wawrinka durch sein Aufschlagspiel, bringt dieses mit einem erfolgreichen Netzangriff und einem hohen Vorhandflugball zu Ende. Zu Null verkürzt die Nummer 15 der Welt auf 3:4.
6:1, 3:6, 2:4
 
Jetzt zeigt sich Wawrinka etwas erholt, spielt seine Vorhand inside-in druckvoll ins Feld. 30:0!
6:1, 3:6, 2:4
 
Wenig später liegen dennoch zwei Spielbälle bereit. Den zweiten nutzt Zverev über einen guten Aufschlag durch die Mitte. Der Vorhandreturn gelingt Wawrinka nicht. So zieht der Deutsche auf 4:2 davon.
6:1, 3:6, 2:3
 
Wird Zverev seinen Breakvorteil jetzt transportieren können? Das siebte Ass spricht für ihn. Doch daran schließt sich sein erster Doppelfehler überhaupt in diesem Match an.
6:1, 3:6, 2:3
 
Dann erleben wir den bislang längsten Ballwechsel. Zverev agiert geduldig, aber nicht passiv. Und dann setzt Wawrinka noch eine Rückhand in die Maschen und gibt sein Service ab.
6:1, 3:6, 2:2
 
Wegen eines einfachen Rückhandfehlers muss Wawrinka dann über Einstand gehen, prügelt, weit im Feld stehend, mit der Vorhand auf den Ball ein. Und der geht weit weg. Breakball!
6:1, 3:6, 2:2
 
Anschließend legt der Schweizer den Vorwärtsgang ein, streckt sich gewaltig zum Vorhandvolley und setzt diesen cross.
6:1, 3:6, 2:2
 
Nun leistete sich Wawrinka zwei leichte Vorhandfehler in Folge. Bei 0:30 schlägt der 34-Jährige dann sein viertes Ass. Die Challenge des Deutschen vermag daran nichts zu ändern.
6:1, 3:6, 2:2
 
Mit einem Servicewinner macht Zverev das Spiel unmittelbar danach zu und gleicht zum 2:2 aus.
6:1, 3:6, 2:1
 
Plötzlich läuft es für Zverev bei eigenem Aufschlag wieder sehr geschmeidig. Schnell sind drei Spielbälle zur Hand. Der Stopp mit der Vorhand mag dann nicht funktionieren.
6:1, 3:6, 2:1
 
Wawrinka strahlt das in den Ballwechseln aus, agiert druckvoll, rückt stets gut nach. Das wirkt entschlossen. So bringt der 34-Jährige sein Service durch.
6:1, 3:6, 1:1
 
Gerade war Wawrinka ziemlich am Boden, doch nun verspürt er sofort Rückenwind und zeigt das in seinem Auftreten auf dem Platz.
6:1, 3:6, 1:1
 
Zverev schenkt das Break tatsächlich wieder her. Obwohl die Aufschläge weiterhin prächtig kommen, patzt der Deutsche mit der Vorhand und verliert seine glänzende Ausgangsposition.
6:1, 3:6, 0:1
 
Nervenstark wehrt Zverev diesen ab, rückt nach starkem Aufschlag gut nach und wuchtet seine Rückhand entschlossen, aber sicher ins Feld.
6:1, 3:6, 0:1
 
Plötzlich wackelt Zverev. Mit dem dritten Fehler ohne Not in diesem Spiel - einer Vorhand ins Netz - sieht sich der Deutsche einem Breakball entgegen.
6:1, 3:6, 0:1
 
Nach sehr langer Zeit gibt Zverev bei eigenem Aufschlag mit einer verzogenen Rückhand jetzt mal wieder einen Punkt ab, reagiert darauf mit seinem sechsten Ass.
6:1, 3:6, 0:1
 
Wawrinka setzt seine Vorhand inside-out seitlich ins Aus und gibt gleich zum Auftakt des dritten Durchgangs seinen Aufschlag ab. Sollte das Match jetzt komplett kippen?
6:1, 3:6, 0:0
 
Mit seinem vierten Doppelfehler schenkt Wawrinka zwei Breakbälle her. Was ist jetzt los mit dem Schweizer?
3. Satz
 
Wawrinka ist es vorbehalten, den 3. Satz zu eröffnen. Der Eidgenosse gibt den ersten Punkt mit einem Fehler ohne Not ab.
Zwischenfazit
 
Nicht zu glauben! Nach dem verheerenden 1. Satz hat Alexander Zverev ins Match gefunden und brachte es in der Tat zustande, alle seine Aufschlagspiele im zweiten Durchgang zu Null zu gewinnen. Einen Doppelfehler hat sich der Hamburger heute noch gar nicht erlaubt. Alle Achtung!
6:1, 3:6
Zügig organisiert sich Zverev drei Satzbälle und nutzt gleich den ersten mit einer platzierten Vorhand links hinten ins Eck.
6:1, 3:5
 
Somit darf Zverev nun zum Satzgewinn aufschlagen. Und das scheint zu laufen. Der 22-Jährige legt mit dem fünften Ass los.
6:1, 3:5
 
Wawrinka schlägt eigentlich glänzend auf, agiert sofort druckvoll. Doch ohne Not prügelt der 34-Jährige seine Vorhand ins Netz und verliert sein Service.
6:1, 3:4
 
Dann trifft der Schweizer die Filzkugel bei einer Rückhand mit dem Rahmen. Breakball für Zverev!
6:1, 3:4
 
Darüber hinaus tut sich Wawrinka jetzt etwas schwer, wuchtet eine Vorhand in die Maschen und muss nun - zum zweiten Mal erst - über Einstand gehen.
6:1, 3:4
 
Wawrinka erlaubt sich seinen dritten Doppelfehler. Das jedoch ficht diesen nicht an. Den folgenden Ballwechsel bestreitet der 34-Jährige überragend, nutzt die ganze Breite des Platzes und schließt mit der Vorhand inside-in ab.
6:1, 3:4
 
Nicht zu glauben - wieder zu Null! Im 2. Satz gibt Zverev bei eigenem Aufschlag bislang nicht einen einzigen Punkt ab. Als hätte es den katastrophalen ersten Durchgang nie gegeben.
6:1, 3:3
 
Letztlich erledigt jetzt auch der Schweizer seine Aufgabe zu Null, spielt zum Abschluss eine Vorhand dort vorn ganz gefühlvoll und kurz cross, gleicht zum 3:3 aus.
6:1, 2:3
 
Einen der wenigen längeren Ballwechsel bestreitet Wawrinka druckvoll, spielt die Vorhand erst inside-out, dann inside-in. Jetzt ist Zverev bezwungen.
6:1, 2:3
 
Bislang gestalten sich die Ballwechsel auffallend kurz. Meist ist spätestens beim Return Schluss. Insgesamt spricht das inzwischen für die Aufschläger.
6:1, 2:3
 
Zverev serviert wie aus einem Guss. Wawrinka sieht da gar kein Land mehr. Zum dritten Mal in Serie braust der Deutsche durch sein Service, ohne einen einzigen Punkt abzugeben. Das dritte Ass macht die Sache rund. Zverev legt wieder vor.
6:1, 2:2
 
Anschließend wird dem Schweizer ein Servicewinner allerdings erst nach einer erfolgreichen Challenge anerkannt. Das bringt den Spielgewinn zum 2:2.
6:1, 1:2
 
Mit einer cross gespielten Vorhand gegen die Laufrichtung des Kontrahenten verschafft sich Wawrinka einen Spielball.
6:1, 1:2
 
Wawrinka holt in Sachen unerzwungener Patzer fleißig auf, leistet sich jetzt seinen zweiten Doppelfehler. 15:30! Diesen jedoch rahmt der Lausanner mit zwei Assen ein.
6:1, 1:2
 
Die eigenen Aufschlagspiele gestaltet Zverev inzwischen souverän, verschafft sich mit seinem zweiten Ass drei Spielbälle und marschiert dann zum zweiten Mal in Folge zu Null durch.
6:1, 1:1
 
Mit einer Serie guter erster Aufschläge zieht Wawrinka den Kopf aus der Schlinge, stellt auf 1:1. Zverev ist da ohne jede Chance beim Return.
6:1, 0:1
 
Mit einem cross gespielten Vorhandreturn organisiert sich Zverev seinen ersten Breakball. Den macht Wawrinka mit einem 210 Stundenkilometer schnellen Servicewinner zunichte.
6:1, 0:1
 
Nun gerät der Motor von Wawrinka erstmals ein wenig ins Stottern. Der 34-Jährige, der wahrlich nicht überragend aufschlägt - 35 Prozent Erste - erlaubt sich seinen ersten Doppelfehler.
6:1, 0:1
 
Zverev schickt zwei weitere starke Aufschläge hinterher und braust doch tatsächlich zu Null durch sein Service.
2. Satz
 
Zverev eröffnet den zweiten Durchgang servierenderweise, holt sich gleich den ersten Punkt. Es schließt sich ein Servicewinner an.
Zwischenfazit
 
Welch einseitige Angelegenheit in diesem Viertelfinale der Australian Open! Stan Wawrinka startete gut ins Match, gewann die ersten fünf Spiele in Serie, gestattete dem Gegner lediglich sechs Punkte. Alexander Zverev stand lange Zeit neben sich, fand erst in seinem letzten Aufschlagspiel ein wenig in die Spur. Nun aber muss der Deutsche endgültig in die Gänge kommen.
6:1
Dann jedoch zappelt ein Rückhandreturn von Zverev in den Maschen. Überlegen gewinnt Wawrinka den 1. Satz in nicht einmal 25 Minuten.
5:1
 
Zügig sind drei Satzbälle zur Hand. Gerade 23 Minuten gespielt! Wawrinka probiert die Rückhand ganz kurz cross. Die Filzkugel setzt knapp neben der Linie auf.
5:1
 
Jetzt aber hat es der Schweizer selbst auf dem Schläger, muss den Satz nur noch ausservieren. Bei 5:1 sicherlich eine leichte Übung!
5:1
 
Die nächsten zwei Punkte gehen an den Deutschen. Als es eine Vorhand von Wawrinka nicht übers Netz schafft, holt sich Zverev sein erstes Spiel.
5:0
 
Mit eben jener Vorhand schlägt Wawrinka nun noch einen Vorhandpassierball die Linie runter. 30 beide!
5:0
 
Es folgt das erste Ass des Hamburgers. Anschließend allerdings fliegt ihm ein Vorhandreturn des Konkurrenten um die Ohren.
5:0
 
Nun muss der Deutsche also bereits gegen den Satzverlust servieren. Noch nimmt der 22-Jährige das alles gefasst hin. Zumindest gelingt Zverev jetzt mal ein Netzangriff.
5:0
 
Dann zündet Wawrinka das erste Ass dieser Partie, braust erstmals zu Null durch ein Aufschlagspiel und enteilt auf 5:0. Ganze sechs Punkte hat Zverev bislang gemacht.
4:0
 
Wawrinka zeigt eine schöne cross gespielte Rückhand. Darüber hinaus genügt es ihm, auf die Fehler des Kontrahenten zu warten. Die kommen zuverlässig.
4:0
 
Gegen den weit hinter der Grundlinie positionierten Schweizer versucht Zverev zumindest, Druck auszuüben. Dann allerdings erwischt er den Ball bei einer Vorhand mit dem Rahmen. So liegt Wawrinka jetzt Doppelbreak vorn!
3:0
 
Viel mehr jedoch geht einfach nicht beim Deutschen. Als seine Rückhand deutlich zu lang gerät, macht Wawrinka drei Punkte in Folge und hat erneut Breakball.
3:0
 
Zverev geht nach dem zweiten Aufschlag nach vorn, setzt den ersten Volley mit Mühe, versenkt den anschießenden Vorhandflugball aber entschlossen. Sein erster Winner - 30:0!
3:0
 
Über seinem ersten Netzangriff bringt der Lausanner die Sache zu Ende. Mit dem hohen Volley hat der 34-Jährige keine Mühe und zieht auf 3:0 davon.
2:0
 
Zverev findet noch überhaupt keinen Rhythmus, scheitert meist schon beim Return. Nach einem Servicewinner liegen zwei Spielbälle für Wawrinka bereit.
2:0
 
Trotz einer guten Vorhand geht Zverev zu zögerlich nach vorn, muss in der Folge einen schwierigen Halbflugball mit der Vorhand spielen. Die Filzkugel landet im Netz. Wir haben ein frühes Break!
1:0
 
Immerhin kommt jetzt der erste Aufschlag beim Deutschen, was zwei Returnfehler von Wawrinka nach sich zieht.
1:0
 
Danach semmelt Zverev einen Smash in die Maschen und sieht sich drei Breakbällen gegenüber.
1:0
 
Den ersten Gewinnschlag dieser Begegnung zeigt Wawrinka - mit der Vorhand longline. Dagegen läuft bei Zverev noch überhaupt nichts zusammen. Nach einem Rückhandfehler steht es 0:30.
1:0
 
Noch geht es sehr zäh zu. Anschließend patzt Zverev von der Grundlinie zweimal, womit sein Gegenüber zu einem unproblematischen Spielgewinn gelangt.
0:0
 
Auch der nächste Rückschlag mit der Vorhand schafft es nicht über das Spielhindernis. Erst danach entwickelt sich ein erster Ballwechsel, den nun Wawrinka mit einem Fehler ohne Not beendet.
1. Satz
 
Es ist angerichtet. Stan Wawrinka eröffnet das Match. Der erste Aufschlag landet im Netz. Über den Zweiten gelangt der Ball ins Spiel. Zverev trifft den Vorhandreturn gar nicht.
Münzwurf
 
Soeben betreten unsere Protagonisten den Platz in der Rod Laver Arena. Nach einigen Handgriffen der Vorbereitung trifft man sich zusammen mit Stuhlschiedsrichter James Keothavong zur Wahl am Netz. Die Münze fällt zugunsten von Zverev, der sich für Rückschlag entscheidet. Anschließend spielen sich beide noch fünf Minuten ein.
H2H
 
Die bisherige Bilanz gestaltet sich noch recht dünn bestückt, spricht allerdings für Alexander Zverev. Die beiden bisher ausgetragenen Matches entschied der Deutsche für sich. Allerdings ging es nie glatt über die Bühne. Im Finale des Hallenturniers in St. Petersburg 2016 siegte Zverev genauso nach Satzrückstand wie im Jahr darauf beim Masters in Miami.
Wawrinka bei den AO
 
Wawrinka ist in Melbourne seit seinem Debüt im Jahr 2006 bereits zum 15. Mal Teil des Hauptfeldes. 2014 holte der Schweizer zum großen Schlag aus und gewann hier den Titel. Darüber hinaus erreichte der Rechtshänder auch 2015 und 2017 das Halbfinale, wo er heute natürlich wieder hin möchte. An 15 gesetzt und nur im Einzel tätig, verbrachte Wawrinka fast immer drei Stunden und mehr auf dem Platz. Das war bereits beim Viersatzsieg zum Auftakt gegen Damir Dzumhur so. Fünf Sätze benötigte der 34-Jährige danach gegen Andreas Seppi und zuletzt im Achtelfinale gegen den an 4 gesetzten Daniil Medvedev. Einzig die Drittrundenpartie gegen John Isner dauerte wegen dessen Rückzug lediglich gut eine Stunde.
Zverev in Melbourne
 
Bei den Australian Open steht Zverev erstmals im Viertelfinale. Sein bislang bestes Abschneiden bei bisher vier Teilnahmen stammt vom vergangenen Jahr, als im Achtelfinale Endstation war. Nun ist der Deutsche an 7 gesetzt, tritt lediglich im Einzel an und räumte bisher Marco Cecchinato, Egor Gerasimov, Fernando Verdasco und den an 17 gesetzten Russen Andrey Rublev ohne jeglichen Satzverlust aus dem Weg. Dabei stand Zverev nie mehr als zweieinhalb Stunden auf dem Platz.
Zverev
 
Alexander Zverev ist zwölf Jahre jünger und steht schon bei elf Turniersiegen. Im Gegensatz zu Wawrinka allerdings wollte es für den Hamburger bei den Majors bislang nicht so recht klappen. Über das Viertelfinale ist der Rechtshänder noch nie hinausgekommen. Immerhin stehen bereits drei Masters-Titel zu Buche. In der Weltrangliste nimmt der 22-Jährige derzeit die Position 7 ein. Zverev schlug zu Jahresbeginn beim ATP Cup auf, blieb dort mit Deutschland nach drei eigenen bitteren Niederlagen in der Gruppenphase hängen.
Wawrinka
 
Auf der einen Seite haben wir Stan Wawrinka. Der 34-Jährige hat bereits 16 Turniersiege auf dem Konto. Immerhin drei davon waren Grand-Slam-Titel. Mit Ausnahme von Wimbledon hat der Doppel-Olympiasieger von 2008 alle Majors je einmal gewonnen, auf Masters-Ebene allerdings lediglich einen Triumph hinzugefügt (Monte Carlo 2014). Aktuell wird der Davis-Cup-Sieger von 2014 als Nummer 15 der Welt geführt. Die aktuelle Saison begann der Lausanner in Doha, erreichte bei diesem 250er das Halbfinale.
Viertelfinale
 
Am zehnten Tag der Australian Open suchen wir die Teilnehmer des zweiten Halbfinales der Herren. Darum bewerben sich ausnahmslos gesetzte Spieler. Den Anfang macht ein hochinteressantes schweizerisch-deutsches Duell zweier ehemaliger Weltranglistendritter, die unterschiedlichen Tennis-Generationen angehören.
Willkommen
 
Herzlich willkommen bei den Australian Open zur Viertelfinalpartie zwischen Stan Wawrinka und Alexander Zverev.
R. Nadal [1]
D. Thiem [5]
6
6
6
6
7
7
4
7
S. Wawrinka [15]
A. Zverev [7]
6
3
4
2
1
6
6
6
T. Sandgren
R. Federer [3]
3
6
6
6
3
6
2
2
7
6
M. Raonic [32]
N. Djokovic [2]
4
3
6
6
6
7
D. Thiem [5]
A. Zverev [7]
3
6
7
7
6
4
6
6
R. Federer [3]
N. Djokovic [2]
6
4
3
7
6
6
Weltrangliste
Spielerprofile
S. Wawrinka
Ranking:
15
Geburtsd.:
28.03.1985
Größe:
1.83
Gewicht:
81
Bilanz:
6-2
Preisgeld:
USD 33.867.419
A. Zverev
Ranking:
7
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98
Gewicht:
90
Bilanz:
5-4
Preisgeld:
USD 20.263.413