Trotz Corona: ESL-Chef Ralf Reichert hofft auf ESL One Cologne

SID
ESL-Geschäftsführer Ralf Reichert schielt trotz Corona-Pandemie auf eine Austragung des prestigeträchtigen Counter-Strike-Turniers ESL One Cologne (10. bis 12. Juli).

ESL-Geschäftsführer Ralf Reichert schielt trotz Corona-Pandemie auf eine Austragung des prestigeträchtigen Counter-Strike-Turniers ESL One Cologne (10. bis 12. Juli).

"Ich hoffe, dass wir das Virus und den Umgang damit in den Griff kriegen und die ESL One in Köln als Folge davon stattfindet", sagte der 45-Jährige im Interview mit dem SID.

Dennoch beschäftigt sich der Turnierveranstalter mit alternativen Formaten.

Ralf Reichert: "Geister-Turnier" eine Option

"Für mich ist nicht der Fokus, dass es stattfindet und erst dann kommen die Menschen. Da sind wir solidarisch. Wir kriegen das schon irgendwie hin, und wenn es eben online ist", so Reichert. Das eSport-Turnier, das zum sechsten Mal in Folge in der Kölner Lanxess Arena stattfinden würde, ist wegen des Coronavirus nicht außer Gefahr. Laut Reichert lägen auch gegebenenfalls eine Verschiebung oder ein "Geister-Turnier" ohne Zuschauer als Optionen auf dem Tisch.

"Das wird mit Sicherheit noch einen, zwei oder drei Monate dauern, bis wir Klarheit haben", sagte Reichert. Anfang März musste das IEM Masters im polnischen Kattowitz bereits ohne Live-Publikum gespielt werden, das Counter-Strike-Major in Rio de Janeiro wurde vom Mai in den November verschoben. Andere ESL-Events wie die ESL One Los Angeles, ein großes Dota-2-Turnier, werden nun online ausgetragen.

 

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