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Wintersport

ÖSV-Skirennläuferin Franziska Gritsch verzichtet auf Impfung und verpasst Amerika-Rennen

Von SPOX Österreich
Franziska Gritsch

Die ÖSV-Skiläuferin Franziska Gritsch hat in einem Statement auf Instagram bekannt gegeben, sich nicht gegen das Corona-Virus impfen zu lassen und nimmt dadurch ihre Teilnahme an den Rennen in Amerika in Kauf.

Auf Social Media verkündete die 24-Jährige ihre Entscheidung: "Das Leben führt uns zu Kreuzungen, wo wir Entscheidungen treffen müssen. Meine Entscheidung ist, dass ich aktuell nicht geimpft bin. Ich denke, es ist eine sehr persönliche und individuelle Entscheidung und wünsche mir, dass diese akzeptiert und auch respektiert wird", appelliert die Tirolerin.

In den USA gilt ein Einreiseverbot für ungeimpfte Athleten, weshalb Gritsch nicht an den Rennen in Killington teilnehmen kann und aus dem ÖSV-Aufgebot für die Reise zur Übersee gestrichen wurde. Auch für den Bewerb in Lake Louise fällt Gritsch damit aus.

Gritsch gilt damit als erste ÖSV-Skirennläuferin, die wegen einer fehlenden Impfung nicht antritt, aber auch hinter der Teilnahme bei Olympia 2022 in Peking steht für sie dadurch ein großes Fragezeichen. Aktuell müssen Ungeimpfte in China nach der Einreise rund drei Wochen in Zwangsquarantäne. Vor Kurzem versicherte noch FIS-Renndirektor Peter Gerdol in der TT, die Impfpflicht betreffe keine Athleten in den USA, bisher hätten lediglich einige Service-Männer und Assistenz-Trainer abgesagt.

Letzte Saison konnte die Technikerin drei Top-Ten-Plätze verbuchen, in der aktuellen Saison lief es mit einem 29. Platz in Lech/Zürs als beste Platzierung noch nicht wie gewünscht.

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