Wintersport

Vincent Kriechmayr gewinnt Super-G von Gröden - nach über drei Stunden

Von SPOX Österreich/APA
Vincent Kriechmayr.

Vincent Kriechmayr hat am Freitagnachmittag den Super-G von Gröden gewonnen. Der Oberösterreicher setzte sich mit 5/100 Sekunden Vorsprung auf Kjetil Jansrud und Thomas Dreßen (+0,22) durch. Das Rennen wurde mehrere Male aufgrund von Nebels unterbrochen, erst nach über drei Stunden war es beendet.

"Die Sicht ist nicht leicht. Mir ist eine sehr gute Fahrt gelungen, ich bin sehr zufrieden. Ich versuchte, die direkteste Linie zu finden", sagte Kriechmayr gegenüber dem ORF. "Sie wollten das Rennen unbedingt durchdrücken. Ich bin froh, dass es jetzt so ausgegangen ist." Weiters fügte er hinzu: "Jeder hat gewusst, dass ich nach Beaver Creek mit meiner Leistung überhaupt nicht zufrieden war, vor allem mit dem Super-G. Die Abfahrt war eh sehr gut. Ich habe versucht, den Schalter umzulegen, aus den Fehlern zu lernen - und das ist mir gelungen."

Hannes Reichelt fuhr trotz Magen-Darm-Grippe als zweitbester Österreicher auf Platz sechs (+0,38). "Es ist von gestern auf heute bergauf gegangen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Fahrt. Im Rennfeeling überspielte ich es. Die Hügel in der Ciaslat-Wiese tragen nicht dazu bei, dass der Magen ruhig bleibt", sagte Reichelt.

In einem zweimal für längere Zeit unterbrochenen Rennen mit schlechter Bodensicht lief es für Matthias Mayer nicht nach Wunsch. Der Sieger von Lake Louise übersah eine Welle und musste sich mit Platz elf zufriedengeben. Max Franz holte nach verpatzter Fahrt keine Weltcup-Punkte.

"Ich habe eine Welle übersehen. Ich hatte viele Tropfen auf der Brille und bin extrem weit geworden. Auf dieser Strecke ist das verheerend", sagte Mayer über seine Fahrt. "Alle hatten die gleichen Bedingungen, das war okay."

Super-G von Gröden: Kriechmayr siegt

Die Platzierungsliste vom Super-G in Gröden:

Ranking

Athlet

Zeit

Rückstand

1.

Vincent Kriechmayr (AUT)

1:13,84

2.

Kjetil Jansrud (NOR)

1:13,89

+0,05

3.

Thomas Dreßen (GER)

1:14,06

+0,22

4.

Mauro Caviezel (SUI)

1:14,19

+0,35

5.

Dominik Paris (ITA)

1:14,20

+0,36

6.

Hannes Reichelt (AUT)

1:14,22

+0,38

7.

Aleksander Aamodt Kilde (NOR)

1:14,38

+0,54

.

Johan Clarey (FRA)

1:14,38

+0,54

9.

Beat Feuz (SUI)

1:14,39

+0,55

10.

Adrien Theaux (FRA)

1:14,42

+0,58

11.

Matthias Mayer (AUT)

1:14,43

+0,59

12.

Andreas Sander (GER)

1:14,46

+0,62

13.

Steven Nyman (USA)

1:14,47

+0,63

14.

Gino Caviezel (SUI)

1:14,59

+0,75

15.

Mattia Casse (ITA)

1:14,69

+0,85

.

Adrian Smiseth Sejersted (NOR)

1:14,69

+0,85

17.

James Crawford (CAN)

1:14,73

+0,89

18.

Felix Monsen (SWE)

1:14,75

+0,91

19.

Stefan Rogentin (SUI)

1:14,83

+0,99

20.

Christian Walder (AUT)

1:14,94

+1,10

.

Stefan Babinsky (AUT)

1:14,94

+1,10

22.

Brice Roger (FRA)

1:14,98

+1,14

.

Samuel Dupratt (USA)

1:14,98

+1,14

24.

Marco Odermatt (SUI)

1:14,99

+1,15

25.

Stian Saugestad (NOR)

1:15,00

+1,16

26.

Christoph Krenn (AUT)

1:15,01

+1,17

27.

Josef Ferstl (GER)

1:15,03

+1,19

28.

Klemen Kosi (SLO)

1:15,09

+1,25

29.

Dominik Schwaiger (GER)

1:15,11

+1,27

30.

Rasmus Windingstad (NOR)

1:15,12

+1,28

Weiter:

36.

Max Franz (AUT)

1:15,57

+1,73

U.a. ausgeschieden: Daniel Danklmaier (AUT), u.a. nicht gestartet: Otmar Striedinger (AUT)

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