Wintersport

Ski-Alpin: Orakel Marcel Hirscher prognostizierte Marco Odermatts Aufstieg

Von SPOX Österreich
Marco Odermatt bejubelt seinen Sieg
© GEPA

Der Super-G der alpinen Ski-Herren am Freitag in Beaver Creek hat einen Premierensieger gebracht. Der Schweizer Marco Odermatt gewann eine Zehntelsekunde vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem Kärntner Lake-Louise-Triumphator und Olympiasieger Matthias Mayer (+0,14 Sek.).

Odermatt fuhr im vergangenen Winter im Riesentorlauf als Dritter in Kranjska Gora und Zweiter in Soldeu bereits zweimal auf dem Podest. "Was da alles geredet und geschrieben wird, interessiert mich nicht. Ich konzentriere mich auf mich und meinen Sport. Ich nehme Schritt für Schritt", sagte er zu den Lobeshymnen über ihn.

Im Super-G in Beaver Creek wählte er auf dem Weg zu seinem ersten Sieg die riskante Variante. "In einzelnen Passagen war ich über dem Limit. Es war ein wilder Ritt." Zweimal war er nahe dran am Ausscheiden, rettete sich aber. "Deshalb hatte ich beim Abschwingen im Ziel auch nie damit gerechnet, dass diese Fahrt gut genug für den Sieg sein könnte. Vorerst war ich einfach mal froh, unten angekommen zu sein. Gehofft hatte ich, dass es zu ein paar Weltcup-Punkten reichen könnte."

Hirscher adelte Odermatt schon vor einem Jahr

Odermatt ist 22 Jahre, war 2018 in Davos fünffacher Goldmedaillengewinner bei den Junioren-Weltmeisterschaften und wird seit längerem hoch gehandelt - wegen seiner Allrounder-Qualitäten auch als künftiger möglicher Gesamtweltcupsieger. "Er kann Gesamtweltcupsieger, Olympiasieger werden - alles, was er möchte", adelte Hirscher den Shootingstar vor einem Jahr in Adelboden.

Odermatt selbst wiegelt auf die Frage, ob er der nächste Hirscher sein kann, freilich ab. "Das ist noch unreal für mich. Da fehlt noch viel. Auch die Konstanz. Nehmen wir zuerst Rennen für Rennen. Aber mit Rennen wie heute komme ich dem näher."

Super-G in Beaver Creek Endstand

Platz

Läufer

Zeit

Rückstand

1.

Marco Odermatt (SUI)

1:10,90

2.

Aleksander Aamodt Kilde (NOR)

1:11,00

+0,10

3.

Matthias Mayer (AUT)

1:11,04

+0,14

4.

Alexis Pinturault (FRA)

1:11,27

+0,37

5.

Mauro Caviezel (SUI)

1:11,54

+0,64

6.

Travis Ganong (USA)

1:11,59

+0,69

7.

Vincent Kriechmayr (AUT)

1:11,64

+0,74

8.

Adrian Smiseth Sejersted (NOR)

1:11,76

+0,86

9.

Hannes Reichelt (AUT)

1:11,81

+0,91

10.

Mattia Casse (ITA)

1:11,83

+0,93

11.

Kjetil Jansrud (NOR)

1:11,99

+1,09

12.

Thomas Tumler (SUI)

1:12,07

+1,17

13.

Dominik Paris (ITA)

1:12,08

+1,18

14.

Andreas Sander (GER)

1:12,18

+1,28

15.

Beat Feuz (SUI)

1:12,20

+1,30

16.

Miha Hrobat (SLO)

1:12,42

+1,52

17.

Nils Allegre (FRA)

1:12,54

+1,64

18.

Ryan Cochran-Siegle (USA)

1:12,72

+1,82

.

Rasmus Windingstad (NOR)

1:12,72

+1,82

20.

Klemen Kosi (SLO)

1:12,74

+1,84

21.

James Crawford (CAN)

1:12,76

+1,86

.

Gilles Roulin (SUI)

1:12,76

+1,86

.

Pawel Trichischew (RUS)

1:12,76

+1,86

24.

Steven Nyman (USA)

1:12,77

+1,87

25.

Gino Caviezel (SUI)

1:12,81

+1,91

26.

Martin Cater (SLO)

1:12,82

+1,92

27.

Thomas Dreßen (GER)

1:12,86

+1,96

28.

Ted Ligety (USA)

1:12,90

+2,00

29.

Matteo Marsaglia (ITA)

1:12,92

+2,02

30.

Max Franz (AUT)

1:12,96

+2,06

Weiter:

38.

Daniel Danklmaier (AUT)

1:13,23

+2,33

42.

Christoph Krenn (AUT)

1:13,40

+2,50

53.

Christopher Neumayer (AUT)

1:13,95

+3,05

54.

Stefan Babinsky (AUT)

1:14,02

+3,12

57.

Christian Walder (AUT)

1:14,31

+3,41

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