Wintersport

Ski Alpin - Material-Hickhack: ÖSV-Athletin Katharina Liensberger droht Sperre

Von SPOX Österreich
Katharina Liensberger

Ein Material-Hickhack könnte ÖSV-Athletin Katharina Liensberger zum Verhängnis werden.

Wie die Krone berichtet, will die 22-Jährige von Rossignol/Lange zu Kästle wechseln. Kästle produziert jedoch keine Ski-Schuhe, weshalb Liensberger weiter mit Lange-Schuhe antreten will.

Langes Antwort? "Sicher nicht!" Nun fährt die Vorarlbergerin mit Schuhen, mit denen sie eigentlich nicht fahren dürfte. Und der Austria Ski Pool darf Liensberger keine Ausrüsterbewilligung erteilen. Laut Krone müsste Liensberger für alle Trainingskurse und Weltcuprennen gesperrt werden.

Toni Giger: "Thema beschäftigt uns seit Mai"

"Dieses Thema beschäftigt uns leider schon seit Mai", sagt Toni Giger, der als Vermittler agiert. "Die Konsequenzen können dramatisch sein. Unterm Strich wollen aber alle das Gleiche: dass das Dirndl für Österreich schnell Ski fährt."

Noch pressiert das Thema aber gewaltig. Am 26. Oktober startet der Weltcup in Sölden. Und Reinhold Zitz vom Austria Ski Pool sagt zum ORF-Vorarlberg: "Es steht eine mögliche Sperre im Raum."

Liensberger feierte im Jänner 2016 ihr Weltcupdebüt und holte sich seither eine Podiumsplatzierung im Slalom (Rang drei). Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang (2018) und bei der Ski-WM in Aare (2019) holte Liensberger Silber mit der Mannschaft.

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