Schach

Schachweltmeister Magnus Carlsen – neuer Werbebotschafter für Unibet Casino

Von SPOX Österreich
Der Schachweltmeister ist nun Werbebotschafter für Online Casinos.
© pixabay.de © WorldSpectrum CCO Public Domain

Magnus Carlsen ist der neue Werbebotschafter von Unibet Casino. Was als Aufbruchsignal für das Online Glücksspiel in Norwegen gedacht war, ist nunmehr eine reine Kooperation zwischen dem Schachweltmeister und dem Glücksspielanbieter. Carlsen ist sogar aus dem norwegischen Schachverband ausgetreten und hat eine ganz eigene Motivation für die Zusammenarbeit mit Unibet. Die Kooperation wird sich auf globale Aktivitäten fokussieren und nicht speziell auf den norwegischen Markt ausgerichtet sein.

Magnus Carlsen unterstützt Unibet

Schachweltmeister Magnus Carlsen wird in den kommenden zwei Jahren "Global Ambassador" von Unibet Casino sein. Der Glücksspielanbieter wird somit zum Hauptsponsor des Sportlers. Bevor es jedoch so weit kommen konnte, waren zahlreiche Gespräche und Verhandlungen nötig. Denn ursprünglich war die Kooperation als ein Aufbruchssignal für Glücksspiele in Norwegen angedacht gewesen. Als sich dies zerschlug, strebten Carlsen und Unibet eine andere Form der Zusammenarbeit an.

Carlsen scheint sich sehr auf seine neue Aufgabe zu freuen, da er in den sozialen Netzwerken viel darüber spricht und seine Follower informiert. Außerdem gab er gemeinsam mit Unibet eine Pressekonferenz, bei der er die Grundlagen der Zusammenarbeit erläuterte. Anschließend veröffentlichte er einen Werbefilm, in dem die Zusammenarbeit vorgestellt wird. Es scheint also, als würde der Schachweltmeister ganz in seiner neuen Rolle aufgehen und wie für sie geschaffen sein.

Unibet ist in der Welt der Online Casinos sehr aktiv

Mit Carlsen hat sich Unibet einen erfolgreichen, sympathischen und meinungsstarken Verbündeten ins Boot geholt. Er vertritt seine Positionen klar und mit Nachdruck und ist in der Lage, seine Anhänger zu begeistern und für eine Idee zu gewinnen. Aber auch Carlsen profitiert von der Zusammenarbeit sicherlich sehr. Immerhin handelt es sich bei Unibet um einen der erfolgreichsten weltweit agierenden Anbieter von Glücksspielen und Online Casinos. Unter anderem besteht auf serioseonlinecasinos.org die Möglichkeit, die verschiedenen Glücksspielangebote auszuprobieren.

Unibet ist bereits seit über 20 Jahren in der Welt des Online Glücksspiels aktiv und weiß daher genau, wie der Markt funktioniert. Der Anbieter hat diverse Trends vorausgesehen und mitgestaltet, wodurch er heute ein sehr gutes Standing in der Branche hat. Als Carlsens Sponsor macht Unibet nun einen Schritt aus dem Internet hinaus in die Welt des analogen Sports. Beide Seiten hoffen, sich gegenseitig bereichern und voranbringen zu können.

(K)Ein Zeichen für die Öffnung des Glücksspielmarktes in Norwegen

Unibet ist eine Tochterfirma der Kindred Group. Diese wollte sich auf dem norwegischen Markt umtun und sich für eine Öffnung Norwegens für internationale Wettanbieter starkmachen. Aus diesem Grund bot das Unternehmen dem norwegischen Schachverband an, ihm 5 Millionen Euro über fünf Jahre verteilt zukommen zu lassen. Als Gegenleistung sollte der Verein seinen Einfluss geltend machen, um eine Liberalisierung des norwegischen Markts für Glücksspiele voranzutreiben.

Carlsen war ein Anhänger dieses Angebots und sprach sich gegenüber dem norwegischen Schachverband dafür aus, es anzunehmen. Er gründete zudem einen Verein mit dem Namen Overspill, um möglichst viele Anhänger im Schachverband für die Zusammenarbeit mit Kindred und Unibet zu gewinnen. Allerdings waren diese Bemühungen vergebens, da der Schachverband das Angebot letztlich ablehnte. Carlsen ist daraufhin aus dem Verband ausgetreten und fokussiert sich jetzt ganz auf seine Arbeit mit Overspill. Heute unterstützt Kindred auf der einen Seite Overspill und seine Arbeit und auf der anderen Seite Carlsen durch Unibet.

Carlsens Motivation für die Zusammenarbeit mit Unibet

Eine Motivation von Carlsen für die Zusammenarbeit ist, dass er und Unibet "gemeinsame Werte und Interessen" teilen würde. So begeistert er sich beispielsweise für einen"analytischen Zugang zu spielen", was auch für die Arbeit des Glücksspielanbieters gelte. Entsprechend sehen sie viele sinnvolle Grundlagen für eine Kooperation und hoffen, sich durch ihre Zusammenarbeit gegenseitig unterstützen und stärken zu können.

Es gibt zudem einen Werbefilm über die Zusammenarbeit zwischen Unibet und Carlsen. Dieser wurde von Unibet produziert und steht mittlerweile online zur Verfügung. Carlsen hat diesen Werbefilm veröffentlicht und geteilt, um zu zeigen, wie sehr er sich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Unibet freue. Das Video kommt bei seinen Anhängern gut an. Viele wünschen ihm Glück und Erfolg für seine neue Aufgabe und werden seine Aktivitäten auch in Zukunft mit Interesse verfolgen.

Die Kooperation verfolgt einen globalen Ansatz

Unibet und Carlsen betonen ausdrücklich, dass sie sich mit ihrer Arbeit direkt an ein globales Publikum richten würden. Es ginge darum, weltweite Präsenz zu zeigen und einen Mehrwert sowohl für das Schachspiel als auch für die Welt der Online Casinos zu schaffen. Eine Fokussierung auf Norwegen und ein Versuch, sich durch die Hintertür in den Markt zu schleichen, erfolge allerdings nicht. Carlsen ließ nicht durchblicken, ob er diese Entwicklung bedauert oder ob er sich mit ihr abgefunden hat. Sein Austritt aus dem Schachverband war ein starkes Zeichen, doch jetzt scheint er sich eher auf die Zukunft und seine neuen Herausforderungen konzentrieren zu wollen.

Carlsen betonte auf der Pressekonferenz, dass er "entsprechend den norwegischen Gesetzen" seine Zusammenarbeit mit Unibet nicht in Norwegen vorantreiben, sondern die globalen Aufgaben angehen werde. Somit bleibt politisch zunächst einmal alles beim Alten. Norwegen bleibt seiner restriktiven Haltung gegenüber dem Glücksspiel treu und der einflussreiche Schachverband wird sich nicht dafür einsetzen, dass sich das ändert. Eine Neuregulierung der Glücksspielbranche, wie sie zum Beispiel durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland stattfinden wird, ist in der nahen Zukunft für Norwegen also nicht zu erwarten.

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