Fussball

Karlsruhe-Legionär Marco Djuricin: "Die Krise war ein Vorteil für mich"

Von SPOX Österreich
Marco Djuricin

Nach seinem Wechsel von den Grasshoppers zum Karlsruher SC im Sommer, hatte Marco Djuricin mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Auch zuletzt laborierte der Stürmer an einem Teilriss im Innenband, durch die Corona-Krise hatte er aber genügend Zeit sich erholen. Nun kehrte er ins Training zurück.

Normales Training steht aber in der 2. Bundesliga noch nicht am Programm: "Man kann die Einheiten zu viert nicht mit einem Team-Training vergleichen. Das Kraft-Training darf nur draußen auf einer eigenen Matte und mit Handschuhen gemacht werden Es ist eher ein Reha-Training für alle", so der 27-Jährige zur Kronen Zeitung.

Es heißt langsam herantasten, nach über neun Wochen Verletzungspause und nur neun absolvierten Partien (Ohne Torbeteiligung). "Mein Fitnesszustand liegt bei 50 Prozent. Da kann ich gerade jetzt vieles aufholen. Die Krise war ein Vorteil für mich", erklärte Djuricin.

Marco Djuricin über Geisterspiele: "Kein schönes Gefühl"

Die Bundesliga ist am besten Weg wieder zu starten, der 9. Mai wird hier angepeilt. Allerdings hinkt auch die 2. Bundesliga kaum hinterher: "Wir werden alle zwei bis drei Tage getestet. Der Fußball ist in Deutschland ganz klar die Nummer eins. Alleine bei den TV-Rechten geht es um Millionen. Darum wollen die Verantwortlichen die Liga unbedingt zu Ende spielen."

Auf Geisterspiele muss man sich aber bereits einstellen. Als 17. der Liga und somit voll im Abstiegskampf, hätten Djuricin und Co. jede Hilfe gebraucht. Nun muss man auf die treibenden Zuschauer verzichten: "Das habe ich einmal während meiner Grasshoppers-Zeit miterlebt - kein schönes Gefühl!"

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