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Fussball

ÖFB-Ausbootung für Aleksandar Dragovic "ein Schock"

Von SPOX Österreich
Aleksandar Dragovic.

Mit Aleksandar Dragovic fehlte ein arrivierter Name im ersten ÖFB-Kader von Ralf Rangnick. Der Innenverteidiger von Roter Stern Belgrad zeigte sich über sein Aus im österreichischen Nationalteam "schockiert".

Satte 100 Länderspiele absolvierte Aleksandar Dargovic für das ÖFB-Team - für die kommenden Nations-League-Partien reichte es aber nicht für eine Einberufung. Statt "Drago" stehen David Alaba, Kevin Danso, Marco Friedl, Gernot Trauner, Maximilian Wöber, Philipp Lienhart und Stefan Posch im Aufgebot.

"Für mich war das ein Schock", erklärt der 31-Jährige der Krone. "Ich muss es akzeptieren, man muss nicht immer einer Meinung sein." Aufgeben will er nun aber nicht: "Ich kann mir in diesem Jahr nichts vorwerfen. Bis auf das Spiel in Israel. Auch die EURO war gut. Ich denke, dass ich es mir verdient hätte, mich im Training zu beweisen, aufzuzeigen."

Nun wolle er die Entscheidung "sacken lassen", ein Rücktritt kommt aber nicht in Frage.

Zuvor erklärte bereits Sportdirektor Peter Schöttel die Entscheidung des Neo-Teamchefs: "Das war wahrscheinlich die schwierigste Personalentscheidung. 'Drago' hat 100 Länderspiele, ist natürlich enttäuscht, dass er nicht im Kader ist. Wir haben auf dieser Position extrem viele gute Spieler, die in Top-Ligen spielen und dort ihre Leistung bringen", erklärte Schöttel die Entscheidung.

Die Türe bleibt für den Abwehrspieler aber offen: "Weil wir Drago sehr gut kennen, hat sich Ralf dazu entschlossen, diesen Lehrgang zu nutzen, um die anderen zu sehen. Ich möchte betonen, das ist eine Entscheidung für diesen Lehrgang. Er ist ja auch auf Abruf."

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