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Fussball

Christoph Freund: Ralf Rangnick ein "super Coup für den ÖFB"

Von SPOX Österreich
Mauricio Pochettino ist der Favorit auf die Nachfolge von Ralf Rangnick bei Manchester United.

Während sich österreichische Fußball-Legenden über Ralf Rangnicks Engagement beim ÖFB echauffieren, spricht Red-Bull-Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund von einem "Coup".

Mit Hans Krankl und Peter Pacult zeterten in den vergangenen Tagen gleich zwei heimische Fußball-Legenden über Neo-ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. "Ich hätte gerne gehabt, dass es Peter Stöger oder Andreas Herzog werden, eine österreichische Lösung", stellte Krankl bei Sky fest. "Es ist enttäuschend und unverständlich, dass es zum dritten Mal in Folge kein Österreicher geworden ist", legte Pacult nach.

Deutlich positiver steht wenig überraschend Red-Bull-Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund dem Rangnick-Deal gegenüber. Der 44-jährige Österreicher, der mit den Bullen am Sonntag das Double bejubeln durfte, gilt als Einflüsterer von ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel.

"Ich bin immer wieder im Austausch mit Peter. Ich habe ihm die Telefonnummer geschickt, dann hat der ÖFB die Gespräche geführt", so Freund im ORF. "Peter hat mich gefragt, ob das für Ralf ein Thema sein könnte, da habe ich ihm gesagt: 'Ruf ihn mal an". Dann haben sie gesprochen und das hat sich entwickelt. Im Lauf der Gespräche ist es immer interessanter geworden, auch für Ralf. Im Endeffekt haben sie zusammengefunden."

Freund: Rangnick ist von seinem Fußball "extrem überzeugt"

Für Freund ist die Rangnick-Verpflichtung ein No-Brainer für den österreichischen Fußball. Der Noch-Manchester-United-Coach würde "viel Know-how und internationale Erfahrung mitbringen", zudem sei Rangnick ein "akribischer Arbeiter".

Freund weiter: "Er ist von seiner Art und Weise des Fußballs extrem überzeugt. Er wird natürlich mit den Spielern auch sprechen und die verschiedenen Spielertypen zusammenbasteln. Im Endeffekt muss das Ganze als Mannschaft funktionieren. Seine Handschrift wird man sicher schnell erkennen können. Ich finde, dass es super Coup für den ÖFB ist."

Freund arbeitete mit Rangnick bereits bei Red Bull Salzburg zusammen, damals brachte der Neo-Teamchef das wenig effiziente Red-Bull-Projekt auf Schiene.

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