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Fussball

Unruhe bei SKN St. Pölten: Präsident kritisiert alte Geschäftsführung

Von SPOX Österreich
SKN St. Pölten
© getty

Der SKN St. Pölten arbeitet mit Hochdruck daran, den vorerst abgewiesenen Lizenzantrag nochmals durchbringen zu können. Schuld an den finanziellen Querelen sei die alte Vereinsführung, wie Präsident Helmut Schwarzl nun in einem Statement andeutete.

So erklärte der Klub-Boss die schwierige Lage, in der sich die neuen Geschäftsführer Jan Schlaudraff und Matthias Gebauer bei der Übernahme Ende 2021 wiederfanden.

"Allen Beteiligten war zu Beginn des Jahres bewusst, dass sich der Klub nach dem Abstieg in die zweite Liga in einer finanziell angespannten Situation, sowie in einem generellen Umbruch befindet, die bis zum heutigen Tag andauern", so Schwarzl auf der Vereinshomepage.

Dabei kam auch leise Kritik an der alten Geschäftsführung unter Martin Blumauer auf, der nach rund sieben Jahren 2021 aus dem Verein einvernehmlich ausstieg. Schwarzl: "Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang auch, dass die laufende Saison zum Zeitpunkt der Übergabe der Agenden an die neue Geschäftsführung nicht ausfinanziert war und sich der Verein mit einigen Verbindlichkeiten konfrontiert sah, wodurch die neue Unternehmensleitung bereits zu Beginn vor eine große Aufgabe gestellt wurde."

Schwarzl über Lizenzvergabe positiv gestimmt

Er sei jedoch optimistisch, dass das neue Duo den Verein wieder in ruhigere Gewässer steuern kann. Schlaudraff und Gebauer sei es gelungen, "diese schwierige Situation seit ihrem Amtsantritt gut zu meistern und kostensenkende Maßnahmen und Umstrukturierungen durchzuführen. Eine Tatsache, die sich mittlerweile auch positiv in vielen Bereichen des Vereins widerspiegelt."

Zwar sei die erstmalige Verweigerung der Lizenz "ein Rückschlag", jedoch glaubt der Klub-Boss, dass man bald alles Aufgabe gelöst habe. "Die noch nachzuliefernden Unterlagen wird der spusu SKN St. Pölten in den kommenden Tagen fristgerecht an den Senat 5 übermitteln, um so die Lizenz für die Saison 2022/2023 zu erhalten", ist sich Schwarzl sicher.

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