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Fussball

1:1 zwischen Rapid und Austria: 335. Wiener Derby endet Unentschieden

Von SPOX Österreich

Das 335. Wiener Derby hat am Sonntag keinen Sieger gefunden. Der SK Rapid und die Wiener Austria trennen sich mit 1:1. Damit halten die Veilchen den Lokalrivalen in der Tabelle der Meistergruppe auf Distanz, liegen aber weiter eng zusammen.

Der SK Rapid startete stark ins Spiel, setzte die Austria mit hohem Angriffspressing unter Druck und führte verdient durch einen Treffer von Robert Ljubicic. Die Austria im Vorwärtsgang, Ballgewinn Rapid, Austria im Rückwärtsgang. Schnell leitete Bernhard Zimmermann den Ball auf Yusuf Demir weiter, der von halbrechts aus gut 16 Metern aufs lange linke Eck abzog. Patrick Pentz streckte sich und ließ den Ball abklatschen, beim Nachschuss aus fünf Metern hatte Ljubicic keine Mühe und brachte die Hütteldorfer in Führung (14.).

Mit dem ersten guten Angriff kam die Austria zum überraschenden Ausgleich (28.): Wie zuvor Rapid eroberten die Violetten den Ball hoch in des Gegners Hälfte. Aus dem linken Halbfeld gab Alexander Grünwald an Manfred Fischer ab, der den hinterlaufenden Matthias Braunöder bediente. Am linken Fünfereck und Angesicht zu Angesicht mit dem herausstürmenden Rapid-Keeper Niklas Hedl lupfte Braunöder den Ball ans lange rechte Eck, wo Marco Djuricin enlief und aus einem Meter einnetzte.

In Folge gestaltete sich in Halbzeit eins ein Derby auf Augenhöhe mit hoher Intensität, das im zweiten Durchgang abflaute und doch etwas verhaltener wurde.

Ferdinand Feldhofer: "Ein verdientes 1:1"

Rapid wollte den Sieg über weite Strecken wohl marginal mehr, nach 66 Minuten vergab Ferdy Druijf und wurde von Pentz und Lucas Galvao geblockt, nach 73. Minuten vereitelte Pentz eine Zimmermann-Chance. Kurz vor Schluss kam noch der eingewechselte Noah Ohio zur Chance, scheiterte aber übehastet an Hedl. So trennten sich die beiden Wiener Traditionsvereine schließlich mit 1:1.

"Es war denke ich ein verdientes 1:1. Wir haben nahezu perfekte 30 Minuten geboten und leider Chancen auf das zweite oder dritte Tor liegen gelassen. Der erste wirkliche Fehler wurde sofort bestraft", analysierte Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer nach Schlusspfiff die Partie. "Wir waren die ganze Woche fokussiert und bereit für das Derby. Ich denke das haben wir auch in der Anfangsphase gesehen. Leider haben wir es verabsäumt, die Partie zu entscheiden."

Cem Sekerlioglu: "Mit ein bisschen mehr Glück Gewinner"

FAK-Co-Trainer Cem Sekerlioglu, der den an Corona erkrankten Manfred Schmid vertrat, stellte seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus. "Wir fahren sehr zufrieden nach Hause. Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme, weil Rapid Druck ausgeübt hat. Wir kommen in Rückstand, aber die Mannschaft hat super reagiert. Wir haben dann das Pressing entschärft und mit ein bisschen mehr Glück fahren wir als Gewinner nach Hause."

Sekerlioglu weiter: "In der zweiten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir die fetten Chancen. Man kann zufrieden sein. Wir sind ungeschlagen, fahren mit einem Punkt nach Hause und vor so einer Kulisse in Rückstand zu geraten und dann so eine Partie abzuliefern, ist eine Topleistung. Das spricht für unseren Weg, wie wir uns als Team weiterentwickelt haben."

Die Tabelle der Meistergruppe

#TeamSpiele+/-Pkt.
1RB Salzburg244133
2Sturm Graz241521
3Austria Wien24920
4Rapid Wien24619
5Wolfsberger AC24-218
6A. Klagenfurt24-615
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