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Fussball

Rund 15 Kandidaten? So läuft die Trainersuche beim ÖFB

Von SPOX Österreich
Peter Schöttel

Die Fußball-WM 2022 findet ohne Österreich statt: Die 1:2-Niederlage in Cardiff gegen Wales im Playoff-Halbfinale besiegelte das Aus der österreichischen Nationalmannschaft. Nun beginnt die Suche nach einem neuen Teamchef.

Für Österreich ist mit der Niederlage am Donnerstag der Traum von der WM-Endrunde 2022 in Katar geplatzt. Am Dienstag wartet ein freundschaftliches Länderspiel gegen Schottland, dann endet der Vertrag von Teamchef Franco Foda am 31. März.

Auch wenn ÖFB-Präsident Gerhard Milletich eine Vertragsverlängerung mit dem Sturm-Meistertrainer nicht ausschloss ("Es ist nicht ausgeschlossen, dass Franco Fodas Vertrag verlängert wird. Ich will niemanden ausschließen, man muss über alles reden können"), rechnen nur weniger Insider mit einer weiteren Zusammenarbeit.

Im Rahmen einer Pressekonferenz gab ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel Einblicke, in die bevorstehende Trainersuche und wie diese aussehen könnte. "Das Zeitfenster ist klar: Der neue Teamchef muss bis Ende April da sein. Dann ist nur noch ein Monat bis zum nächsten Lehrgang", so Schöttel. Am 29. April findet eine ÖFB-Präsidiumssitzung statt, dann soll ein neuer Teamchef ante portas stehen.

ÖFB: Ballbesitz-Lösung oder Red-Bull-Trainer?

Mit Foda sind zwar Gespräche angesetzt, mit einer erneuten Vertragsverlängerung rechnet nach dem WM-Aus aber niemand. Fraglich ist, in welche Richtung die Reise spielerisch nun gehen soll. Schöttel sprach zuletzt vom „Red-Bull-Eck“ und vom „spielerischen Ballbesitzfußball-Eck“ im ÖFB-Kader.

"Du hast hier wenig Zeit, kaum noch Zeit zum Trainieren. Alles muss rasch funktionieren. Egal, ob der Teamchef Franco Foda bleibt, oder ein neuer kommt, er muss mit der Situation umgehen können, dass wir eine sehr vehement kommende Red-Bull-Thematik haben", so Schöttel. "Der Trainer braucht Fachkompetenz, ein Standing, er braucht soziale Kompetenz, er muss vermitteln können.“

Schon 2017 war Schöttel an der Trainersuche beteiligt, damals fiel die Wahl des Präsidiums auf Foda. "Das war schon im Herbst 2017 meine erste Aufgabe. Damals habe ich, glaube ich mit 15 Trainern aus dem In- und Ausland gesprochen. Ich denke, dass es auch diesmal eine ähnliche Anzahl sein wird“, erinnert sich Schöttel.

Freilich fallen wieder die üblichen Namen wie Peter Stöger und Andreas Herzog. Star-Trainer wie Ralph Hasenhüttl oder Adi Hütter werden nur schwer zu überzeugen sein. "Es könnte auche eine Überraschung geben", so der Sportdirektor. "Ich habe Infos, ich weiß, was die nächsten Schritte sind."

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