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Fussball

Austria-Wien-Urgestein Suttner beendet im Sommer seine aktive Karriere

Von SPOX Österreich
Markus Suttner

Kapitän Markus Suttner wird mit Saisonende seine aktive Fußballer-Karriere beenden. Das vermeldet die Wiener Austria am Dienstag in einer Aussendung.

Markus Suttner feierte mit der Austria je einen Meistertitel und Cupsieg, absolvierte bis heute 310 Pflichtspiele für die Kampfmannschaft, spielte in der UEFA Champions League & Europa League für Violett.

2015 schaffte er den Sprung in die deutsche Bundesliga und anschließend in die Premier League. 2020 kehrte er zur Austria als Führungsspieler zurück.

Die Stimmen zu Marks Suttners Karriereende

Markus Suttner: "Im Sommer geht meine aktive Karriere zu Ende. Nach reiflicher Überlegung mit meiner Familie bin ich zu dem Entschluss gekommen, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Bevor ich meine Beweggründe erkläre, will ich ein paar Menschen danken, zuerst meiner Familie, hier vor allem meiner Frau Andrea, die mich seit 17 Jahren auf der Reise begleitet und mich immer unterstützt, aufgerichtet und angefeuert hat. DANKE für dein Verständnis in der ganzen Zeit. Ich will auch meinem Sohn Theo danken, der mich immer motiviert hat gute Leistungen zu bringen, damit er stolz auf mich ist, obwohl es ihm eigentlich egal war und er einfach froh war, wenn der Papa mal zu Hause war und nicht immer unterwegs. Danken will ich auch meiner Familie, die mich erst zum Fußball gebracht hat und meinen Schwiegereltern für die Unterstützung jetzt, aber vor allem im Ausland. Weiters gilt mein Dank auch meinen Beratern, meinem jetzigen Berater Thomas Böhm, der mich damals in einer schwierigen sportlichen Situation übernommen hat und mit dem ich ein paar schöne gemeinsame Jahre und Erinnerungen sammeln konnte. Ich will aber auch meinem ehemaligen Berater Markus Klimesch danken, ohne den ich nicht ins Ausland gekommen, geschweige denn nach England gegangen wäre. Ich will mich auch bei allen Trainern, Mitspielern und Mitarbeitern bedanken, die es mit mir ausgehalten und mich immer unterstützt haben. In schwierigen Zeiten kann ich auch unangenehm sein, daher: Danke! Nicht vergessen will ich auch die Vereine selbst: Austria, Ingolstadt, Brighton und Düsseldorf. Es war mir eine Ehre, bei all diesen Vereinen Spieler gewesen zu sein, ich durfte bei allen Vereinen unvergessliche Zeiten erleben. Die Entscheidung, aufzuhören, steht schon seit letztem Sommer und ich habe sie dem Verein schon im Herbst mitgeteilt. Seit meinem ersten Profispiel in der zweiten Liga 2005 gegen Gratkorn sind 17 Jahre vergangen und ich bin glücklich, diesen einzigartigen Job über einen so langen Zeitraum ausüben zu dürfen. Ich bin bald 35 und komme verletzungsfrei aus meiner Karriere heraus, das ist mir sehr viel wert. Ich will auch unseren jungen Wilden nicht im Weg stehen. Ich fühle mich körperlich noch fit, die Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt ist aber zu groß."

Trainer Manfred Schmid: "Ich möchte mich bei Markus für die immer respektvolle, professionelle und loyale Zusammenarbeit bedanken. Vor seiner Karriere ziehe ich den Hut. Er ist durch seine Einstellung zum Sport bei jeder seiner Stationen zu einem Führungsspieler geworden und konnte seine Qualitäten immer unter Beweis stellen. Vor allem aber ist er mir als Mensch ans Herz gewachsen, haben wir doch einiges schon miteinander erlebt. Sei es in der Akademie, bei den Young Violets oder dem gemeinsamen Meistertitel 2013. Im Sommer hat sich dann sozusagen ein Kreis geschlossen, indem wir beruflich wieder zusammengefunden haben, er mein Kapitän und somit ein wichtiger Ansprechpartner für mich war und noch immer ist. Für seine berufliche Zukunft möchte ich ihm alles Gute wünschen. Wie ich ihn kenne, wird es eine erfolgreiche werden."

Sportdirektor Manuel Ortlechner: "Markus Suttner war und ist ein absoluter Führungsspieler, das beweist er bis heute tagtäglich. Er hat über viele Jahre seine Knochen für die Austria hingehalten und hat es mehr als verdient im Sommer seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Er hat der Austria nach seiner Rückkehr geholfen, das Ruder herumzureißen und die sportliche Leistung, sowie das Image zu verbessern. Es ist ein selbstbestimmtes Karriereende, davor kann man nur den Hut ziehen."

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