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Fussball

Sturm-Neuzugang Rasmus Höjlund: "Es ist sehr einfach, hier zu spielen"

Von SPOX Österreich
Rasmus Höjlund

Millionen-Neuzugang Rasmus Höjlund traf auch in seinem zweiten Spiel für den SK Sturm. Wegen Unachtsamkeit bei Standardsituationen reichte es aber erneut nicht für den Sieg.

Der SK Sturm und Rapid Wien trennten sich am Sonntag mit einem 2:2-Unentschieden, beide Mannschaften wiesen viel Licht und Schatten auf. Die Grazer bestachen durch kontrolliertes Spiel, hatten aber bei nahezu jedem gegnerischen Standard ihre Probleme, was letztlich auch den Sieg kostete.

Die Rapidler gefielen vor allem mit starker Moral nach zweimaligem Rückstand, agierten aber zu oft kopf- und ideenlos. Positiv für die Grazer: Nach dem Doppelpack bei WSG Tirol traf Neuzugang Rasmus Höjlund auch gegen den SK Rapid zum 1:0. Der Däne kam im Winter für kolportierte 1,8 Millionen Euro vom FC Kopenhagen als Ersatz für Kelvin Yeboah. Nach zwei Pflichtspielen kann der 19-Jährige auf drei Bundesliga-Tore zurückblicken.

„Ich fühlte mich sofort wie zuhause und ich habe es sehr genossen, heute zu spielen. Wir müssen so weitermachen, wir sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Es war wieder eine Standardsituation, die zum Gegentor geführt hat“, sagte Höjlund nach Schlusspfiff bei Sky und schwärmte auch von seiner Partnerschaft mit Jakob Jantscher im Angriff: „Er macht wegen seiner Erfahrungen einen besseren Spieler aus mir. Es ist sehr einfach, hier zu spielen.“

Ilzer: "Ärgerlich, zwei Tore aus Standards herzugeben"

Auch Sturm-Trainer Christian Ilzer fand Lob für Höjlund: „Er ist perfekt ins Spiel gestartet, in sein erstes Heimspiel. Das hat ihm eine breite Brust gegeben. Er war ständig im Spiel präsent. Das macht er mit seinen 19 Jahren richtig gut.“ Schließlich überwog aber wohl der Ärger, im Traditionsduell wegen Unachtsamkeiten bei Standardsituationen den Prestige-Sieg gekübelt zu haben.

"Es ist natürlich schade, nach zweimaliger Führung nur mit einem Punkt nach Hause zu gehen, aber über das Spiel gesehen hat sich Rapid den Punkt verdient. Es war ein spannendes Spiel und eine richtige ‚Herfetzerei‘. Es waren nicht die großen Chancen da, aber wir hatten die besseren Chancen. Es ist ärgerlich, dass wir zwei Tore aus Standards hergeben“, so Ilzer.

Mit dem Punktgewinn bleibt der SK Sturm auf Tabellenrang drei und darf jetzt sicher für die Meisterrunde planen. Rapid muss sich eine Teilnahme dafür noch hart erkämpfen, mit zwei Punkten Rückstand auf den Sechsten Ried würde es aktuell nur in die Qualifikationsrunde gehen. Nächste Woche geht es für Rapid nach dem K.o.-Duell gegen Vitesse dann im Tivoli bei der WSG Tirol weiter, Sturm empfängt derweil Hartberg.

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