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Fussball

ÖFB-Teamchef Peter Stöger? "Geht mir wirklich voll auf den Sack"

Von SPOX Österreich
Peter Stöger.

Seit Jahren wird Peter Stöger mit dem ÖFB-Teamchef-Job in Verbindung gebracht. Jetzt wehrt sich der 55-Jährige gegen diese Gerüchte und stellt sich hinter Franco Foda.

Deutlichere Worte konnte Peter Stöger bei Sky, angesprochen auf den ÖFB-Teamchef-Job, nicht finden. Die Diskussion gehe ihm aktuell "wirklich voll auf den Sack“. Stöger weiter: „Diese Position ist von einem Menschen besetzt, der einen richtig guten Job macht. Franco Foda könnte der erste Teamchef werden, der zu einer EM und WM gefahren ist. Ich wehre mich dagegen diese Fragen zu beantworten, weil die nächsten Wochen extrem wichtig sind und ich denke, dass Franco Foda jede Unterstützung braucht.“

Der ehemalige Meister-Trainer der Wiener Austria verabschiedete sich erst im Dezember nach lediglich 31 Partien vom ungarischen Traditionsklub Ferencvaros. „Es ändert aber nichts daran, dass wenn du österreichischer Fußballspieler bist, wenn du Nationalteamspieler warst, wenn du die Trainerausbildung machst, wenn du überall unterwegs warst, dann ist für mich die größte Auszeichnung, wenn du die österreichische Nationalmannschaft trainieren darfst“, so Stöger.

Peter Stöger: "Über den Teamchefposten geht nichts drüber"

Das Nationalteam sei „die größte und wichtigste Mannschaft“. Aber: "Jetzt ist aber der Zeitpunkt, dass wir Franco Foda die Daumen drücken. Jeder österreichische Trainer, der diese Möglichkeit bekommen würde, würde ja sagen. Wenn du in diesem Land lebst, wenn du zu diesem Land stehst, wenn du den österreichischen Fußball liebst, dann ist es klar, dass über dem Teamchefposten nichts drüber geht.“

Für Stöger kam das Aus in Budapest überraschend. "Wir haben ein paar Tage zuvor noch international gespielt gegen Leverkusen, haben uns da ein bisschen übertrieben abgefeiert, weil wir das Spiel gewonnen haben. Es war das erste Spiel, was Ferencváros gegen so einen Gegner in einer Gruppenphase jemals gewonnen hat. Ich glaube, sie haben vier Jahrzehnte lang gegen so eine Mannschaft mit so einer Qualität nicht gewonnen. Der Punkteschnitt war auch so wie die letzten Jahre. In dem Sinne war ich schon überrascht.“

Aber das Geschäft sei ganz einfach so. „Es war schon so, dass ich das Eine oder das Andere ändern wollte und vielleicht hat das ihnen nicht zugesagt. Dann nimmt man das auch einfach zur Kenntnis. Ich bin jetzt auch schon in einem Alter, wo ich mir sage, wenn jemand nicht mit mir arbeiten möchte, dann muss man nicht alles hinterfragen. Ich bin den Leuten dort aber nicht böse“, gibt sich Stöger versöhnlich.

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