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Fussball

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer fest im Sattel: "Keine Frage des Finanziellen"

Von SPOX Österreich
Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer

Rapids 5:2-Sieg im Kellerduell gegen WSG Tirol nahm Druck vom Kessel. Beide Geschäftsführer stärken Trainer Dietmar Kühbauer trotz anhaltender Kritik den Rücken.

Eine Niederlage gegen die Tiroler hätte den SK Rapid am Sonntag ans Tabellenende der Bundesliga bugsiert. "Das wäre nicht schön gewesen", stellte Trainer Kühbauer nach Schlusspfiff bei Sky fest - eine handfeste Untertreibung.

Für Rapid sieht die Tabelle nun deutlich rosiger aus - statt ans Tabellenende zu rutschen, klettert der Traditionsverein vorerst auf den achten Tabellenplatz. Auf den Tabellendritten Austria Klagenfurt fehlen lediglich zwei Zähler - Rapid kann die Kärntner im Auswärtsspiel am kommenden Spieltag überholen.

Doch selbst bei einer Niederlage hätte die Führungsetage des SK Rapid nicht reagiert. "Nein. Sagen wir es so, es war eine ziemlich schwierige Situation. Der Druck war sehr groß. Die Mannschaft hat dem standgehalten. Sie sind in der ersten Halbzeit ein bisschen verunsichert ins Spiel reingegangen und haben die ein oder andere Chance vergeben. Zwei VAR-Entscheidungen waren auch nicht unbedingt für uns. Trotzdem war es aufgrund der zweiten Halbzeit verdient und eben auch in dieser Höhe", hat die Mannschaft laut Geschäftsführer Sport Zoran Barisic dem Trainer nicht den Job gerettet.

Trotzdem müsse man sich laut Barisics Einschätzung in allen Aspekten verbessern. "Wichtig ist es, dass die Mannschaft mit auch so einer Situation klargekommen ist. Dass sie auch gezeigt hat mit so einem großen Druck umgehen zu können", so Barisic. "Das ist nicht selbstverständlich, wenn man weiß, was alles auf uns einprasselt im Moment. Deshalb ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Aber es ist natürlich Steigerungspotenzial vorhanden in vielen Aspekten des Spiels."

Peschek: Kühbauer-Verbleib keine Frage des Geldes

Klar pro Kühbauer gab sich auch Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek. Dieser wurde darauf angesprochen, ob sich Rapid einen Trainerwechsel überhaupt leisten könnte - immerhin steht Kühbauer in Hütteldorf noch bis Sommer 2023 unter Vertrag. Es sei ganz klar das Ziel, "gemeinsam wieder in die Erfolgspur zurückzukehren", so Peschek. Man hätte auch nicht vergessen, dass Rapid zweimal Vizemeister wurde und zum zweiten Mal hintereinander in der Gruppenphase steht. "Und wir haben sieben U21-Teamspieler", so Peschek.

"Insofern ist es keine Frage des Finanziellen, sondern es ist unser klares Ziel, dass wir sportlich aus der Krise herauskommen. Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir handlungsfähig sind, das ändert aber nichts daran, dass wir sportlich wieder in die Erfolgspur zurückwollen."

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