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Fussball

Jakob Jantscher spricht Klartext nach Sturm-Aus im ÖFB-Cup: "Müssen aufhören mit den Ausreden"

Von SPOX Österreich
Jakob Jantscher.

Am Mittwochabend kam es im ÖFB-Cup-Achtelfinale zu einer kleinen Überraschung. Der SK Sturm Graz verlor das Heimspiel gegen die SV Ried und schied damit vorzeitig aus. Jakob Jantscher fand nach dem Spiel im Interview mit dem ORF deutliche Worte.

"Man muss auch mal ein bisschen selbstkritisch sein und das war heute zu wenig. So einfach, wie wir die Tore kassiert haben, zu wenig Druck nach vorne, dann kannst du so ein Spiel auch nicht gewinnen und nicht aufsteigen", sagte Jantscher, der bei der 1:2-Pleite den Anschlusstreffer markierte.

Als Mitfavorit auf den Cup-Titel muss der SK Sturm nun die Segel vorzeitig streichen. Für den enttäuschten Cheftrainer Christian Ilzer die "möglicherweise" bitterste Schlappe mit den Grazern bisher. "Weil man das Ergebnis im Cup nicht korrigieren kann", erklärte der Sturm-Trainer.

Jantscher: "Müssen da weiterkommen. Fertig aus"

Dieser musste gegen die Rieder auf Stefan Hierländer, Alexander Prass und Gregory Wüthrich verletzungsbedingt verzichten. Für Jantscher ist das Ausscheiden aber dennoch unverständlich. "Wir müssen aufhören mit den Ausreden. Dass wir viele Verletzte haben, ist egal. Wir haben eine gute Mannschaft am Platz gehabt, müssen da weiterkommen. Fertig, aus", erklärte der 32-Jährige.

Auch das neue System mit einer Doppelsechs statt einer Raute, welches Ilzer unter Berücksichtigungen der vielen Ausfälle ausprobierte, sei kein nennenswerter Grund für die Niederlage. "Wir haben nicht viel Zeit gehabt, um das einzutrainieren, aber das sind Ausreden. Das muss trotzdem funktionieren, egal was für ein System, welche Spieler am Platz stehen. Wir haben genügend Qualität, das haben wir heute einfach nicht gezeigt und deswegen sind wir auch verdient ausgeschieden", hielt Jantscher fest.

SK Sturm kassierte fünf Pleiten aus sechs Spielen

Hoffnungen auf einen Titelgewinn dürften bei den Grazern nun wieder enorm gesunken sein. In der Liga ist Salzburg bereits elf Punkte voraus. "Momentan kommt in der Qualität nicht mehr das raus, was am Leiberl steht", beteurte Ilzer.

Immerhin gab es zuletzt fünf Niederlagen aus den jüngsten sechs Spielen. Allerdings waren darunter Kaliber wie Red Bull Salzburg, PSV Eindhoven und Real Sociedad.

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